Der feuchte Traum aller männlichen Anti-G8-Pazifisten, bei denen Barthes und Foucault im Bücherregal stehen.
Text: Ji-Hun aus De:Bug 122


Gustav heißt in Wirklichkeit Eva Jantschitsch und ist der feuchte Traum aller männlichen Anti-G8-Pazifisten, bei denen Barthes und Foucault im Bücherregal stehen. OK, alles Klischee. Aber Gustav ist in hiesigen Breitengraden die einzige Archetypin für conscious Nachhaltigkeitspop. Das imponiert nicht nur gestandenen Frauen als Rolemodel, sondern auch all jenen, die deutschsprachigen, diskurs-politisch ambitionierten Pop per se gerne Scheiße finden wollen.

So einfach ist das leider nicht, und da muss die gute Eva sich auch nicht erst als potentiellen Roadkill ablichten lassen, da sie ohnehin zuvor von einem belesenen Poppisten gerettet würde. “Du bist mein Wal …”, könnte es dann heißen, aber auch den Wiener Charme kann der Retter von Eva beim Café danach noch lernen, wenn es so weit kommt, denn so viel beschäftigte, talentierte und begabte PinUps machen den Männern ja auch gerne mal ein bisschen Angst und bleiben daher ein Traum auf Asphalt auch ohne Hybrid.

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Elektronische Lebensaspekte.