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Kunst: Silke Schatz

Den Charme besetzter Häuser in den selig linken 80ies reformuliert die Kölner Künsterlerin genauso museal wie interventionalistisch. Eine Gebrauchtmöbelinstallation kramt biographisch im Gedächnis von WG-Wohnküchen und Gemeinschaftsräumen, um das utopische Potential ehemals linker Raumkonzepte freizulegen.
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Mobiltelefon-Special: Infernal Affairs

Das Mobilfon als High Tech-Utensil im Fahndungsalltag: Der Krimi "Infernal Affairs" aus Hong Kong macht vor, wie das Handy salonfähig Dreh- und Angelpunkt in Cop-Filmen wird. Wer hätte gedacht, für welche Spannungsladungen so ein Knochen taugt. Ein auszureizender Höhepunkt kann eben auch sein, wenn im entscheidenden Moment ein sanfter Handyklingelton mit zuckersüßer Melodie die Cops zusammenzucken lässt.
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HipHop: Sixtoo

Kanada, nicht gerade ein für HipHop berühmtes Nachbarland der USA, trumpft mit Sixtoo, Musiker, Writer, Skateboarder und reflektierter Redner, ein neues As aufs Indiehop-Parkett. Melancholisch zwischen Anticon und DJ Shadow klingt Sixtoo wie ein gezähmter Antagonist mit zerbrochenem Kamm.
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Japan: Headz

"Headz" ist ein japanisches Post-Technokollektiv um den sehr ernsthaft ego-losen Musikdiener Atsushi Sasaki, der Markus Popp und Carsten Nikolai für Techno-Pop hält. Mit Zeitschrift, Label und Konzert-Agentur suchen sie beständig nach den hübschesten Exemplaren an der Nahtstelle zwischen Musik und Nicht-Musik.
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Mobiltelefon-Special: Handys zum Aufziehen

Vergesst die Batterien! Dank der Retrotechnologie des Uhrwerks kann jetzt die mobile Revolution richtig loslegen. Und zwar 6 Minuten lang bei 45 Sekunden aufziehen! Dafür werden die Gorillas dann endlich in Ruhe gelassen. Und das ist doch was, finden wir.
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Mobiltelefon-Special: Mobile Gaming

Load-A-Game" Handys sind für seriöse Daddler ein Witz. Doch kürzlich kündigten Nokia mit N-Gage und TTPCom eigene All-in-One-Lösungen an, die das klassische Handy mit Daddel-Funktionen und anderem digitalen Mehrwert kombinieren. Spielehersteller Nintendo mit seinem Gameboy - der Inbegriff des mobile Gamings - lässt sich da nicht zweimal bitten und schlägt mit dem "GameBoy Special" zurück.
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Stadtplanung: Trinity Session

Think arty, act local. Das Johannesburger Kunst Kollektiv Trinity Session schreiben Networking groß und sind damit noch recht allein in Südafrika. Zwischen Digitalkunst, Projektmanagement und Stadtentwicklung arbeiten sie neben wachsenden Staubbergen der städtischen Goldminen an neuen Plänen, Ausstellungen und Veröffentlichungen.
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HipHop: DJ Format

Nicht nur in seinem britischen Heimatort Brighton lungert DJ Format mit Vorliebe in Plattenfundgruben rum, besitzt er doch einen tragbaren Kinderplattenspieler. Der hat ihm bei der Produktion seines Albums gewiss treue Dienste geleistet. Dort hört man neben einigen MCs vor allem dicke Beats mit Hang zum pompösen Funk.
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Elektronika: Flim

Wie klingt es, wenn man Talk Talks Spätphase in Sofa-feindliche Elektronika übersetzt? Der Dresdner Enrico Wuttke ist mit seinem Projekt "Flim" ganz dicht dran an der wonniglichen Antwort.
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Drum and Bass: )EIB(

Die vier unerschrocken Ritter des Breitwand Drum and Bass, die mit dem unausprechbaren Logo )EIB( auf der Brust seit ihrer ersten EP "The Nine" zurm fanatisch bejubelten Kollektiv avanciert sind, haben ihre Trennung bekannt gegeben. Oder etwa nicht? Chefritter Fresh klärt auf.