Text: sven aus De:Bug 51

V.A. – Berlin 2001 (BPitch Control)
BPitch Control im Höhenflug. Pünktlich zum Sommer hat Ellen Allien altbekannte hauseigene Acts, Freunde und Bekannte zusammen getrommelt, um eine der abwechslungsreichsten Compilations des Jahres auf die Welt los zu lassen. Ein Hit jagt den nächsten, von Retro über Pop, bis Knister und natürlich Techno. Dance like it is okay!

V.A. – lounge.essenzen01 (www.die-lounge.com)
Eine unserer CDs des Monats August. Direkt aus der Heidelberger/Mannheimer _lounge krabbeln euch Magnum 38, Farbrauschen, Spacetank, T.Raumschmiere, Sad Rockets, Move D, K33, Blaktroniks, Streinbrüchel und Klangkonglomerat in den CD Player. Fazit: Sehr sehr schöne Zusammenstellung durch und durch perfekter Tracks.

Golden Boy – OR (Lado)
Was sonst sollte dabei herauskommen, wenn Miss Kitten mit Herrn Klettermax Tracks macht, als Hits für Millionen von sonnendurchfluteten Herzen. Miss Kitten ist stimmlich so ausgelassen wie nie zuvor und Klettermax verändert das Experimentieren zugunsten der Einfachheit der Sounds. Ein multidimensionales Popalbum der charmanten Art.

V.A. – Panorama (Sender)
Sender, das Label von Benno Blome, feiert nach nur 10 Releases seine Existenz. Gute Label können das nicht oft genug tun. Die Acts, alle mit Tracks vertreten, die es zum grossen Teil schon auf 12″ gab, redefinieren Techno. Im graden Sinn, aus den verschiedensten Richtungen. Mal mit Ideen, die so einfach wie gut sind, mal auf knisternden Umwegen, mal ganz direkt. Eine Compilation, die alles bietet, was man sich von Techno wünscht.

Richie Hawtin – DE9 | Closer to the edit (Novamute)
Warum niemand das vor Hawtin gemacht hat, jedenfalls nicht in dieser präzisen klaren Haltung, die klingt wie ein Statement, ist eigentlich überraschend. Für das Album, hat sich Hawtin Stücke aus ca. 100 Tracks gesampled und daraus ein Album editiert, das wie ein DJ Mix funktioniert. Nahtlos, gradeaus, mit selten gehörter Eleganz zusammengepatchter Traum vom perfekten Set. Auf jeden Fall setzt Hawtin damit neue Standards, was die Idee des DJs betrifft.

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Text: alle aus De:Bug 33

Tobias Thomas Für dich (Kompakt CD4) Für dich, und nur für dich mixt sich Forever Sweets Tobias Thomas durch seine All Time Lieblingsstücke mit Houseanschluss. Von Lali Puna bis Nick Holder werden langersehnte Alliancen geschlossen, die Achterbahn des untadeligen Geschmacks. Matrix Sleepwalk (Virus/Groove Attack) Opticals Bruder setzt dem Neurofunk im Drum and Bass das obligatorische Ausrufezeichen. Die guten alten Ravezeiten nicht ausser acht lassend, generiert er minimale Funkmonster aus einer anderen Welt. Der Tiefenmesser des untadeligen Geschmacks. Kid Koala Carpet Tunnel Syndrome Willkommen in der wundervollen Welt des Wizards! Kid Koala gibt uns einen Einblick in seine Farm, auf der er in akribischer Genauigkeit Musik zerstückelt und gezüchtet hat. Entstanden ist ein Hip Hop Album als Obskurantismus des untadeligen Geschmacks. Chicks on Speed Komme den Chicks nicht mit der Retrotrashelektrokeule. Sie sind längst eine Klasse für sich. Mit pappenen Nummernkostümen und numerierten Pappbeats jagen sie den Soho-Punk durch die Steckdose. Untadelig, aber hier trotz des Geschmacks.

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