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Turntablism: Kid Koala

Kid Koala ist zugleich der durchdachteste und groovigste Turntablist der Welt. Mit einem selig schrägen Smilen manipuliert der Kanadier seine Platten, bis man beschwipste Koalabären aus New Orleans neben sich vermutet. Dazu malt er sich sein eigenes Cartoonuniversum und hat schon die nächsten zehn Jahre vorgeplant. Niedlich? Nicht nur.
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Techno: Richie Hawtin

Richie Hawtin feiert eine Dekade Plastikman mit Minimal-Acid jenseits von Boller-Beats.
Für sein neues Album ”Close” hat der Kanadier wieder die 303 entstaubt und sich auf die Reise in seine Gedankenwelt gemacht.
Und dann ist da noch diese verflixte Zahl 10 ...
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Techno: DJ Hell

Drei Genre-Namen, drei Länder, ein Sound. Hell macht mehr aus sich und dem Electroclash-Erbe von Japan bis Amerika. Auf seinem Album "NY Muscle" interpretiert der Mann, dem Business die stärkste Droge ist, von New York aus sein Wissen um den heißen Scheiß von heute. Ein Interview zwischen Disco Punk und Ambient Rock, 909 und Bombenteppichen, 303 und dem P.-Diddy-Deal.
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HardcoreElektronikaRap: Cex

Cex will wissen, dass er normal ist, und macht merkwürdige Sachen, um das herauszufinden. Er meidet manchmal Seife, des Austrickseffekts wegen, und probiert sich in einem breiten Spektrum möglicher Musikstile. Gestern noch Labtop in Baltimore, heute Folkrap in Oakland.
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Unser Monat: Ibiza

Tanz um den goldenen Väth Der letzte Cocoon-Sommer auf IbizaIbiza, 18. August 2003, der Saisonhöhepunkt. Obwohl uns The Face und ID seit Jahren erzählen wollen, dass man auf Zypern längst besser feiert,...
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Elektronika: So

Ovals Markus Popp hat sich mit der japanischen Musikerin Eriko Toyoda zusammengetan, um ein Vocal-Album aufzunehmen. Das scheint mit dem Trend der Gegenwart ganz d'accord. Dabei ist beim Projekt "So" alles ganz anders.
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Elektronika: Gustavo Lamas

Argentinien ist ein verwüstetes Land, in dem die Musikindustrie die letzten Mittel für den Mainstream bündelt. Schlechte Zeiten für Gustavo Llamas und die anderen argentinischen Musiker, die eigenwilligere musikalische Vorstellungen haben. Aber in den lokalen Netzwerken blühen die Knospen.
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Indie: The Books

Die Niederländer "The Books" machen Musik zum Köcheln knackigen Gemüses, die den Unterschied zwischen grünem und schwarzem Tee vertont. Jau, sie sind eine Lebensmittel-Band! Und als solche kümmern sie sich mit ihrem folky Cutup-Pop um die elementaren Dinge des Lebens in aller fortschrittlichen Konservativität.
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Wahlen: Wahlmaschinen

Ist Papier zu old-fashioned und sind Sonntage Menschen zu schade zum zählen, müssen die digitalen Maschinen einspringen. Auch wenn sie sich in Echtzeit selbst auszählen, verschieben sie aber nur das unmoderne Imageproblem: Mit ihrer Unsicherheit verlieren sie vielleicht die wichtigste
Wahl-Funktion. Das Vetrauen der Wähler.
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Games: Convention leipzig

Seitdem die Games Convention sich in Leipzig etabliert hat, liegt die Stadt zumindest für einen Moment neben Tokio oder London. Gameredaktion Nils und Heiko verschafften sich zwischen 92 000 anderen Besuchern durch tapferes tagelanges Daddeln den Überblick über das, was da so kommt.