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LoFi: Sack & Blumm

Indie Galore: Sack & Blumm gehören zu den absoluten Ausnahmeerscheinungen der deutschen DIY-Szene. Zwischen Köln und Berlin ist das gemeinsame Arbeiten wie eine Brieffreunschaft. Auf "Kind Kind", ihrem vierten gemeinsamen Album, suchen sie gemeinsam nach den Besonderheiten jedes einzelnen Tons. Weil das sein muss und keiner von beiden auf dem Sonnendeck enden will.
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Kunst: Christian Flamm

Der Berliner Christian Flamm feilt an Scherenschnitten und wunderbar melancholischen Housetracks. Ja, genau, Scherenschnitten. In beiden Formen - bildender Kunst und elektronischer Musik - besticht er durch reduzierten Minimalismus, der alles andere als unschuldig ist, sondern einen poetisch verführt, mitten hinein ins Zentrum spezifischer Symboliken. In deren Mitte ist es schön, aber spielerisch nichts mehr so, wie es scheint. Irritierend? Angenehm!
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Film: Swimming Pool

Der französische Autorenfilmer Francois Ozon setzt mit "Swimming Pool" seine Hommage an das englische Krimigenre fort und lässt das Duo Charlotte Rampling (als Krimiautorin Sarah Morton) und Ludivine Sagnier (als Stör- und Inspirationsfigur Julie) auf die im Raum stehende Frage antworten: "Wie drehen Sie nur einen Film nach dem anderen, Monsieur Ozon?" Er entdeckt seine Figuren und schaut ihnen zu.
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Techno: Lady B

Das Label Musique Moderne von Lady B aka Madame B (B. wegen bürgerlich Bruno) überzeugt nicht nur die Gigolos, F Coms und Mr. "Goodlife" Hacker davon, dass Frankreich mehr als Housekarten neu zu mischen hat. Queer Politics zwischen Disco, HipHop, Punk und Detroit.
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Techno: Matthew Dear

Ghostly International ist das Label, das gerade eine neue Generation Detroit einläutet. Matthew Dear ist mit stoischem Angler-Gemüt und mathematischem Drecksfunk der Mann, der unfreiwillig die Entwicklung forciert. Ein Interview zwischen Chicken Curry und All American Breakfast.
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House: Audio Bullys

Gerade haben wir noch Basement Jaxx und The Streets durchgewunken, da stehen schon die Audio Bullys in der Tür, Englands neuester Kumpeltypen-Hype. Wir lassen's uns auf der Zunge zergehen und nehmen schonmal Tabletten gegen Magenverstimmung.
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Techno: Sascha Funke

Mit "Bravo" schließt der Berliner Sascha Funke seinen Weg vom Newcomer zum Urgestein erfolgreich ab. Als DJ berühmt für seine trockene Bassdrum und umtriebige Funkyness, geht Funke auf seinem Album dem Phänomen Track jenseits jeglicher Trends und Hypes auf den Grund. Track meint hier natürlich Flummi, aber das versteht sich wohl von selbst.
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Techno: Contexterrior

Jay Haze hat uns im letzten Jahr mit jedem seiner Label, Tuning Spork, Contexterrior und Futuredub, wachgerüttelt. Minimalismus der absurden Art, Deepness mit selbstinszenierten Sound-Unfällen und Traditionsdub für futuristische Wirrköpfe. Jetzt ist er aus Philadelphia ausgewandert nach Amsterdam, um von dort aus Europa zu erobern, zwischenzeitlich ein Netzlabel zu droppen und am Ende Foodpackages über Afrika abzuwerfen, und erzählt uns obendrein vom Irrsinn des Aufwachsens im amerikanischen Wasteland. Wir sind dabei.
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Elektronika: Nikakoi

Elektronische Musik jenseits des eisernen Vorhangs von annodunnemals wird immer noch eher mit wildromantischen Vorurteilen denn verlässlichen Fakten verknüpft. Auch Nikakois zweites Album "Shentimental" reitet uns voll in den Mustopf upgedateter Karl-May-Flausen.