Da gab es irgendwann diesen Punkt, an dem die Wahrnehmung kippte. Und Musikclips waren nicht mehr allein ein Vehikel, um Musik im Fernsehen abzuspielen. Man sah sie selbst als bespielbare Form mit eigenem Recht. Chris Cunningham, der nun zusammen mit Spike Jonze und Michel Gondry seine Music-Clips auf DVD kompiliert, traf nicht zuletzt mit seinem Aphex Twin Clip "Come to Daddy" an diesen Punkt. Debug sprach mit Chris Cunningham über das Verhältnis zur Musik, Clip-Praxis und Prinzipien der Wiederholung.
Text: Karen Khurana aus De:Bug 78

Destruktion is’ easy

Eigentlich ist das alles schon Geschichte. Chris Cunningham hat bereits als Kind alle nennenswerten Science-Fiction-Filme gesehen, arbeitete ein paar Jahre als Special-Effects-Spezialist, baute das Set Design für Alien 3 und Roboter für Stanley Kubrick. Die Liebe zur Musik brachte ihn dann zum Videodrehen für Autechre (“Second Bad Vibe”) und Aphex Twin (“Come to Daddy”, “Window Licker”). Später schraubte er Björks fluid weißes Gesicht zu “All is full of love” mit Hilfe von Glassworks-Post-Production auf zwei sich liebende Roboterkörper, die ihrerseits von Roboterarmen weiter aufgebaut wurden. Für Beth Gibson (Portishead) ließ er einen kleinen Jungen mit Unter-Wasser-Effekten zwischen zwei englischen Gebäuden zu “Only You” herumschweben.
Die Detailgenauigkeit, mit der Chris in seinen Clips die einzelnen Sounds über Visuals heraushebt, findet sich genauso, nur umgekehrt in den Commercials, die er in den letzten Jahren gedreht hat: Die artifiziell, aber genau aufgesetzten Sounds heben hier einzelne Bildelemente und visuelle Bewegungen hervor.
Dennoch hat man nie den Eindruck, dass sich Chris in den technischen Effekten verliert. Seine Videos halten einen zwischen mindestens zwei Zuständen fest, sodass man sie immer wieder erneut anschaut: Ist das nun unfassbar schön oder abstoßend, beängstigend oder unglaublich lustig? Man kann sich nicht entscheiden, das ist der Trick.

DEBUG: Denkst du auf einer Art theoretischem Level über die Effekte nach, die du benutzt? Es gibt ja zum Beispiel viele Leute, die versucht haben, “Come to Daddy” auf die Idee von Klonen zu beziehen. Und man könnte versucht sein, ähnliche Verdopplungsmotive in deinen Clips wieder zu finden: die zwei Björk-Roboter in “All is full of love”, die digitalen Madonna-Kopien in “Frozen” oder noch mal das eingefroren grinsende Gesicht von Richard James (Aphex Twin) als Maske auf den Frauenkörpern in”Window Licker”.

CHRIS: Um ehrlich zu sein: Die Idee von Klonen hat mich eigentlich nie interessiert. Ich habe immer versucht, die visuellen Ideen aus der Musik zu holen. Als ich “Come to Daddy” gemacht habe, hat Richard (Aphex Twin) seine eigene Stimme über Pitch-Effekte wie Kinderstimmen klingen lassen, er hat Charaktere nur durch seine Stimme entwickelt und ich wollte das visuell umsetzen, also Charaktere wie ihn schaffen. Über Klonen habe ich dabei nicht nachgedacht. Ich schätze, wenn man Videos für derartige Musik macht, hat man es recht einfach, weil man nur die musikalischen Ideen in visuelle zu übersetzen braucht.

DEBUG: Was würdest du sagen ist die Funktion eines Videos? Musik zu illustrieren, zu kontrastieren, eine Geschichte zu erzählen …?

