Ohne Richie Hawtins M_nus-Plattform wäre der Erfolg von Magda und Troy Pierce nicht denkbar. Aber ohne die beiden wäre M_nus auch nicht auf dem Hype-Zenit, auf dem das Label gerade steht. Eine Symbiose, von der vor allem einer profitiert: der alte Sack Minimal-Techno.
Text: sven von thülen aus De:Bug 102

Seitdem sich Minus Records im letzten Jahr endgültig von einem eher sporadisch operierenden musikalischen Experimentierfeld Richie Hawtins zu einem konstant arbeitenden Label gewandelt hat, konnte Minus mit jeder neuen EP seinen Status als Klassenprimus im Dickicht der Post-Minimal-Euphorie untermauern. Mit dem oft introvertierten Forschergeist der Anfangsphase, in der der streng konzeptuelle Überbau für den Produktionsprozess der Musik konstituierend war und der Dancefloor eher die zweite Geige spielte, hat Minus seit der ersten ”Minimize to Maximize“-Compilation im letzten Jahr nicht mehr viel gemein. Und auch von dem musikalischen Minimalismus zum Beispiel der ”Concept“-Serie ist nur noch der catchy Slogan, der der oben erwähnten Compilation erst den Titel lieh und seitdem auf jedem Release prangt, übrig geblieben. Funktionalität diktiert heute das Geschehen. Und das auf eine Weise, die einen klar definierten Trademark-Sound hervorgebracht hat, der seitdem für viele die Deutungshoheit über eine mittlerweile doch sehr schwammige Genre-Bezeichnung wie Minimal-Techno inne hat. Kühl, verspult, effektiv.

Minus hat sich zu einem kleinen, verschworenen Kreis von Produzenten und DJs entwickelt, in dem Chefideologe Richie Hawtin als akurat gescheitelte Eminenz im Hintergrund der kreativen Entwicklung seiner designierten Statthalter immer wieder auf die Sprünge hilft. Wie heißt es im Hartz-IV-Deutsch so schön, ”Fördern und Fordern“. Minus-Kaderschmiede. Oder wie Troy Pierce es nennt: ”Minus-Bootcamp“. Troy Pierce, Magda, die schon vor einigen Jahren von Richie Hawtin als Support-DJ durch die Clubs dieser Welt geschleift wurde, und Marc Houle waren die ersten, die den neuen Kern des Kollektivs bildeten. Ihr mehr oder minder gemeinsamer Umzug von New York nach Berlin hat da ein Übriges getan, den Zusammenhalt zu verstärken. Die Reihen fest geschlossen. Das letzte Jahr war aber auch das Jahr, in dem sich sowohl Magda als auch Troy jenseits des sicheren Minus-Hafens freigeschaufelt haben. Als Produzenten und auch als DJs. Da wäre zum einen Troys kürzlich unter seinem Pseudonym Louderbach auf dem britischen Label Underline erschienenes Album ”Enemy Love“, das das teilweise fast schon unbehagliche Gefühl introvertierter Verstörtheit, das in seinem Sound immer mitschwingt, auf die Spitze treibt und dabei mehr wagt als seine letzten Minus-Veröffentlichungen. Und zum anderen hat sich Magda, die auch fleißig produziert, aber wie sie selbst sagt, ewig braucht, um Tracks fertig zu bekommen, zum neuen DJ-Aushängeschild gemausert. Auch jenseits der Minus-Welt. Dass der unleugbare Hype um die neue Aktivität und Produktivität von Minus den beiden bei dieser Entwicklung unter die Arme gegriffen hat, geschenkt. Während die ersten schon dabei sind die Messer zu wetzen, um gegen das neu kultivierte Feindbild Minimal anzustinken, versuchen sich Magda und Troy von all dem Wirbel nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. Der lange Schatten ihres Labels gibt Sicherheit. Wir sprachen mit den beiden über ihre Sicht der Dinge, anstehende Projekte und latente aufwallende Zwangsneurosen.

