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Jona

Halbzeit. In der Sommerpause ist immer genau der Moment, an dem man im immer noch unglaublich expandierenen Feld der graden Bassdrum überlegen kann, wer einen bislang wirklich dieses Jahr beeindruckt hat. Die Wahl fällt leicht.
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Ben Klock

Ein Resident im Berghain in Berlin darf gerne kompromisslos mit Musik prügeln, Hauptsache es wird nicht weichgespült. Nach der Düsternis, tja, kommt trotzdem die Melodie.
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A Better Tomorrow

"Dumm fickt gut", verkünden die Zukurzgekommenen gerne und lautstark, aber sogar solch banaler und kostengünstiger Trost offenbart in der Möglichkeitsgesellschaft gefährliche Untiefen: Zunächst verbittet...
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ESG

ESG sind neben Liquid Liquid die Groove-Götter der "No Wave"-Szene aus dem New York der 80er. Von Miles Davis bis Wu-Tang Clan hat sie so gut wie jeder gesampelt, Bands wie Out Hud oder !!! wären ohne sie nicht denkbar. Jetzt zeigen sie mit brandfrischem Album, was der Takt in der Bronx noch immer geschlagen hat.
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Fuck Pony

Jay Haze und Samim spulen auf LP-Länge durch die House-Geschichte: Hooklines für sommerliche Tanzflächen, Hustensaft-Missbrauch im HipHop und kleine Bleeps im Hallraum.
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Timmy Regisford

Timmy Regisford hat ebenso wie Jerome Sydenham eine Menge Clubkultur durch New Yorks Adern fließen sehen. Und genau wie Sydenham schöpft er aus der souligen Tradition der Tanzmusik. Berühmt für seine Disco-Edits, steht er als Resident in seinem eigenen Club "Shelter" aber für eine Tradition, die immer eher zu Fela Kuti als zu DJ Koze greifen würde. Dance-Geschichte aus erster Hand.
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Adobe Live! Der Kongress Viva La Revolucion

Adobe ist Standard beim Desktop-Publishing. Die Produktpalette ist mittlerweile so ausdifferenziert und so voller Möglichkeiten, dass ein Kongress zur fachkundigen Nutzung eigentlich überfällig war. Adobe hat ihn im Mai auf sehr demokratische Weise ausgerichtet.
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No Filler. Just Killer! Von Adamski zu Adam Sky

Adam Sky aka Adamski hat sich im zweiten Summer of Love einen Ehrenplatz im Raver-Himmel gesichert: Seine Live-Tracks aus dem Jahr 1989 klingen auch nach 17 Jahren noch frisch und beglückend. Seine Musikerkarriere begann er allerdings schon als elfjähriger Punk-Impressario seines fünfjährigen Bruders und auch nach seiner Zeit als Popstar-Klischee in Los Angeles arbeitete Adam Sky konstant an seiner Vision des perfekten Sounds namens "APE": Acid-Psychobilly-Electro. Heute lebt Adam Sky zusammen mit seiner 14-jährigen Tochter in Berlin, die dafür sorgt, dass Papa auch regelmäßig Geld verdient. Im Interview erzählt Sky, wie das Piano vom Ska in den House kam, von einem Jahrzehnt deprimierender Erfahrungen in der Musikindustrie und seinen Plänen mit "Prostitute Records".