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Musiktechnik: Moog Modular

Arturia emuliert das sehr selten gewordene Modularsystem Moog 3 C, das von 1967 bis 1972 gebaut wurde. Selbst der ansonsten Softwaresynths gegenüber eher kritsch eingestellte Bob Moog, der das Original entwickelte, macht keinen Hehl daraus, dass ihm die Emulation auch im Sound gut gefällt.
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House: Musik Krause

House als antiautoritäre Spielwiese mit viel Breaks und Keks: Das Jenaer Label "Musik Krause" schafft mit lässigem Witz die undogmatische Erstdefinition von ShuffleRap.
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HipHop: Akrobatik

“You love the anonymnity, you hide behind the shadow
Always tryin to get someone to chatroom battle
Cryin cause heads only rhyme one syllable
Who made the rule you gotta use every millisec
because it's fillable?”
(Akrobatik, “Internet MCs”, Eastern Conference Records, 2000)
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HipHop: Prince Paul

Mit bitterem Ernst kommt man nicht weit, eine lässig scherzhafte Herangehensweise bewirkt da schon mehr. Auf seiner neuen Platte nimmt Prince Paul munter das ihm gut bekannte Business auf die Schippe und kanalisiert damit einmal mehr seine Unzufriedenheit mit dem Gang der HipHop-Dinge.
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ElectricGlam: Electronicat

Frankreich hat einen neuen Kulturschlager nach dem Citroen DS und Foucault: Electronicat. Fred Bigot schleift mit verzerrter Gitarre Electroclash hinter seinem T. Rex-Esel her und zeigt La Monte Young den Suicide-Stinkefinger. Endlich kommt ElectricGlam aus der Hüfte.
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Film: Swept Away

In seinem neuen Film versucht sich Guy Ritchie als standhafter Gesellschaftskritiker. Doch von der ohnehin plakativen Kurzparabel auf die Gesetze des Kapitalismus bleibt lediglich ein gelbes Versace-Kleid, das nun Goldene Himbeeren zieren. An Madonna hat's nicht gelegen.
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ElektronikaHop: Meanest Man Contest

Dass sich hinter einer guten Verpackung oft überlegter Jazz versteckt, beweist auch das Oaklander Duo Meanest Man Contest. Zwischen schnuckeliger Elektronika und folkigem HipHop versuchen sie sich im effektvollen Kontrasteschmelzen.
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House: Benjamin Wild

Uneindeutigkeit muss sein. Benjamin Wild zieht Rhabarbersaft trinkend durch St.Pauli und plaudert dabei über seine persönlichen Tricks für die Minimal Nation, Zwischenhaftigkeit und Kollaborationen mit Kantoren finnischer Seemansskirchen. Darauf ein Astra.
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Lebensaspekte: Louie Austens Cocktailrezepte

Mr. Austen, Paradefigur des weltgewandten Verführers mit seidenmatter Stimme und aktuellem Beatanschluss, hat eine Hand immer noch frei, um neben dem Mikro den Cocktailshaker zu halten. Hier seine Lieblingsdrinks, standesgerecht süffig kommentiert.