CHRIS CUNNINGHAM: Ich denke, da hat jeder Director seinen eigenen Stil. Ich versuche immer, die Musik wörtlich in Visuals zu übersetzen. Und deshalb gefällt mir wohl auch Michels ”White Stripes”-Video so gut, weil es den Sound möglichst direkt übersetzt. Damit ist es meiner Art, Videos zu machen, am nächsten. Hätte ich genügend Zeit gehabt, hätte ich wahrscheinlich ein ganz ähnliches Video gemacht – naja, vielleicht nicht so gut. (Lacht)

DEBUG: Wenn ein Clip sozusagen die Musik analysiert, sind dann alle Sounds gleichberechtigt? Mir kommt es so vor, als hätten beispielsweise die Drum Patterns oft mehr Einfluss auf die Visuals als andere Sounds.

CHRIS CUNNINGHAM: Eigentlich ist es sehr schwierig, Musik direkt in Bilder zu übersetzen, weil jeder Dinge anders hört. Manche Leute hören einen Track und sie hören vielleicht die eine oder andere Frequenz klarer oder sie konzentrieren sich mehr auf die Bassline. Das heißt, vielleicht kann das, was man selbst als klare Illustration oder visuelle Analyse der Musik denkt, niemand als solche nachvollziehen. Ich selbst bin zum Beispiel nicht darauf gekommen, dass in Michels ”Daft Punk”-Video für ”Around the World” die Choreographie die einzelnen Sounds repräsentiert.

DEBUG: Guckst du dir Sachen von anderen an?

CHRIS CUNNINGHAM: Seit ich angefangen habe, selbst zu filmen, bin ich da sehr strikt und sehe mir eigentlich nie etwas von anderen an. Es sei denn, jemand treibt mich in die Ecke und zwingt mich dazu. Ich habe diese Idee, alles aus meinem Unterbewusstsein zu schöpfen.

DEBUG: Aber denkst du nicht, dass das, was sich – wie du sagst – in deinem Unterbewusstsein abspielt und findet, längst durch alles mögliche ‘andere’ infiltriert ist? Dass nur die einzelnen Eindrücke darin vielleicht schon bis zur Unkenntlichkeit miteinander verdichtet sind? Also, dass man sich in gewisser Weise immer auf anderes bezieht, es wiederholt oder zitiert?

CHRIS CUNNINGHAM: Doch, ja, das stimmt. Aber ich denke, man hat eine bestimmte Zeit im Leben, in der sich deine Idee von der Welt und die Art, wie du über Dinge denkst, entwickelt. Und dann erreichst du einen Punkt, an dem bestimmte Dinge einfach feststehen. Und die will ich jetzt erstmal erkunden. Wenn ich dann an einen Punkt komme, wo mir nichts mehr einfällt, öffne ich mich vielleicht wieder. Aber ich denke, ich habe genug Zeug gesehen, als ich ein Kind war. Das reicht für ein Leben lang.

DEBUG: Du hast ja in den letzten Jahren mit Flex und Monkey Drummer Auftragsarbeiten für eine Galerie und dann verschiedene Ausstellungen gemacht. Interessiert dich die klassische Musikclip-Produktion überhaupt noch?

CHRIS CUNNINGHAM: Ich mache immer noch Videos, ich habe die letzten 2 Jahre Videos gemacht, auch wenn die nicht auf MTV ausgestrahlt werden. Für mich ist das kein Unterschied, ob sie in der Galerie, auf DVD oder auf MTV gezeigt werden.

DEBUG: Ist das kein Unterschied für dich, ob etwas in der Galerie oder auf MTV veröffentlicht wird?

CHRIS CUNNINGHAM: Nicht für mich, nein. Solange ich weiter Videos machen kann. Es ist mir nicht wichtig, dass unbedingt möglichst viele Leute meine Videos sehen. Und es gibt eine Sache, die man bei MTV nicht beeinflussen kann: Du kriegst ein Musikstück, das du nicht ändern kannst, und machst Visuals dazu. Das ist der Deal. Bei den Sachen, die ich für die Galerie gemacht habe, war ein Wechselspiel zwischen Musik und Visuals möglich. Das war einfach eine andere Art zu arbeiten.

DEBUG: Hast du denn schon Pläne, was du als nächstes machen willst? Siehst du dich selbst mittlerweile vor allem als Filmemacher? Es gab ja auch mal die Idee von dir, Neuromancer zu verfilmen?