Debug: Vor zwei Jahren begann mit eurer EP als Run Stop Restore, die ihr beiden zusammen mit Marc Houle gemacht habt, eine neue Zeitrechnung für Minus. Zusammen mit den kurz darauf erschienenen EPs von DJ Mink und False war eure Platte wie ein Startschuss, der für euch und auch für Minus eine ganze Menge ins Rollen gebracht hat. Wie seht ihr eure Entwicklung?

Troy Pierce: Vor allem die letzten zwölf Monate waren sehr ereignisreich. Vor zwei, drei Jahren saßen Magda und ich manchmal zusammen und haben aus Spaß herumfantasiert, wie sich die Dinge für uns entwickeln könnten. Und wenn wir dann damit fertig waren, uns die in unserer damaligen Vorstellung wildesten Träume auszumalen, haben wir uns angeguckt und laut losgelacht. So nach dem Motto, Yeah right, das wird bestimmt passieren. Und jetzt sitzen wir hier und alles stimmt. Ich kann es immer noch nicht fassen.

Magda: Ich kann dir sagen, was ich bei Troy wahrgenommen habe. Als er noch in New York gewohnt hat, ging bei ihm alles seinen gewohnten Gang. Alles plätscherte so dahin. Nicht dass ich immer die Motivierteste und Engagierteste wäre, ich bin absolut keine Leuchte, wenn es um Zeitmanagement geht, aber Troy …

Troy Pierce: … ich saß da und hab Zeit verschwendet, sag’s doch einfach.

Magda: Genau. Ich bin ja schon etwas früher nach Deutschland gekommen und hab ihn immer versucht davon zu überzeugen auch hierher zu ziehen. Und seitdem er auch nach Berlin gekommen ist, hat sich seine ganze Motivation, sein Engagement total verändert. Die Stadt, das Ausgehen, die Musik von anderen Produzenten, all das hat so viel Begeisterung und Ehrgeiz bei ihm freigesetzt, sein eigenes Ding zu machen. Troy heute ist kein Vergleich zum Troy in New York vor zwei Jahren. Er ist wie ausgetauscht, immer am arbeiten. Und das ist auch für mich sehr inspirierend. (legt ihm strahlend die Hand aufs Knie) Ich bin stolz auf ihn.

Troy Pierce: Ja, ja.

Debug: Auch in der Minimal-Szene ist in den letzten zwei Jahren einiges passiert. Es gibt einen regelrechten Hype um Minimal-Techno, an dem Minus nicht ganz unschuldig ist und auch selber genug Fahrtwind davon abbekommen hat. Ihr steht sozusagen im Zentrum dieser Entwicklung. Wie schätzt ihr die momentane Situation ein? Alles nur heiße Luft?

Magda: Ich denke schon, dass da etwas gewachsen ist. Aber diese ganze Minimal-Sache ist teilweise total aus dem Ruder gelaufen. Manchmal ist es schon seltsam, Leute kommen zu mir und sagen, Minimal ist so populär und deswegen wird es bald keinen mehr interessieren. Es wird an seinem Erfolg sterben. Und dann fragen sie, was ich dann machen werde. Als ob ich von diesem Label abhängig wäre, als ob es nicht immer Musik geben wird, die aufregend ist und die ich auflegen will. Diese Schublade ist viel zu eng geworden. Klar merkt man immer mal wieder, dass man plötzlich besonders viel Aufmerksamkeit bekommt, dass man Nutznießer dieser Entwicklung ist. Aber allzu oft denke ich da nicht drüber nach. Wir machen ganz einfach unser Ding und wir wollen dabei eine gute Zeit haben. Ganz simpel. So schwierig ist das nicht.

Troy Pierce: Dass die Platten auf Minus zurzeit so viel Aufmerksamkeit bekommen, liegt vor allem daran, dass sie wirklich gut und interessant sind. Und nicht daran, dass es eine gewiefte Marketingstrategie im Hintergrund gibt.

Debug: Aber wenn der Ball erst einmal am Rollen ist, bedarf es ja eben keiner gewieften Marketingstrategie mehr.

