Wie kein anderer benutzte er die Maschinen-Welten von Detroit-Techno, um die sexuellen Paradiese von Chicago-House auszubauen. Doch irgendwann zwischen Jahrtausendwende und dem 11.September erwacht Baxters ”Dream Syndicate“ aus der langen Nacht der Neunziger. Also Zeit für eine neue Pose.
Text: Alexis Waltz aus De:Bug 91

Körperdisco
Blake Baxter

DJ Suzie Wong, die auf der Coke-DJ-Tour zusammen mit Juan Atkins und Blake Baxter unterwegs war, umreist die Diskursposition, den Fame ihrer Headliner im Bezug auf Techno: “Der eine hat´s erfunden, der andere hat´s geil gemacht.” Die Stoßrichtung der beinahe zwanzigjährigen Karriere Blake Baxters ist nicht besser auf den Punkt zu bringen. Als die anderen Detroit-Produzenten sich Ende der Achtziger als Technokraten-Übermenschen erfanden, stand Baxter als manischer Prince Charming in der DJ-Kanzel.Techno war ja von seinen Erfindern ursprünglich gar nicht als primäre Tanzmusik gemeint, Baxter hatte aber als Houser die Party im Auge und erkannte wahrscheinlich als einer der wenigen Detroiter die Brisanz von Techno für den Dancefloor. Er war der einzige Produzent, der zugleich beim Chicago-Label Dancemania gesignt war und auf Detroits KMS und Underground Resistance veröffentlichte. Es wirkt, als habe der Funke von Techno in seinem House-Verständis eine Explosion ausgelöst: Sein gesamter Ansatz basiert darauf, den Fokus im richtigen Moment von Chicago nach Detroit verlegt zu haben.

Blake Baxter produziert Musik, wie ein DJ auflegt. Seine Tracks arbeiten aus einfachen Grooves heraus, die gerade in ihrer Linearität bezwingend sind. Die Genialität seiner frühen Musik liegt in der Drastik, in der die Stimmen und Sounds gegen die Beats gesetzt werden. Gerade die Flachheit dieser Musik macht ihre Unnachgiebigkeit aus. Baxters Tracks machen keinen Raum auf, in dem sich etwas entfalten kann. Sie wollen nichts anderes als Körper explodieren lassen. Hier gibt es nur geil oder nicht geil – keinen Reichtum, keine Poetik, keine Gefühle. Den Konstruktivismus, das akustische Erfinden und Designen von Räumen, für das Detroit in die Musikgeschichte eingegangen ist, richtet sich bei ihm ausschließlich auf die schwitzenden, tanzenden Körper. Baxter ist der Blueprint von dem, was Felix Da Housecat oder Armando Mitte der Neunziger auf Radikal Fear in einer viel mächtigeren Version umsetzten.

Prinz werden
Am Anfang geht alles sehr schnell: Während seine Maxis auf KMS und UR und auf dem von ihm und Cliff Thomas betriebenen, essentiellen Label Incognito noch sehr von Chicago her gedacht sind, ist Baxters Techno-bezogenes Opus Magnum sein erstes Album für Tresor, “Dream Sequence”. Auf dem zweiten entwickelt Baxter schon einen Neunziger-House-Entwurf, der solange zwingender ist, solange er minimal bleibt. Mitte der Neunziger veröffentlicht Baxter auf Disko B. Sein zweites Album auf dem Label, “The H-Factor”, entwirft ihn im Booklet als Blaxploitation-Helden, in der Musik nimmt er eine Formatverschiebung vor: Das Album ist seine Auseinandersetzung mit dem harten, europäischen Floor-Techno. Der Drive, der aus den simpelsten Pattern, oft nur aus einigen gegeneinander gesetzten Grooves entwickelt wird, ist auch heute noch eine Sensation. Das dritte Dream-Sequence-Album und sein Mixalbum, die beide wieder auf Tresor erscheinen, sind dann eher ein Revue-passieren-Lassen des bereits Erreichten.
Es ist Baxters Mission, die frohe Botschaft von Techno überall hinzutragen, überall verständlich zu machen. Es geht nicht darum sich in Detroit einzugraben, sondern um eine Weltläufigkeit, einen Internationalismus. “I am travelling”, sagt er. Er hat in Berlin gemeinsam mit Moritz von Oswald und Mark Ernestus produziert, in Amsterdam mit Orlando Voorn, in London mit Trevor Rockcliffe. Folgerichtigerweise knüpft er keine afrofuturistische Sound-Philosophie an die Musik, stellt vielmehr Spaß und Humor ins Zentrum. Die Ernsthaftigkeit eines Richie Hawtin oder von Basic Channel liegen ihm fern. “Ich bin kein Raketenforscher”, sagt er. Sein großes Vorbild ist Prince.

