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Broken Beats: Forss

Der Schwede Eric Wahlforss hat sich sein Powerbook auf den Rücken geschnallt und ist auf Reisen gegangen. Zurückgekommen ist er mit dem Donnerschlag schlechthin in einem informellen Feld, das zwischen den Labelsounds von Herberts Soundslike und Jazzanovas Sonar Kollektiv vermittelt.
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Film: 28 Days Later

Regisseur Danny Boyle schmeißt für "28 Days Later" alle Versatzstücke des Zombie-Genres im fahlblauen Morgenlicht zusammen. Schafft er damit mehr als die Erfindung des Indie-Popkornkinos? Verena Dauerer hat nachgeforscht und führt durch bemerkenswerte Details bis zum gruseligen Ende.
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Electroclash: Erol Alkan

Erol Alkan hat dem Musikkonzept seliger Schülerpartys den Hipsterstempel verpasst. Ich spiele alles, was mir vor den Schnabel kommt, denn auf meinen Schnabel ist Verlass. Damit hat er die Clubnacht "Trash" im Londoner "The End" zum Aushängeschild für Bootlegs, Elektroclash und das Gipfeltreffen von Duran Duran und Nancy Sinatra gemacht.
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Internet: Die Google-Story, Teil 2

Nach dem "Wie alles begann" nun das "Was in der Zwischenzeit passierte": Die Geschichte über das Wesen und den Erfolg von Weblogs, den Aufstieg und Fall der Softwareschmiede Pyra und Google als lächelnden Dritten.
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Protest: Welt Informations Summit

Die UNO macht mit ihrem "World Summit on the Information Society" einen Traum der Informationsgesellschafts-Idealisten wahr: Regierungen, Konzerne und Zivilgesellschaft setzen sich über alle nationalstaatlichen und weltanschaulichen Grenzen hinweg an einen Tisch zusammen - und ertränkt den Traum schnurstracks in inhaltlicher Ignoranz und Bürokratismus.
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Techno: Crowdpleaser

Mit Techno erster Ravekajüte beglückt Mental Grooves Crowdpleaser nicht nur das wohlhabend verschlafene Genf . Hart und direkt zwischen DAF und KLF findet der Schweizer Produzent und Grafiker ständig neue Freunde elektronischer Partyaspekte.
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Schwergewichtsragga: The Bug

Extreme. Ganz wichtig. Und Dub. Ganz extrem. Die Wurzel von allem liegt in der Verzweiflung. The Bug ist der fehlende Link zwischen den beseelten Vibes im Sound-System-Grün und den sonischen Kampfzonen in der Darkness gottverlassener Lagerhallen ...
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House: Luomo

Was haben wir dem neuen Album von Luomo entgegengefiebert. Mit "Vocalcity" hatte Vladislav Delay als Luomo House die gespenstisch romantische Nebelkappe übergezogen. Das neue Album "Present Lover" pustet das Konzept ordentlich durch und um. Katja Hanke beschreibt die Schwierigkeiten, einem Künstler auf seinen nicht mehr verschlungenen Wegen zu folgen.
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Screengazers: Ulrich Schnauss

Ulrich Schnauss sitzt mit neuem Album musikalisch zwischen den elektronischen Stühlen, obwohl er eigentlich überall richtig bequem Platz nehmen könnte. Dazwischen findet er es aber besser. Denn wer nicht bequem sitzt, ist aktiver. Nicht Entscheidungslosigkeit, sondern Entscheidungsfreude erzeugt den bittersüßen Geschmack, der anderswo einen Teil lebendiger Pop-Kultur bedeutet.