Troy Pierce: Schon, aber viele Leute denken, dass es diese Minus-Propaganda-Maschine gibt, die den Hype schürt. So ist es aber nicht. Ich bin Teil des Ganzen und ich denke, ich sehe es so, wie es wirklich ist. Ich kenne nicht viele Label, die so konstant gute Platten herausbringen wie zurzeit Minus. Allerdings fällt es mir auch einfach, das zu sagen, da meine Lieblings-Produzenten Marc Houle und Heartthrob sind, die beide nicht nur gute Freunde, sondern eben auch Minus-Künstler sind. Wenn sie anfangen, langweiligen Kram zu produzieren, werde ich ihre Sachen auch nicht mehr mögen, nur weil sie Minus-Künstler sind. So einfach ist das.

Debug. Troy, deine Tracks haben sehr oft diesen leichten 80s Touch.

Troy Pierce: (zögernd) Ja, vielleicht.

Debug: Oder vielleicht ist Wave das bessere Stichwort. Viele deiner Tracks haben diese fast schon bedrückende Darkness.

Troy Pierce: (strahlt) Wave, ja, auf jeden Fall. Bauhaus und Joy Divison sind ein großer Einfluss für mich. Das sind die Sachen, die ich mir jenseits von Techno anhöre. Ich setz mich aber nicht hin und sage zu mir, today is dark day. Es passiert einfach, dass die Musik, die ich mache, diese eher düstere, kalte Stimmung transportiert. Das ist das emotionale Fundament, auf dem ich meine Entscheidungen treffe, wenn ich Musik mache. Ich mag einfach so abgründiges Zeug.

Magda: (lacht) Bei Troy ist jeden Tag dark day.

Troy Pierce: Als Louderbach wollte ich am Anfang vor allem Tracks machen, die nicht unbedingt für den Dancefloor bestimmt sind. Die nicht auf Minus passen würden. Ich habe da ein ganz klares Gespür für, was Minus-tauglich ist und was nicht. Auch wenn ich den Unterschied nicht unbedingt in Worte fassen kann.

Debug: Ihr tretet immer sehr wie eine geschlossene Einheit auf. Gab es mal den Gedanken, zusammen ins Studio zu gehen und einen Posse-Track zu machen? Also sagen wir Marc, ihr beiden und Richie.

Troy Pierce: (rutscht unruhig auf dem Sofa hin und her) Wir haben schon darüber gesprochen und ich hätte auch große Lust dazu, aber ich weiß, dass ich mich sehr seltsam dabei fühlen würde. Ich glaube nicht, dass ich mich entspannen könnte, wenn ich mit Rich im Studio bin. Ich würde mich nicht so sehr einbringen können. Wenn ich mit Marc und Magda im Studio bin, fällt es mir nicht schwer, den beiden zu sagen, wenn ich etwas wirklich langweilig oder scheiße finde. Bei Rich würde ich mich wahrscheinlich nicht trauen, das zu sagen. Whatever you say, Rich! Ich würde mich nicht sicher genug fühlen, etwas beisteuern zu können, das ähnlich gut ist wie seine Ideen. Vielleicht ist das nur eine versponnene Angst in meinem Kopf, aber sie ist da. Er kommt auch aus so einer anderen Richtung, wenn es ums Produzieren geht. Viele Kabel, viel analoges Equipment. Echte Musikproduktion. Ich übertreibe jetzt ein bisschen, aber ich käme mir komisch vor, wenn ich dann da mit meinem Rechner und meinem Effektgerät sitze. Wir haben einen so unterschiedlichen Zugang zum Musikmachen …

Magda: (ungläubig) Das ist doch Quatsch. Ich glaube, es wäre großartig und herausfordernd. Es geht ja nicht darum, wer der Beste ist.

Troy Pierce: Ja, es wäre großartig und herausfordernd. Aber ich bin mir auch über meine Unsicherheiten in einer solchen Konstellation bewusst. Und deswegen zögere ich bei dem Gedanken daran zu sagen, dass ich das durchziehen würde.

Magda: (Kopfschüttelnd) Natürlich würdest du es machen.

Troy Pierce: Nein, ich glaube nicht. Wirklich.

Magda: Oh, Bullshit!

