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Anonymität im Netz

Kinderpornographie als Bedrohung aus dem Netz, das begleitet die Technologie Internet seit ihren ersten Schritten. Doch gerade weil Pädophilie so glasklar zu verurteilen ist, wähnen sich die Aktionen gegen Kinderpornographie mitunter zu sehr auf der sicheren Seite. Das Aufheben der Anonymität vermeintlicher Pädophiler kann deshalb in die Hose gehen. Die Initatoren um die Website PervertedJustice.com etwa machen es sich zur Aufgabe, Pädophile zu entlarven - und schlagen dabei deutlich über die Strenge.
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Richard Bartz

Der Feind der Party ist der Break und der Freund von Richard Bartz der Strom. Voller Handwerkerstolz strotzt sein Album bei Gigolo von Analogität und gebratzten Basslines und haut mit subtilen Verschiebungen und Verdichtungen auf die Pauke.
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Stella

Stella kennt man, liebt man - oder hasst man. Niemand hat aus New Wave so die aggressiv penetrante Präsentation destilliert wie die Hamburger Band um Elena Lange. Mit ihrem neuen Album sind sie richtig smart geworden. Der falsche Rock bringt es halt mit den richtigen Mitteln: Gitarren-Bass und Perücke, zum Beispiel.
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Alter Ego

Soundwelten krachen aufeinander und vermischen sich. Der Kampf ist vorbei. Der neuen Ausgeh-Generation ist es egal, ob sie House oder Techno hören, Hauptsache es wummert und knistert schön. Alter Ego haben erkannt, dass sich der Beat verändert hat und knallen auf den klassischen Rave 'ne saftige Brise Rock. Das kickt!
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Tim Wright

Er ist der Captain Beefheart des Brighton-Sounds. Tim Wright frickelt mit dem Projekt "Sand" Jazz zusammen, auf seinem Album ”Thirst” schließt er aber an die minimalen Soundmatrizen seiner Zeit als Germ an. Und buchstabiert ganz nebenbei die englischen Tugenden von Humor, Komplexität und Bass in Albumformat aus.
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Bailey

Seit Jahren Teil von Goldies Metalheadz-Crew ist Bailey einer der wenigen Drum-and-Bass-DJs, der ohne eigene Produktionen zu einer der Integrationsfiguren im Drum-and-Bass-Business geworden ist. Seiner Radiosendung auf BBC's 1-Xtra und seinem kompromisslosen Anything Goes Style sei Dank. Jetzt hat er mit Dylan sein eigenes Label gegründet.
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Suse Weber

Eine der größten Popkulturen überhaupt - Sport nämlich - ist das Thema von Suse Weber, die sich vor allem dem politischen Moment des Sportes widmet. Die in Leipzig geborene Künstlerin re-inszeniert Embleme, Situationen und installiert Auszeichnungen genau an jenem Moment, an dem sichtbar wird, dass es neben dem Sport immer auch um etwas anderes geht: Etwa um Sport als politische Inszenierung einer Nation, eine Inszenierung, die Weber sich in skulpturhafter Weise in nostalgischem Material wiederholt - und dadurch sichtbar macht. Jutta Voorhoeve turnte den Wegen der Künstlerin hinterher.
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Pete Rock

In der Hip-Hop-Welt ist sein Name legendär, keine Alltime Favorite Top Ten ist ohne eine von ihm produzierte Nummer komplett. Die Rede ist vom Soulbrother #1: Pete Rock.
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Erlend Øye

Früher war er bekannt als der Sänger der "Kings of Convenience", dem norwegischen Traum jedes Pferdeposter-Halters. (Reicht es nicht nur zum Poster, sondern zum Pferd selbst, ist das Mundharmonika-Bootleg von Viggo Mortensen natürlich die erste Wahl.) Längst ist Erlend Øyes strubbliger Insektenkopf aber auch zur Fata Morgana jedes schlaflosen Afterhour-Ravers geworden. Mit Highfish als "The Whitest Boy Alive" oder mit Phonique durchstöbert er die Welten elektronischer Clubmusik. Jetzt wird er auch noch zum singenden DJ.
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Harvest Moon

Warum nicht mal Landleben? Elektronisch Erproben und Einstudieren lässt sich das jetzt mit "Harvest Moon", einer Game-Serie, die landwirtschaftliche Grundoperationen wie Pflanzen, Jäten und Gießen geschickt mit Elementen aus japanischen Datingsimulations-Spielen verknüpft. Von einem Ackertag, Monat, Jahr zum nächsten. Zwei neue Episoden laden zum "Wonderful life".