aus De:Bug 53

Covertext

Ich will Designer werden!
Anne Pascual und Marcus Hauer

Zwischen Agenturalltag mit frisch gepressten Säften, Vernissagen mit kühlem Champagner und Hochschule mit warmem Selters liegen Welten. Da gilt es, sich eigene Pfade zu legen. Denn später fragt meist niemand mehr danach, worin die eigentlichen Fähigkeiten eines Designers liegen. Ob Pixel putzen, Desktops publishen oder Content managen – keiner kann wissen, welche dieser Aufgaben nun wirklich etwas mit dem Design von Morgen zu tun hat, dass beginnt irgendwo und hört nie auf. Um dennoch eine Lösung des Problems von Form und Funktion zu finden, haben wir bei DE:BUG wochenlang unter unseren Tischen gegrübelt. Dabei heraus gekommen ist eine Reihe zur Designausbildung, die den institutionellen Weg austestet und trotzdem die Anbindung an die Praxis fest im Auge behält. Mit dabei: der Professor als Wegweiser und das Buch als Anleitung zum wichtigsten Lebensabschnitt. Das soll allerdings nicht heißen, dass wir nicht dem “Probieren geht über Studieren”-Sprichwort unser Tribut zollen. Können doch unsere Beauty Operators Hillmann und Baumgardt ein Lied davon singen, wie Reinzeichnen und Agenturalltag zur Ersatzhochschule mutieren. Bevor es aber gleich um Businesspläne geht, schauen wir genau auf die Anfänge, Orte und Emotionen, die dich bei deinem Debüt erwarten. Dazu haben wir zwölf unbedeutende Thesen formuliert, die dir den erschwerlichen Gang durch diese besondere Lernphase vereinfachen sollen. Unterstützend zur Seite stehen uns Professionals aus diversen Designkontexten, unter anderem die Pixelschmiede “Eboy”, die Offenbacher Technovisionäre “Meso” und die Vorreiter im Fashiondesign “Bless”. Sie berichten über ihre Studienzeit und geheime Erkenntnisse. Diesmal mit Erinnerungen aus London vom “Royal College of Arts”, aus der “HGB Leipzig” und eben der “HfG Offenbach”. Außerdem stellen wir die neusten internationalen Studiengänge vor, von “Interaction Design” in Italien, “Neue Medien und Netzwerke” in der Schweiz bis hinüber zu den japanischen Modellen. Ein Kompendium sozusagen.

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Elektronische Lebensaspekte.