Ein Ausflug zur Techno-Drehscheibe Parchim
Text: Timo Feldhaus aus De:Bug 115

In Parchim wacht der Räuber Vieling über den Erfolg des Platten-Mailorders Decks Records. Dessen “Owner Managern” macht es gelinde Kopfschmerzen, dass ihr Erfolg die Plattenläden gefährdet, die sie selbst so lieben. Eine Reise ins beschauliche Mecklenburg.

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Techno spielt in Berlin. In Frankfurt. Im Berghain und im Cocoon Club. In so mythischen Plattenläden wie Hardwax und Freebase. Aus Köln regiert die Macht Kompakt. Weiter östlich versprüht von Jena aus das Label “Freude am Tanzen“ mit anschließendem Plattenladen Fatplastics den erfrischenden Charme des Originals. Doch etwas ist auf der Landkarte des Techno bis jetzt nicht verzeichnet: Parchim.

Parchim ist eine Stunde von Hamburg entfernt und eine von Berlin. Parchim ist eine Kreisstadt in Mecklenburg und hat 19.000 Einwohner, und “Parchim“, findet Birger Schmidt, “ist was Besonderes. Jedenfalls für uns.“ Schmidt leitet zusammen mit seinem Bruder Karsten und Matthias Rupnow Decks Records. Decks Records ist der wahrscheinlich führende Vinylmailorder für elektronische Musik in Deutschland.

Von einer gut laufenden Schallplatte verkauft ein Plattenladen in zwei Wochen vielleicht 60. Decks verkaufen 600. In ihrem Lager, gleich um die Ecke des Parchimer Bahnhofs, lösen sich solche Dimensionen auf: Tonnen von Vinyl lagern hier nach einem ausgeklügelten individuellen Ordnungssystem in Räumen, die Jahr für Jahr erweitert werden mussten.

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Parchim ist die Art Städtchen, in dem einem in der Bäckerei beim Käsebrot die Butter doppelt auf die Stulle geschmiert wird. So viel, dass es wirklich nicht mehr schmeckt. Die Jugend findet es in Parchim “langweilig“, die Frau im Touristenbüro spricht mit glänzenden Augen von einem “tollen kulturellen Angebot“. Es hat pittoreske Kirchen und man wandelt auf charmantem Kopfsteinpflaster, das die restaurierten Fachwerkhäuser in der Altstadt verbindet. Gestört wird das Bild durch die verlassenen verfallenen Häuser, die sich dazwischendrängeln. Auch in Parchim wurde nach der Wende abgewandert. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 16 Prozent. Tendenz: bewegungslos. Heute, an einem Sommertag, ist Parchim einfach nur hübsch.

Decks

Birger Schmidt ist einer von drei “Owner Managern“, wie es auf der Website von Decks Records heißt. “Wir sagen ungern Chefs, eher die, die das entscheiden müssen.“ Zusammen mit seinem Bruder und Matthias Rupnow haben sie Decks erfunden. Sie sind mittlerweile in ihren Dreißigern und werden demnächst den zehnten Geburtstag des Unternehmens feiern.

Erst seit zwei Monaten haben sie sich eigene Büroräume geleistet, die Jahre davor haben die drei an kleinen Schreibtischen im eine Etage darunter gelegenen Lager residiert. Die neuen Büroräume sind 170 qm groß, noch uneingerichtet, beinahe möbellos, glänzend durch strahlweiße Raufaser. Es ist aber nicht jener Minimalismus, der in Berliner Altbauwohnungen gepflegt wird – das Spartanische reüssiert aus einem Desinteresse am Repräsentativen und bezeugt gewissermaßen Parchimer Bodenständigkeit.

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Man kümmert sich nicht ums Aussehen. Wer sollte auch vorbeikommen? Man ist ein Online-Portal, und, man lebt eben in Parchim. Das gut besuchte eigentliche Zuhause von Decks Records ist im Internet. Und ihre Website sieht genauso aus wie ihr Verkaufsprodukt. Auch Techno wird oft nach seiner Funktionalität beurteilt. So sollte man es mit der Seite auch tun. Und das Werk läuft schnell und schnurgerade. In jedem der Büroräume bei Decks steht fast nichts, immer aber zwei Plattenspieler und ein Mixer.

“Web-Programmierung, Design, Buchhaltung, Plattenbestellen gehören zu den Hauptaufgaben. Ein Sample jedes neuen Tracks muss auf die Seite hochgeladen, die Cover eingescannt werden. “Aber“, weiß Mathias Rupnow, “Plattenhören ist immer noch das Hauptgeschäft. Ich höre seit 10 Jahren täglich 200 neue Technoplatten.“

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Betrachtet man es streng ökonomisch, ist Decks Records ein wirtschaftliches Phänomen. In einem Zweig, der seit Jahren totgeschrieben wird und es faktisch auch fast ist, nämlich der Verkauf physischer Tonträger, haben sie etwas Außergewöhnliches vollbracht. Mit Decks Records hat die Rupnow & Schmidt GbR eine Firma gegründet, die das Handeln mit dem ältesten aller heute verfügbaren physischen Tonträger zur Aufgabe gemacht hat.