CHRIS CUNNINGHAM: Dazu kann ich im Moment nichts sagen. Ich schätze, wenn man sich einen Namen als Clip-Regisseur gemacht hat, ist es schwer, für Leute umzudenken. Aber ich selbst habe auch nie gedacht, Musik-Clip-Regisseur zu werden, also denke ich über so etwas auch nicht mehr in Form eines Masterplans nach. Für mich ist es auf jeden Fall vorstellbar, dass Leute in 20 Jahren überrascht sind, dass ich mal Filme gemacht habe. Zumindest ich habe keine Ahnung, was ich letztendlich machen werde.

INFO

Texte zu Spike Jonze und Michel Gondry:

http://www.de-bug.de/cgi-bin/debug.pl?what=show&part=texte&ID=3122

http://www.de-bug.de/cgi-bin/debug.pl?what=show&part=texte&ID=3121

About The Author

Elektronische Lebensaspekte.


Text: Sascha Kösch aus De:Bug 05

Chris Cunningham
The Guy Who Shot Aphex Twin (sortof)

Sascha Kösch
bleed@buzz.de

Aphex Twin selber ist ja mittlerweile so etwas wie ein Märchen geworden. Eine der kleinen Horrorfilmfantasyscifiepisoden, die einen tagein tagaus begleiten, ohne daß man vielleicht wirklich wahrgenommen hätte, daß sich im hintersten Winkel des eigenen Hirns langsam eine Realität verschiebt, deren Existenz man, dezent auf sie angesprochen, glatt und guten Gewissens verneinen würde. Mit seiner Strategie, sein grinsendes Gesicht immer wieder als die depersonalisierte Version des einzigen Underground Popstars mit neuer Software zu immer absurder heimsuchenden Fratzen unerschütterlich schräger Heiterkeit einzupixeln, schafft er einen. Doch. Daß jemals ein Videoregisseur genau das auf die große Leinwand des Heimkinos bringen würde, MTV, und sogar überzeugend und ohne Pappsurrealismus war undenkbar. Chris Cunningham, der sich schon mit einem Autechre Video und diversen Pop-Rock-Indieband Videos vielleicht in gewissen Kreisen einen Namen gemacht hat, dreht das alles um und läßt einen seit dem Directors Cut von “Come To Daddy” keinen Aphex Twin Track mehr ohne Video denken. Prämilleniumbestiarium, nachdrücklich ohne Hang zu Essentialismus, X-Files Pseudotranshumanismus, Archetypenwahn ob psychisch oder nicht oder was sonst gerade an Retrozukunft verkauft wird, kickt Cunningham, ehemaliger Modell Designer u.a. für Alien 3 und Kubricks Artificial Intelligence, alles an verblödeter Mensch-Maschinen-Psychokruste einfach so weg, obwohl er sich mitten im gleichen Themenkreis bewegt. Der böse Geist Aphex im Fernseher will raus, bzw. Kiddies drin haben, die befreien ihn, bzw. sich. Dafür tätschelt er kurz ihre Adeptenköpfchen, schreit solipsistisch eine Runde und im Hintergrund immer wieder sozialrealistische Englandbilder aus dem zerbrochenen Thatcherismus, verlassene Hochhäuser und Omas mit Hunden. Erschreckend, mitreißend, irre lustig und vor allem genauso parodistisch wie man sich Aphex Twin immer vorgestellt hat. Ansehen. Namen merken und los. Interview mit dem Mann, der es wieder sinnvoll machen könnte, Musikvideos anzusehen.

CC: Magst du Aphex Twins Musik?

De:Bug: Ja, obwohl ich zugeben muß, daß “Come To Daddy” mir vor dem Video nicht soviel gesagt hat.

CC: Ist ein wenig odd, selbst für ihn, so eine Art Neuanfang, oder?

De:Bug: Und ziemlich Rock.

CC: Ja, erinnert mich an Prodigy, aber eine verdammt mehr industrielle Version davon.

De:Bug: Warum hast du die Filmbranche verlassen, deine Karriere schien doch ganz gut zu laufen, mit Arbeit für Kubrick?