Was ist passiert?
Irgendwann am Anfang dieses Jahrtausends schien es, als sei die Energie ein wenig verflogen. Eine gewisse Ratlosigkeit, eine Defensivität wird spürbar: Seit “Dreams Sequence 3” von 2001 erschien kein Album mehr von ihm. Auf die Frage, warum er so wenig veröffentliche, erwidert er, er veröffentliche immerhin noch mehr als die meisten anderen Detroiter Produzenten. Ein großer Erfolg sind seine Vocals zu Tracks von Abe Duque: “What Happened?” etwa, das halb naiv, halb fordernd fragt, was aus den Partys von einst, dem Omen, der Love-Parade geworden ist. Sonderbar lakonisch nimmt er die Veränderungen in der Party-Kultur war: “Es heißt, der 11. September habe die DJs und die Vertriebe getroffen, indem er das Reisen schwerer machte. Dass die Leute nicht mehr ausgehen, liegt aber eher an der schlechten Promotion.”

Musikalisch orientiert sich Baxter neu: Die Hardcore-Linie von Tresor habe ihm nicht mehr zugesagt; Techno sei in einem “timewarp-loop” gefangen: “Die letzte wirkliche Innovation innerhalb von Techno war Drum and Bass.” Und Electroclash sei als rein vergangsheitsbezogene Musik völlig unbefriedigend. “Ich mag House, ich schätze langsamere Musik, Gedichte, über Beats gesprochene Worte.” Auf seinem Label Mix erschien eine Coverversion von Marvin Gayes “What´s Going On?”, in der es der Prinz des Techno mit dem Fürsten des Soul nicht aufnehmen kann – und der dramatische Appell des Songs ins Leere läuft. Eine Überraschung dagegen ist sein poetisches und sonderbar verhaltenes Cover von Depeche Modes “Enjoy the Silence”, das von Blindtestern für eine Lawrence-Version gehalten wurde. Dieses für Baxter überraschend schüchterne Tasten in Richtung Deephouse erinnert an sein zweites Album, ist aber nicht die Richtung, die letztlich eingeschlagen werden soll: Baxters neuer Stilentwurf heißt Hipnotech, ist eine Verbindung von HipHop und Techno, die an Hiphouse anknüpft. Drei Maxis sind mit Rappern aus New York aufgenommen. Baxters Wunschfantasie für die Zukunft ist eine Karriere als R&B-Produzent: “Lil’Kim, Ludacris, Lil’Jon oder Timbaland haben bereits Techno und HipHop verbunden – We missed the boat on that.” Dieses Projekt wirkt von Baxters bisheriger Musik aus gesehen ein wenig ausgedacht, weil seine Musik von den quadrophonen R&B- und HipHop-Produktionen der US-Charts weit entfernt ist. Dort wird ein Club simuliert, bei Baxter wird er gelebt, und Missy Elliots Sex etwa ist einer der Blicke und der Verführung, Blake Baxters einer der Worte und der Berührung.