Troy Pierce: (insistierend) Doch, ich meine es ernst, ich habe mir da schon ein paar Mal Gedanken drüber gemacht.

Magda: (lacht) Quatsch. Themawechsel.

Debug: Wie groß ist eigentlich der Einfluss von Richie auf eure Musik, eure Entwicklung. Wie seht ihr das? Wie muss man sich das vorstellen?

Troy Pierce: Richie fordert uns sehr stark. Für meine letzte EP musste ich immer wieder ins Studio zurück, weil er meinte, ich könnte es besser. Ich hatte da einen Track, der war vierzehn Minuten und ich war mir sicher, dass er so perfekt ist. Fertig, nächstes Projekt. Aber Rich sagte mir, dass ich den Track auf sechs Minuten kürzen müsse. Ich fand das absurd. Wie soll ich das machen, wollte ich wissen. Wie soll ich den Track um mehr als die Hälfte kürzen? Das kann ich nicht. Du musst aber, war seine lakonische Antwort. Ich hab ihm vier verschiedene Versionen vorgespielt und dann war er zufrieden. Und mittlerweile bin ich mir sicher, dass der Track jetzt wirklich besser ist. Bei Marc war es ähnlich. Als er an seinem Album arbeitete, war er kurz davor, alles hinzuschmeißen, weil Rich ihn immer wieder ins Studio geschickt hat mit dem Hinweis, dass er es besser könnte. ”Ich weiß nicht, wie ich es noch besser machen soll“, hat Marc vollkommen frustriert gejammert.

Magda: (lacht) Es war sehr dramatisch für ihn. Nachdem er einen Monat lang sicher war, dass das mit dem Musikmachen vielleicht doch keine so gute Idee war, hat er sich zusammengerissen und hat die Tracks so verbessert, dass Rich zufrieden war.

Troy Pierce: Ich bin mir sicher, dass Marc auch ohne den Druck zu einem besseren Ergebnis gekommen wäre. Aber es hätte ungleich länger gedauert. Wir haben aber keine Zeit.

Debug: Magda, du arbeitest gerade an deiner ersten Mix-CD, die bald erscheinen soll. Wie sieht es damit aus?

Magda: (seufzt) Ich hoffe, dass ich morgen den endgültigen Mix machen werde. Es dauert alles etwas länger als geplant. (lacht) Weißt du, ich arbeite am besten unter großem Druck.

Debug: Reflektiert der Mix die Art wie du auflegst – loopig, viele kurze Edits?

Magda: Teilweise. Troy macht sich immer über mich lustig, wenn ich am Rechner sitze und mir meine Edits mache.

Troy Pierce: Es ist eine solche Zeitverschwendung. Sie erzählt mir dann zum Beispiel, dass sie die Chords nicht mag, die nach zwei Minuten einmal kurz in den Track reinkommen. Einmal. Dafür schnibbelt sie sich dann einen Edit.

Magda: Aber mir ist das wichtig.

Troy Pierce: Ich würde eher sagen, dass der ganze Track scheiße ist wegen dieses einen kleinen Teils, das ich nicht mag.

Magda: Aber das ist saublöd. Der Rest kann doch unglaublich gut sein. Sei es eine Minute des Tracks, die wirklich rockt. Die ist es mir dann die Arbeit wert.

Troy Pierce: (versöhnlich) Im Endeffekt gibt sie mir sowieso alle ihre Edits und meist sind sie super.

Magda: (lacht) Du spielst sie aber nie. Ich glaube, du hörst dir die überhaupt nicht an. Wie war die Frage noch mal? … Ach ja, die Mix-CD. Ich wollte einen Mix machen, der Spaß macht und sehr persönlich ist. Nicht die fünfzehn letzten großen Minimal-Hits. Meine Einflüsse wie alte Larry-Heard-Platten oder Italo- und Electro-Tracks von Spacer Woman oder Shari Vari mit einbeziehen. Diese alten Sachen transportieren genau diese Stimmung, die ich mag, die ich immer versuche einzufangen – weird and spacy – und die ich auch in neueren Tracks zum Beispiel von Pantytec wieder finde.

