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Hop: Prefuse73

Scott Herren aka Prefuse 73 zieht von Amerika nach Spanien und über Techno her. Lieber nistet er sich zwischen HipHop und (katalanischer) Folkmusik ein und gedenkt der goldenen Zeit der Popmusik - die 3 Jahre vor seiner Geburt endete.
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Drum and Bass: Native Minds

"Slowdown" heißt die erste EP des Drum and Bass Duos Native Minds auf ihrem eigenen Label "Offline". In der Ruhe liegt die Kraft. Mit diesem Programm treten sie straight outta Ludwigsburg an, um dem Bad Company Leitstil auf der Insel ihre kontinentale Gelassenheit entgegenzusetzen. Reinforced sind auf ihrer Seite.
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Techno: The Modernist

Der Kölner Jörg Burger hat es als The Modernist geschafft, einen eigenen Sound zu kreieren: Melodiös, elegant, treibend, leicht und swingend. Die modernistischen Synkopen-Synthgrooves sind dabei sein unverwechselbares Markenzeichen geworden. Sein neues Modernist-Album heißt übersetzt: Widerstehe Amerika.
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Legenden: Martin Gore

Es gibt sie noch, die Titanen elektronischer Popmusik, die ewigen Helden meiner Jugend. Manchmal machen sie sogar ein Soloalbum und laden zum Interviewplausch. Nach 13 Jahren gab es für Matrin Gore genügend Gründe, mit "Counterfeit 2" eine kleine Auszeit vom Depeche Mode Universum zu nehmen.
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London Elektricity

Hospital Records geht es gut. Steigende Verkauszahlen und neue Ideen: Auf "A Billion Dollar Gravy" kultiviert Tony Coleman das Songwriting und propagiert Drum and Bass als Live-Performance. Unterstützt wird er dabei von einem Drummer mit dem Format eines Billy Cobham. Und doch wäre Tony Coleman im Moment lieber deutsch als englisch.
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Elektronika: Four Tet

Morgens um 3 klingt Kieran Hebden aka Four Tet wie eine Band im Schlafanzug. Und so verpaßt er der elektronischen Musik mit "Rounds" ein neues Gewand und klingt dabei ungewohnt unelektronisch. Musik zwischen den Ereignissen. Musik, die bleibt.
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Networking vs. Netzwerk

Netzwerk. Wer kann das heute überhaupt noch hören? Jeder ist Teil in irgendeinem Netzwerk, jeder Telefonummernspeicher eines Nokias ist ein Netzwerk. Welche Form des Netzwerkes ist unter Kreativen überhaupt noch relevant und lukrativ. Berliner Designer diskutieren am runden Tisch.
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Niobe

Yvonne Cornelius gab die Oper auf, um ihr eigenes Ding zu machen. Ihr zweites Album "Tse Tse" zirkuliert zwischen sirenenhaftem Gesang, Post-Jazz-Arrangements und verqueren Tonspielereien. Musikalischer Surrealismus auf der Suche nach generellen Lösungen.
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Elektronika: Dub Tractor

Weg mit den Kopfhörern. Musik als hintergründiges atmosphärisches Rauschen, das ist der Hörmodus, der glücklich macht. Zumindest Anders Remmer, der neben den Knisterdub-Boygroups System und Future 3 als Dub Tractor auch solo tolle Elektronikalandschaften kartographiert. Eine Däne auf den Spuren von New Order.