article placeholder

GamedesignconsultantErnest Adams

Mit seinem Manifest für Computerspiele-Entwickler forderte Design-Autor und Game-Developer Ernest Adams eine Refokussierung auf frisches Gameplay. Sein Dogma 2001 rief zu einem neuen State of the Art auf, um das Metier vom reinen Technik-Grafik-Tuning-Denken abzulenken und wieder aufs Finden neuartiger Spiele zu leiten. Debug sprach mit Ernest Adams über Spieldesign, Kunst und Industrie und fordert Updates.
article placeholder

Offshore

Wie immer ist das Spannendste das, was noch kommt. Bei Offshore Recordings kommt es jetzt gewaltig, denn dank munterem Kollaborieren mit den Kollegen von Ohm Resistance schickt Brett Clever eine Platte nach der nächsten auf die Straße zum Erfolg. Und die ist bekanntlich umso kürzer, je mehr Artists sie gemeinsam beschreiten. Ein glücklicher Zufall und sohlenschonend, dass Peripherie und Metropole hier so dicht beieinander liegen: Offshore lives New York ...
article placeholder

Throbbing Gristle

Carl Craig, 2 Lone Swordsmen und Basement Jaxx haben sie gerade remixt - und dazu mussten sie nicht gezwungen werden. Die englischen Industrial-Begründer Throbbing Gristle sind seit ihrem 79er Album "20 Jazz Funk Greats" eine fixe Bezugsgröße in Techno. Jetzt finden sie sich zu einem einmaligen Konzert mit jungen Freunden zusammen. Gründungsmitglied Cosey Fanni Tutti klärt die Lage.
article placeholder

RJD2

RJD2s neues Album strahlt vor schamlosem Rock nur so über. Mittels schlauer Sample-Musik schraubt der Talentspross den Rock auf Pop und den Einzelkämpfer-Verbund von DefJux in die Oberliga. Rekonstruktive Songs für alle.
article placeholder

123 klan

Die französischen 123 Klan verknüpfen schon seit über zehn Jahren Vektorgrafik und Graffiti-Stil auf verschiedenen Untergründen. Zwischen Magic Markers und Maus verlegen sie sich seit längerem aufs legale Arbeiten (etwa für MTV, Nike oder verschiedene Hip Hop-Künstler) und bringen ihren Kindern zeitig das Graffiti-Lesen bei. Debug traf das Gründerpaar Scien und Klor in München auf der "Toca me"-Konferenz, wo sie neben Tomato, Joshua Davis und Insert Silence ihre Grafiken an die Wand warfen und die Details heranzoomten.
article placeholder

Firewire

Carl Crack, allen noch im Gedächtnis als Stimme von Atari Teenage Riot, ist seit zweieinhalb Jahren für immer dreißig. City Centre Offices sind grade fünf geworden und veröffentlichen eine Platte, auf der wir diese Stimme noch einmal erleben dürfen - und zwar ganz anders. Frederic Stader a.k.a. Din-ST heißt der Mann, der das Geschenk gepackt hat.
article placeholder

Vast Aire

Verschrobener denn je klingt Vast Aire von Cannibal Ox auf seiner ersten Soloplatte. Inzwischen von DefJux zu Chocolate Industries gewechselt, hat er sich mit Madlib, RJD2 und Co zusammengetan, um eins der charismatischsten Alben des Jahres aufzunehmen.

article placeholder

Final Scratch 1.5

Man denkt ja immer, mittlerweile dürfte jeder wissen, wie Final Scratch funktioniert. Wann immer man es auspackt, gibt es aber immer noch ungläubige Blicke und vor allem Begeisterung. Und was sonst will man von Technik?
article placeholder

To Rococo Rot

Das mit der Kopfkino-Musik hat so eh nie gestimmt. Und nach dem Einchecken ins Hotel der Zukunft bewegt sich bei To Rococo Rot eher die tanzwillige Hüfte als der Schaukelstuhl zum upliftenden Contenance-Opus.
Die Suite auf dem Tanzboden ist gebucht, die Liftsboys kriegen Zucker - warum brauchen sie da noch Disco-Consulting?
article placeholder

The Streets

Mike Skinner ist der Charlie Dickens des 21 Jhdts. Das stand in der Sun, nachdem die gehört hatten, dass Skinner als "The Streets" über eine Million Alben verkauft hat. Wir schließen uns diesem Groburteil an, wenn auch aus anderen Motiven. Zum Beispiel, weil er genau wie Dickens nie XXL-Pyjamas tragen würde.