Troy Pierce: Space Disco.

Magda: Du kannst es Space Bleep Disco nennen, wie auch immer. (lacht) Ich hoffe, dass das Ganze dann auch so funktioniert, wie ich mir das wünsche. Maybe it will all suck.

Debug: Was passiert als nächstes?

Troy Pierce: Wir werden ein Label starten. Sozusagen als Sublabel von Minus. Wir haben gestern die CD mit den vier Tracks zum Mastern geschickt.

Magda: Das Label heißt ”Items and Things“ (lässt den Namen kurz wirken und prustet dann los) Siehst du, was passiert, wenn man uns Verantwortung gibt. Ich glaube nicht, dass das eine so gute Idee ist.

Troy Pierce: Das Label soll sich an unterschiedlichen Themen abarbeiten. Das Thema der ersten EP ist ”Space Disco“ mit Tracks von Marc, Magda, Konrad Black und mir. Die zweite EP wird eine Acid-EP sein. Es wird nicht minimal sein, eher so Lieblingstracks, die sonst nicht so ins Soundbild von Minus passen.

Debug: Wer, sagtest du, macht noch mal das Label, ihr beiden und Marc?

Magda: Ja. (lacht) Anders geht es nicht. Wir müssen das zu dritt machen. Wir brauchen uns, sonst würden wir das gar nicht hinbekommen. Zu unorganisiert. Wenn ich an die hundert Emails denke, die ich noch nicht gelesen oder beantwortet habe.

Troy Pierce: Schick ihr niemals eine Email. Niemals. Egal, wie wichtig sie ist.

Magda: Yeah, Mr.Organised. Früher warst du nicht so. Who are u? (lacht) Er ist so überorganisiert. Heute morgen meinte er schon zu mir, dass er denkt, dass er seltsam ist.

Troy: Ich hab mir diesen neuen Monitor gekauft. Genau denselben, den ich schon einmal habe. Ich würde auch hundert Euro mehr ausgeben, um genau denselben Monitor zu bekommen. Na ja, auf jeden Fall ist bei meinem alten Monitor die Farbintensität schwächer geworden. Ich weiß nicht genau, wie das passiert, aber die Farben werden mit der Zeit einfach blasser. Als ich den Unterschied feststellte, konnte ich nicht anders, als zwanzig Minuten damit zu verbringen, das Bild beider Monitore, die Farben, anzugleichen.

Magda: Was? Ich glaub das nicht. In fünf Jahren bist du einer von denen, die in ihrer Wohnung rumlaufen und ständig und zwanghaft alles geraderücken müssen.

Troy Pierce: Magda denkt, sie könnte in meinem Studio mein Equipment rumschieben, wie sie will. Da könnte ich wahnsinnig werden. Wenn du besser an die Drummachine kommen willst, dann beweg dich, nicht die verdammte Maschine. Die hat ihren Platz, und da soll sie auch bleiben. Diese pedantische Ader hab ich vor allem bei Dingen, die mit meinem Studio zu tun haben. Es ist nicht so, dass ich generell ein Ordnungsfetischist bin. Du müsstest meine Wohnung sehen, da liegt alles kreuz und quer verteilt im Zimmer rum. Ich weiß auch nicht woher diese Ticks kommen. Und sie werden mehr:
Vor kurzem habe ich mir dieses Paar Jeans gekauft. Ich habe genau das Modell schon einmal. Ich muss dazu sagen, dass ich mal bei Levis gearbeitet habe und unter ”Denim-Weirdness“ leide. Normalerweise wasche ich meine Jeans nicht in der Waschmaschine, weil es die Struktur der Baumwolle verändert. Aber mit dieser neuen Jeans musste ich genau das tun, weil sie zu dreckig war. Seitdem fühlt sich der Stoff einfach nicht mehr gut an und er schimmert auch nicht so schön wie der meiner alten Jeans. Und das macht mich wahnsinnig. So sehr, dass ich mich zwingen muss, die neue Jeans zu tragen. Aber keine Sorge, ich bekomm das schon hin.

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Elektronische Lebensaspekte.