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EH? doing Lex Records

Das Ausnahme HipHop-Label Lex Records ist nicht nur durch seinen Sound unvergleichlich geprägt. Die von der britischen Designcrew EH? entworfenen Plattenhüllen steuern ihren Teil zum extravaganten Gesamtbild bei. Als Auftakt zur neuen Debug-Serie "CoverLover" haben wir sie nach ihren Ansichten zu Grafik und Graffiti, Design und Musik und Arbeitsphilosophie gefragt.
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Drm vs. Pauschalabgabe

Neue technologische Möglichkeiten mit alten Lizenzen zu verhindern, ist immer wieder ein klassisches Rechtsproblem gewesen. Als Tonbandgeräte und Musikkassetten Anfang der 60er aufkamen, wollte die Gema die Händler gerichtlich dazu zwingen, die Namen der Käufer herauszugeben, um Vergütungsansprüche geltend zu machen. Der Bundesgerichtshof wies sowas als Ausforschung des einzelnen im häuslichen Bereich zurück. Ebenso sollten Videorekorder verhindert werden, weil man mit ihnen urheberrechtsgeschütztes Material aufnehmen kann, trotzdem wurde 1984 die Technik gerichtlich erlaubt. Aktuell trifft der Zorn Filesharing.
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Freaklüb

Freaklüb aus Barcelona bemalen Wände, als wären sie Folien für Comics. Was nicht heißt, dass sie ihren Wandcharakter ignorieren. Aber ihr kleiner orangehaariger Character kriegt meist eine komplett farbig verkleisterte Umgebung zur Seite gestellt, in der sie sich austoben kann. Neben der Wand bearbeiten sie T-Shirts, pflegen ihre Website und sitzen jetzt sogar an einem Film. Streetart erobert nach den Wänden alle Formate.
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Märtini Brös

Martini Brös geraten ins Taumeln, denn ihr neues Album “Love the Machines“ sei ebenso wenig durchweg ernst, wie das letzte Album durchgehend spaßig. Das liege nicht unbedingt am Erwachsen-geworden-Sein, sondern vielleicht an den englischen Texten.
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Miss Kittin

Erst war Caroline Hervé als DJ die Camouflage-tragende Romantikerin der Wald-und-Wiesen-Raves, dann der singende Charme-Bolzen des Electroclash-Sommers. Jetzt macht sie sich mit ihrem Album "I Com" auf den Weg, die non-traditionalistische Hoffnung der schwächelnden Neo-Chanson-Szene zu werden - unbeabsichtigt, aber toll.
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Inzest

Die Berliner Troublemaker Mitte Karaoke haben ihr eigenes Label. Wie was wieso warum hier.
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Markus Dreßens Spector

Gedruckte Performationen sind das Markenzeichen des Designers Markus Dreßen. Für das unabhängige Kunstmagazin Spector cut+paste hat er dieses Prinzip entwickelt und in einem preisgekrönten Katalog für den Künstler Olaf Nicolai perfektioniert. Doch große Preise und seine Rolle als Mitherausgeber von Spector sind nicht das einzige, was Dreßen als Grafik-Designer auszeichnen: Hieroglyphen, ikonografische Zeichensätzen und die strikte Ablehnung von Tautologien machen seine Arbeit ebenso unverwechselbar, wie die strikte Weigerung, Aufträge hinsichtlich der Honorarhöhen zu bewerten.
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Robag Wruhme

Warum Jena nicht Hauptkulturstadt Europas ist, weiß niemand, der sich für House interessiert. Das "Freude am Tanzen"-Kollektiv planscht dort seit Jahren in einem musikalischen Jungbrunnen, der einfach nicht versiegen will. Genauso weit vorne wie draußen sind sie mit ihrem Nebenlabel "Musiik Krause". Dort veröffentlicht jetzt der musikalische Chefdenker des Kollektivs, Gabor Schablitzki aka Robag Wruhme, sein erstes Album - Harry Belafonte sei Dank.
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Cycling 74s Mode

Klassische Synthese im Verbund mit erstklassiger Perfomance-Kontrolle: Das verspricht Cycling 74 für ihr neues Baby "Mode". Drei Soft-Synths und zwei Effekt-Einheiten bilden den Kern des neuen Pakets, das durch zahlreiche Extra-Plugs einen ziemlich dicken Eindruck macht. Made with Pluggo, womit auch sonst!?
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Daedelus

Das Wunderkind Daedelus hat in Los Angeles schon früh verlernt, zwischen Teekessel und Computer zu unterscheiden. So kommt er zu