CC: Ich stand halt einfach zu sehr auf diese Art von Musik, Aphex Twin, Squarepusher, Autechre. Es ist doch dezent, eine Chance zu haben, dafür etwas zu tun oder? Ich weiß, daß es absurd klingt, aber ich mag Musik mehr als Film. Ich sehe nie fern, gehe nicht 5 mal die Woche ins Kino, aber höre immer Musik, elektronische Musik. Da ich für Film gearbeitet habe, denke ich allerdings in Visuals, wenn ich Musik höre. Beim Film mußte ich für andere Leute designen, da schien es mir logischer Weise besser, Musikvideos zu machen. Auch wenn alles gut lief, war ich pissed.

De:Bug: Man sieht es dem Video auch an, daß dir Musik sehr wichtig ist. Daß du sie wirklich anhörst. Es gibt da diesen Part in dem die Videoqualität simultan zur Soundqualität droppt.

CC: Das ist mein Lieblingspart. Jeder, der elektronische Musik nicht versteht, wird denken, daß da was mit dem Tape nicht in Ordnung ist. Es ist mein 10tes Video, die meisten davon für Rockbands und da sieht man dann auch, daß ich die Musik nicht so mag. Das sind immer noch gute Videos, aber an das Aphex Twin Video kommen sie nicht ran.

De:Bug: Wie genau läuft so ein Video, wer hat die Ideen?

CC: Nun ja, ich. Warp haben Tapes von dem Track an drei Regisseure geschickt und mal geschaut, was so von ihnen als Ideen kommt, um sich dann zu entscheiden, wen sie nehmen. Als ich ihnen das Script geschickt habe, hatte ich ein Bild von Kids mit Richard James Kopf geschickt, das ich am Computer gebastelt hatte. Und sie wollten es für das Plattencover. Da mußten sie mich dann wohl auch für das Video nehmen.

De:Bug: Sind das eigentlich Masken?

CC: Ja, seltsam, daß einige Leute dachten, die Gesichter wären am Computer gemacht. Denke mal, der Maskenbildner wird sich geschmeichelt fühlen.

De:Bug: Glaubst du, es gibt eine generelle Idee in dem Video?

CC: Es dreht sich alles um Bilder. Als ich den Track gehört habe, da dachte ich an drei Dinge. Erstmal dieses Bild von den Kindern mit Richard James Kopf, das erschien mir lustig. Viele seiner letzten Tracks benutzen ja seine Stimme als Kinderstimme. Und dann der Schrei, ich dachte es müsste wirklich albern sein, jemanden für so lange schreien zu sehen. Das Letzte an das ich gedacht habe, war der Fernseher.

De:Bug: Und all das macht die Musik irgendwie klarer.

CC: Ich denke, das ist einer der Gründe, warum ich Musikvideos für diese Art von Musik machen wollte. Die Leute benutzen das Medium einfach nicht richtig. Man kann Sounds zeigen, die man normalerweise vielleicht nicht hören würde. Wenn man die richtigen Visuals zu den richtigen Sounds legt, dann hebt man sie damit heraus und man kann sie klarer hören. Ich habe das noch nicht oft gesehen. Erstaunlich eigentlich und man kann es noch viel weiter treiben als im Aphex Twin Video. Ein Video für Squarepusher wäre unglaublich. Ich versuche, Warp schon dazu zu überreden. Es ist ja wirklich nicht schwer, aus dem üblichen Kram herauszuragen. Es gibt kaum gute Videos für elektronische Musik.

De:Bug: Panasonic machen gute. Und Mego.

CC: Was Panasonic haben ein Video? Verdammt, das muß ich sehn.

De:Bug: Gab es Reaktionen von Aphex Twin?