Baxter schätzt die Ablehnung der Musikindustrie durch die Detroiter Szene als klaren Fehler ein. “Die Industrie hat Detroit übersehen und wir haben die Industrie verachtet”, sagt er. Der Detroiter Underground setzt der Industrie kaum noch etwas entgegen, bewegt sich oft an der Grenze zur Handlungsunfähigkeit. Die Protagonisten der Szene seien “korkig”: etwa sei es quasi unmöglich, Leute zu finden, die für einen arbeiten – jeder will als Künstler im Zentrum stehen, letztlich blockiert man sich gegenseitig. Nachdem Baxter vor einigen Jahren nach New York gezogen ist, steht auf seiner unmittelbaren Agenda jetzt die wirtschaftliche Konsolidierung: Alle Projekte sollen in der eigenen Firma zusammengefasst werden, auf der auch die alten Releases wieder erscheinen sollen. Der in New York allgegegenwärtige Dietrich Schoenemann übernimmt den Vertrieb der Labels. Baxter will einen Gedichtband herausgeben, einen Film über sich drehen. Er will nicht mehr nur als DJ, sondern allein auf der Bühne performen. Eine Band scheidet aus, weil die Clubs entsprechende Touren nicht finanzieren können. Deren Funktion sollen Videos übernehmen: “You got to travel light these days.”

Unterwegs in Deutschland spielt Baxter deutsche Hits, im Berliner Polar-TV Filter-House – und als ersten Track Green Velvets “Flash”. Wie kommen seine Vocals heute bei den Kids an? “Manchmal kommt es gut, manchmal nervt es”, sagt eine Raverin.

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Elektronische Lebensaspekte.

Blake Baxter, Detroit-Produzent der ersten Stunde, ist gerade auf dem Sprung vom 'Prince of Techno' zum 'King of House'. Felix Denk hat ihm beim sexy Pumpen mit Gesang gelauscht.
Text: felix denk aus De:Bug 45

house | techno

Pumping Sexy House
Blake Baxter

Na, das ist doch mal griffig. ‘Pumping sexy House’ als Genre. Der Wumms als Basis, der Vibe obendrauf, alles schwer körperlich, und irgendwie sehr einfach. Blake Baxter mag es einfach, aber die Form von Einfachheit, die die Essenz darstellt. Mit Plumpheit hat das also nichts zu tun. House ist eigentlich etwas Einfaches. Die Vielfalt an Formen und die Langlebigkeit scheinen das nur zu belegen. Vielfalt und Langlebigkeit sind Attribute, die sich Blake Baxter kraft seines Werdegangs als Produzent und DJ wie kaum ein anderer an die muskulöse Brust heften darf. Wahrscheinlich ist Blake Baxter der einzige, der im Keller vom Tresor Sägezahnscheiben aufgelegt und Downbeattracks mit Barry White Samples produziert hat. Er ist allerdings auch einer jener Initiatoren, die kaum als solche wahrgenommen wurden. Als waschechter Technoproduzent der ersten Generation veröffentlichte er noch vor Derrick May und Kevin Saunderson Platten. Als Legenden wurden jedoch die anderen gefeiert. Prince of Techno, am Ende doch nur ein Diminuitiv? Der ewige Zweite? Naja, Blake Baxter trägt’s mit Fassung. Genau wie das Alias, das er seit seiner Ep auf Underground Resistance nicht mehr los wird. Wobei, ein bisschen mutiert der Prince of Techno, der sich gerne in bester Blaxploitation Manier mit dicker Knarre in Gangsterpose ablichten lässt, dann zur Prinzessin auf der Erbse: Der Name kommt ja nicht von mir, wird er nicht müde zu betonen, es war ohnehin nur ein Scherz, sollte auch nie in Umlauf geraten, war das überhaupt ehrlich gemeint?
Das Pseudonym von vorgestern ist heute auch schon lange Schnee von Gestern. Denn im Laufe der Zeit wurde Blake Baxter mit seinen exaltierten Sets zum heimlichen King of House, einem brillianten Entertainer der Hits, die andere vielleicht nur mit spitzen Fingern anfassen würden und die er völlig unpeinlich in den Dienst der Party stellt. Da werden Wünsche wahr. Ob Fluch oder nicht, genau diese Eigenschaft scheint auch deutlich bei Blake Baxter Produktionen durch, wie auf dem dieser Tage erscheinenden mittlerweile dritten Dreamsequence Album zu hören ist.

