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Trauer-Core: Bohren & Der Club Of Gore

Sometimes good guys don’t wear white: Bohren und der Club of Gore feiern die dunkle Seite der Nacht - den erhabenen Stillstand, wenn der Mondschein einen Hof hat und alte Bäume in einem stillen Sturm knacksen. Ihr Zeitlupen-Jazz ist ein angenehm unlustiger Abstieg in die Abgründe der Spaßgesellschaft.
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HipHop: Big Dada Labelfeature

Big Dada ist die Rettung der britischen HipHop Landschaft. Mit brillanten Platten von Roots Manuva u.a. beschreitet das Londoner Ninja Tune Sublabel neue Wege und weckt nicht bloß in England trendlose Begeisterung für seine elektronischeren und dublastigen Veröffentlichungen.
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Live DJ Highfish: Sound, nicht Show

Und wieder steht das Vinyl unter schwerem Beschuss, denn nach Traktor und Finalscratch erobert ein weiteres Software-basiertes DJ-Tool die Discos. Debug sprach mit dem Berliner WMF-Platzhirsch Highfish, der "Live" live getestet hat.
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E-Zines: Lead Of The Pack

E-Zine sind die Chance auf Urlaub vom Turbokapital. Von ihrer Operationsbasis in Mailand aus produzieren Andy Simionato und Karen Ann Donnachie ein Buntebildchensammelsurium im Screen Mag-Format mit dem schlichten Titel ”this is a magazine". Der Beipackzettel verrät: ”It has words and pictures in it." Simplizität kann begeistern.
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House: Phil Parnell. Alligator im Jazz-Tecih

Egal ob Komponieren oder Programmieren, Phill Parnell, ursprünglich Jazzpianist aus New Orleans, jetzt hauptsächlich Londoner, öffnet seine Augen für die weite Welt der Vielfalt. Zwischen Herbert-Support und Improvisation praktiziert er die Kunst der Querverweise und des Austauschs.
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Isländische Hymnen: Sigur Ros

Ach, wie einen Sigur Ròs wieder entführen in ihre Bombastkathedralen hinter Nebelschleiern. Die Isländer haben für ihr namenloses neues Album noch eine spektakuläre Tonne Unwirklichkeit dazugegeben. Ziemlich unwirklich gestaltete sich auch das Interview ...
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HipHop: Moabit

New Noise ist nicht nur einer der besten HipHop Plattenläden Berlins, sondern mittlerweile auch wichtiges Label. Das neueste Signing: Moabit.
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Elektronika: Ms John Soda

Stefanie Böhm (auch Couch) und Micha Acher (The Notwist, etc.) haben dafür gesorgt, dass Morr Music eine korrekt rockende Gesangsplatte bekommt. Eine Platte, die aus dem Nichts zu kommen scheint und keine Indietronics- oder Melodie-Elektronika-Sackgassen kennt. Rocking you softly mit den schönsten Bassläufen seit New Order und, wie René Margraff meint, der Lieblingsstimme des Jahres.