CC: Ja, beim Schnitt haben wir recht eng zusammengearbeitet. Wir haben ja ähnliche Freunde und ich hatte ihn schon öfter getroffen, aber nie mit ihm geredet, also mußte ich ihm erst mal erklären, daß ich so eine Art Horrorfilm drehen wollte, frühe 80er, wie Evil Dead oder so und wollte nicht, daß er sagt, ok, mach das, ruf mich an, wenn es fertig ist. Ich hab dann bei mir zu Hause einen Live Cast von seinem Gesicht gemacht und, als der Cut fast fertig war, nach einer Minute Musik für den Anfang gefragt. Er war zuerst etwas skeptisch, weil er ja schon ziemlich viel Musik für Werbung gemacht hat, die fast immer abgelehnt wurde. Schlechte Erfahrungen. Ich brauchte eine ganze Weile, ihn davon zu überzeugen, daß es ja sein eigenes Video ist und ich wohl schlecht nein sagen könnte. Als ihm das klar wurde, fanden wir es alle irgendwie lustig. Als Warp das Video zum ersten Mal sahen, waren sie absolut begeistert, aber hatten Angst, daß man damit die Single gar nicht verkaufen würde, weil es vielleicht keiner zeigen kann. Ich weiß ja, daß es recht aggressiv ist, aber da der Tune ja auch eher fast Punk ist… Nun ja. Sire, die amerikanische Company, hat den größten Teil der 20.000 Pfund bezahlt, aber für Warp war das immer noch extrem viel Geld, obwohl es nicht viel ist für ein Video. Für Warp war es allerdings eher wie eine Millionen und dafür wollten sie dann nichts, was sie nicht zeigen können, also haben wir die kurze, zahmere Version noch gemacht, weil sie spekuliert haben, daß MTV und so dann versucht sind, doch die längere zu zeigen. Und so lief es wohl auch. Sie haben es auch Directors Cut genannt. Was ja noch mehr nach Horror klingt.

De:Bug: Das Seltsamste an dem Video, und das ist ja dann in der kurzen Version auch nicht drin, ist diese Szene in der Kreatur und Oma sich gegenüberstehen und in der nur geschrien wird. Man würde Aggression erwarten.

CC: Für mich ist das Wichtigste an Videos, daß sie lustig sind. Wäre er auf sie losgegangen, dann wäre es nicht mehr lustig. Und so schreit er einfach nur, schreit irre lange und sieht nicht mal was er anschreit, weil er die Augen geschlossen hat. Ich denke, daß die Horrorimages irgendwie von Richard kommen. Als Kind habe ich endlose Horrorfilme gesehen. Cronenberg und so etwas. Und als ich Aphex Twin vor einem Jahr live gesehen habe und er “Come To Daddy” spielte, dachte ich sofort an Hellraiser. “Eat your Soul” erinnerte mich an Evil Dead 2 und ich dachte mir, der hat ein bißchen viele Horrorfilme gesehn in letzter Zeit und dann einfach ein paar Tracks gemacht. Und wenn die Referenzen dann schon mal da waren, warum sie nicht benutzen.

De:Bug: Weshalb gibt es diesen anorexischen Aphex?

CC: Ich dachte, das wäre lustig, weil einfach viele Leute das Gesicht von Aphex kennen, aber keine Ahnung haben, wie er sonst so aussieht und ich wollte, daß sie denken: Hey, Aphex ist aber ganz schön dünn. Als wir das Video gedreht haben, war es ziemlich kalt und in all dem Schleim zitterte der dünne Mann wie ein neugeborenes Tier. Wir mußten schnell filmen bevor ihm warm wurde.

De:Bug: Wo hast du ihn her?

CC: Ich hatte ihn schon mal für ein Auteurs Video genommen und dachte mir, daß er einfach so überzeugend aussieht. Er ist so unglaublich dünn. Er bekommt viel Arbeit als Konzentrationslager Opfer. Ich weiß, das ist so die Grenze, aber dafür nimmt man ihn immer. Oder für den gelegentlichen Golem in einer Herr der Ringe Verfilmung.

De:Bug: Hatten die Kinder wenigstens Spaß?

CC: Kinder? Das sind Zwerge, 4 oder 5. Little People wie sie sich eigentlich lieber nennen lassen. Der Hauptcharakter ist 45 Jahre alt. Ich muß immer lachen, wenn ich diese grinsenden Gesichter von ihnen im Video sehe und dabei denke, wie sauer sie stellenweise hinter ihren Masken waren.

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