De:Bug: Dein neues Album heißt Collective, es beinhaltet neue und alte Tracks, aber auch Styles, die wir von dir gar nicht kannten. Ist der Titel da programmatisch?

Das Album heißt Collective, weil es alle Elemente beinhaltet, die ich gerne produziere. Ich habe als Houseproduzent angefangen, kam dann zu Techno, wo ich eine Weile blieb, aber als Produzent habe ich immer schon Hiphop und Downbeat Sachen gemacht. Das wurde halt nie veröffentlicht, weil ich als Technoproduzent bekannt bin und nur auf Technolabels veröffentlicht habe. Aber auch innerhalb von Techno habe ich versucht, den Rahmen weit zu spannen, indem ich z.B. Vocals verwende – ich schreibe viele Gedichte und Songtexte, die ich dann in die Tracks einbaue. Ich möchte damit etwas Sinnliches und Sexuelles einbringen, weil es bei Techno irgendwann immer mehr um das Technische und Künstliche ging.

De:Bug: Kann man sagen, dass deine Definition von Techno sich stark an einem Zeitpunkt orientiert, an dem House und Techno noch sehr eng miteinander verknüpft waren?

Ja, dass ist richtig. So wie bei den frühen Chicago und Detroit Sachen. Meine erste Platte kam auf einem Chicagoer Label heraus, DJ International. Das war 1985, ich war 19 Jahre alt. Zu dieser Zeit sind viele Leute zwischen Chicago und Detroit gependelt, weil Chicago die größere Clubszene hatte. Für mich war das ein wichtiger Einfluss.

De:Bug: Auf Collective merkt man auch eine verstärkte Bezugnahme auf andere Quellen schwarzer Musik.

Ich bin stark von R&B beeinflusst und liebe HipHop. Ich denke, bei solchen Sachen bin ich ganz schön schmalzig. In Zukunft möchte ich auch mehr so etwas machen. Ohnehin wird das mein letztes Technoalbum sein. Als DJ möchte ich auch gerne mehr House-Sets spielen, mehr so soulful mit vielen Vocals. Das ist allerdings schwierig, weil die Leute oft härtere Sets hören wollen. Das ist dann auch o.k.

De:Bug: Du schreibt’s viele Gedichte, die du dann zum Teil über Deine Tracks singst. Hast du da erst das Gedicht oder den Track im Kopf?

Eigentlich schreibe ich ständig irgendwas. Manchmal habe ich einen Groove im Kopf, nach dem ich dann das Gedicht schreibe. Bei House und Techno, also Up-Tempo-Sachen, ist normalerweise erst der Track da, und dann denke ich mir den Text aus. Wenn ich HipHop Sachen produziere, ist das andersherum: da baue ich den Rhythmus um die Lyrics.

De:Bug: Die Frage, die uns natürlich alle interessiert: Wie kamst du zu deinem ‘Prince of Techno’-Pseudonym und was genau steckt eigentlich dahinter?

Der Name stammt nicht von mir, ich nehme ihn auch nicht besonders ernst. Es war Kevin Saunderson und ein Freund, Cliff Thomas, die mich mal im Scherz so nannten. Der Name ist doppeldeutig: Einerseits ist das, weil Juan Atkins der erste in Detroit war, der Sachen veröffentlicht hat, und ich der zweite. Und andererseits, weil ich ein totaler Prince Fan bin und mich seine Musik sehr beeinflusst hat. Das Sinnliche, Sexuelle bei Prince versuche ich im Techno zu thematisieren.
Trotzdem: Prince of Techno – ich mochte den Namen nie. Dass der Name die Runde machte, war eh ein Scherz von Jeff und Mike, die mir verspochen hatten, die Ep für UR nicht so zu nennen. Irgendwann haben sie dann noch einen Schnappschuss von mir gemacht, ich habe den Braten nicht gerochen, und erst als die Platte in den Läden war, gesehen, dass ich ab jetzt Prince of Techno sein muss.

