Übergang ins Virtuelle
Text: Anton Waldt aus De:Bug 158

Das Projekt Glitch Reality schickt die Realität in eine notorisch fehlerhafte Rückkopplungsschleife und macht damit das Verhältnis zwischen realen Körpern und ihren 3D-Pendants im virtuellen Datenraum deutlich. Dazu scannt der Künstler Matthew Plummer-Fernandez Objekte wie eine Teekanne grobschlächtig mit einem billigen 3D-Scanner, um sie stark vergrößert als Skulpturen zu reproduzieren, deren Anmutung von den Polygonen des 3D-Modells bestimmt wird. Zudem provoziert Plummer-Fernandez beim Scannen Fehler, um den Transformationsprozess des Objekts beim Übergang ins Virtuelle sichtbar zu machen.

Aus dem Special in De:Bug 158: FAZIT 2011

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Elektronische Lebensaspekte.

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