article placeholder

The KLF. James Cauty erinnert sich

"What time is love" war der Wagner'ianische Schlachtruf des UK-Rave. James Cauty und Bill Drummond interessierten sich als The KLF aber mindestens so sehr für situationistische Politik und Medien-Guerilla wie fürs Feiern. Heute macht James Cauty der britischen Post Konkurrenz und kocht im Interview den alten Mythos von den millionenschweren Konzept-Ravern etwas runter.
article placeholder

Bootcamp M_nus. Magda & Troy Pierce

Ohne Richie Hawtins M_nus-Plattform wäre der Erfolg von Magda und Troy Pierce nicht denkbar. Aber ohne die beiden wäre M_nus auch nicht auf dem Hype-Zenit, auf dem das Label gerade steht. Eine Symbiose, von der vor allem einer profitiert: der alte Sack Minimal-Techno.
article placeholder

Matthew Hawtin. Konzept-Kunst zur M-nus Musik

Matthew Hawtin ging mit Bruder Richie Hawtin in Windsor auf die frühen Raves. Richie wurde DJ, Matthew Künstler. Er überträgt die kühle Konzept-Kunst der 70er mit ihren minimalen Raum-Interventionen auf die Techno-Welt von Bruder Richie Hawtin. Parallel zur min2Max-Tour von M-nus stellt Matthew Hawtin erstmals in Deutschland aus.
Wir fragen ihn, ob abstrakte Geometrie überhaupt noch modern ist.
article placeholder

Schall und Bauch: Der Hort identifiziert Booka Shade

Booka Shade produzieren zwar sehr stromlinienförmige Musik, aber ihre visuelle Identität ist umso griffiger. Das ist das Verdienst vom Designbüro Eikes Grafischer Hort. Die machen gerne das Gegenteil von dem, was ihre Auftraggeber wünschen, und überzeugen sie hinterher. Das hat Erfolg.
article placeholder

Systemkritik mit Nitadra: Weniger ist mehr

Als Macher von elektronischer Musik verplempert man heutzutage viel Zeit mit dem Checken neuer Software und sich verändernden Interfaces. Da ist die künstlerische Krise nicht weit. Christophe Stoll hat als Nitrada releast und für Native Instruments gearbeitet. Seine Maxime: Weniger ist mehr. Glaubt keinem Hype.