De:Bug: Wann hast du angefangen, beim Auflegen zu singen?

In Clubs gesungen habe ich schon, als ich mit Kevin Saunderson und Derrick May zum ersten Mal in Europa war. Dann war ich mit Underground Resistance auf Tour und danach habe ich angefangen, während meiner eigenen Sets zu singen. Ich mache das sehr gerne. Leider hat man nicht so oft die Gelegenheit dazu.

De:Bug: Spielst du eigentlich oft in Amerika?

Ich spiele natürlich viel mehr in Europa als in Amerika. Manchmal lege ich in New York oder Chicago auf. Letztes Jahr habe ich nur vier mal in Amerika gespielt. In New York, Chicago, St. Louis und Ohio, das war’s schon. Im mittleren Westen gibt’s eine Raveszene, auch in Texas.

De:Bug: Und in deiner Heimatstadt, Detroit, ist da mit Clubs immer noch so wenig los?

Es gibt einen Laden, der “Motor Lounge” heißt, der ist ganz o.k. Die holen auch internationale DJs. Dann gibt’s noch das St. Andrews, dass ist mehr so für die Kids. Verglichen mit den Clubs in Europa sind das allerdings eher Hangouts.

De:Bug: Was Produktionen angeht, ist die Houseszene in Detroit im Moment sehr aktiv, oder?

Oh ja, Moodymann, ein guter Freund von mir, macht einmalige Sachen. Oder Theo Parrish mit seinen souligen Downtempo Style. Dann gibt’s da noch Scott Grooves und viele andere. Es ist nicht so, dass diese Produzenten stark von außen beeinflusst sind. Detroit hatte immer schon auch ein starkes House Element.

De:Bug: Moods’n’Grooves ist hier auch ziemlich präsent…

There you go! Mike Grant ist mein Mann. Ich kenne ihn schon, seit ich 16 war. Ich bin oft bei ihm zu Hause abgehangen und habe ihm damals das Mixen beigebracht. Sein Onkel arbeitete beim Radio und hat uns immer von da Platten mitgebracht.

De:Bug: Das war aber nicht Electrifying Mojo?

Nein nein. (Lacht.)

De:Bug: In wie weit hat sich denn der Tresor – Club und Label – auf deinen Werdegang ausgewirkt?

Das erste Mal, als ich im Tresor gespielt habe, war mit UR. Ich war mit Jeff Mills auf Tour, meistens habe ich für ihn das Opening gemacht. Manchmal musste ich auch nach ihm spielen. Das war ein absoluter Alptraum. Wie kann man nach Jeff Mills spielen? (Lacht.) Vor allem mit meinem Stil. Naja, irgendwie ging das dann schon, ich habe es überstanden. Die ersten Male, die ich im Tresor gespielt habe, war das natürlich sehr technolastig, eben die UR Schule. Im Laufe der Zeit kamen dann immer mehr Breakbeatsachen aus England dazu. Was ich nicht ausstehen konnte, aber jeder hören wollte. Ich habe im Keller dann viel Hardcore gespielt. Damals hat das eine Weile Spaß gemacht, dann wurde das unbefriedigend. Ich war ziemlich unzufrieden und hatte die Nase voll vom Auflegen. Maurizio und Dimitri Hegemann haben mich dann ermutigt, mein eigenes Ding zu machen. Ich habe immer mehr Housesets gespielt, und meine Produktionen gingen auch in diese Richtung. Ich hatte damals kein Studio, nur einen Drumcomputer und ein Keyboard. Über das Auflegen konnte ich mir dann allmählich ein Studio einrichten. Mittlerweile bin ich der totale Equipment-Junkie. Jedesmal wenn ich irgendwo spiele, komme ich ohne Geld nach Hause, weil ich mir schon wieder irgendein Gerät gekauft habe. Dafür habe ich jetzt ein wirklich schönes Studio. Ich muss sagen, dass Techno wirklich gut zu mir war. Es hat mir geholfen, über die Runden zu kommen, mir ein Studio einzurichten und mir einen Namen zu machen.

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