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Westbam: Die restlichen 90%

Westbam theoretisiert sich zum großen Technoimpersonator neben Väth und Hell. Anders als Ajurveda-Sven und Electrocash-Hell hat Westbam es bis heute ausgehalten, Techno einfach Techno sein zu lassen. Aber auch sein neues Album "Right on" klärt nicht die Frage, ob sein Techno überhaupt Techno ist. Reicht es, laut "Ja" zu rufen?
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Hausmeister: Vom Himmel zur Hölle in zwei Takten

Der Bremer Lumpi Przygodda ist mit seinem dritten Album für Karaoke Kalk der meisterlichste Hausmeister in unzögerlicher Melancholie. Sein Elektronik not Elektronik-Folk hat sich auf "Weiter" vom Lego-Kinderzimmer zum Fischertechnik-Jugendzimmer gemausert, wie es ein klassisch barocker Werdegang eben vorschreibt.
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Star Trek: Schluss mit dem UNO-PC-Zeug!

Auf der Enterprise ist jetzt Schluss mit philosophierenden Gutmenschen und "oberster Direktive". Das Erbe von James Tiberius Kirk wird jetzt von dessen Großvätern verwaltet, denn die neue Star Trek Serie spielt in naher Zukunft (2151) und somit vor Kirk, Spock und Co. Rüpelnde Weltraumcowboys mit wenig Subtilsensorik gab es aber schon damals. Energie!
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Jeff Samuel: Minimal House und Make-Up

Jeff Samuel will das komplette Paket: Melodie und Funk. In seinen Minimalhousetracks klackert sich der Digital-Smog an beides ran, kümmert sich aber einen Lofi-Dreck um Perfektion.
Ganz Glamrock-Sozialisation eben.
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Suicide: Star Spangled Banner in Schwarzweiß

Das New Yorker Duo "Suicide" brach 1977 als psychotischer Alptraum über das Star Spangled Amerika herein. (Zumindest über die 600 Punks, die Suicide im Clash-Vorprogramm erleiden durften.) Alan Vega und Martin Rev führten Rock'n'Roll in die Elektronikwüste und ließen ihn da mit aller Macht verdörren. 2002 hat ihr Modell weder an Faszination noch an Relevanz verloren.
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Spezialmaterial: Neues Label aus der Schweiz

Unser Starschnitt des Monats: Auf dem Schweizer Label "Spezialmaterial" darf passieren, was die verstörenden Widersprüche des Bilderbuchlandes Schweiz an Elektronika-Spielarten provozieren, das aber immer als "Popkredit"-abgesichertes, luxuriöses Sonderereignis.
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Signer – My Definiton Of Narcotic

Bevan Smith aka "Signer" widmet sich auf seinem neuen Album ganz seiner Liebe zu Berliner Dub-Affinitäten und verquirrlt das mit seiner neuseeländischen Indieherkunft. Klar, dass so jemand mittlerweile in London lebt und auch ein eigenes Label hat. Das Eskapismus-Zwiegespräch des Monats.