Und damit schreiben die drei in den letzten zehn Jahren, parallel zum Niedergang der Musikindustrie, genau dort eine Erfolgsgeschichte. Das Ergebnis sind heute 15 feste Angestellte und ein Kundenstamm von geschätzten 50.000. Ohne Werbung zu schalten. Die Mitarbeiter packen an guten Tagen bis zu 500 Plattenpakete. Und die Pakete, die der Mann vom Postdienst hier mit einer Sackkarre in seinen Van schiebt, sind mitunter schweißperlenschwer.

Die drei Manager, die ihre gesamten Tools, von der Website über das Abrechnungsprogramm und eine Maschine zum Bekleben der Schallplatten selbst konzipiert haben, bleiben norddeutsch bescheiden, aber realistisch: “Natürlich sieht die Lage eher nicht gut aus. Aber die Szene jammert immer. Wir sind jetzt neun Jahre dabei und konnten uns jedes Jahr steigern. Vinyl ging in den letzten Jahren leicht bergauf, im letzten Jahr allerdings von Seiten der deutschen Vertriebe ein bisschen runter. Wir konnten uns bis heute regelmäßig steigern.“

Einmal in Parchim

Nach Parchim kommt man mit der Ostdeutschen Eisenbahn. Die sieht aus wie ein kleiner, gelber Wal. Der Zugführer hupt die ganze Strecke über nach irgendwo. Er verscheucht die Rehe an der Müritz-Elde-Wasserstraße oder grüßt seine vorbeifahrenden Bekannten. Wo sich im Osten der Wockersee befindet, steht im Westen Parchims ein Flughafen, der sich im Laufe des Besuchs immer mehr befremdet. Weil ihm eine 3000-Meter-Landebahn anhängt, proben hier Flugschüler der Lufthansa ihre ersten Landungen.

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Ein Parchimer Rentner erzählt allerdings eine ganz andere Geschichte: “Der Chinese hat uns gepachtet.“ Vor “dem Chinesen“ befand sich der Flughafen in der Hand “des Russen“ und “des Engländers“. Er spielt an auf die Übernahme des Frachtflughafens durch das chinesische Unternehmen LinkGlobal Logistics Co. Ltd. Die hat im Mai den Flughafen Parchim für rund 100 Millionen Euro vom Landkreis gekauft. Das soll Arbeitsplätze schaffen. Bisher gibt es nur eine Personenlinie des Flughafens und die fliegt irgendwo nach Bulgarien. Die zuständige Frau für Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus wird bei solchen Themen ganz verletzlich. “Alle Geheimnisse über Parchim werde ich ihnen nicht erzählen“, entfährt es Frau Lenz.

Man selbst wird immer neugieriger, während sie subtil das Thema wechselt, nun vehement auf den Räuber Vieling verweist. Der triebe sich im Wald herum. Ein alter Mythos in Parchim. Frau Lenz’ Stimme wird ganz milde. Ich würde ja für ein Jugendmagazin schreiben und der Räuber Vieling käme bei den Buben und den Mädchen gleichermaßen an. Sie drückt mir einen Aufkleber des Räubers und einige Prospekte für Wanderstrecken in die Hand. Draußen geht der Blick wieder auf die Backsteinkirche, Spätromantik, Altstadt, von überall her kommt Baulärm. Parchim nimmt an der BuGa 08 teil, Sanierungsprogramm eingeschlossen. Das ist laut. Geht man ein Stückchen weiter, zieht lähmende Stille durch verlassene Häuser. Ein ambivalenter Ort. Ein Ort, der Techno atmet. Nur ist das nicht so offensichtlich.

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Das schwarze Party-Brett an der “Langen Straße“ verkündet “Die Apres Ski Party“, “Badewannenregatta-Party“, “Beachparty“ und “Super Pool Party“. In der Großraumdiskothek “Flame“ spielt Phil Fuldner und, ja, das ist wirklich so, auch ein Hommage-Konzert der Onkelz wird beworben. Etwas verblichen und nicht ganz so werbewirksam gehängt, an der unteren Seite der Partywand ein schüchterneres Plakat: Housemeister und Daniel Bell spielen in der Alte Radarstation in Dargelütz, Parchim.

“Hier gibt es viele Partys“, meint Birger. “In den Wäldern, in verlassenen russischen Armee-Bunkern. Es geht eine SMS rum, dann findest du hier am Wochenende 300 Leute tanzen.“

Die Leute von Decks identifizieren sich mit dieser Art der Techno-Kultur. Auch das Fusion-Festival findet nur eine halbe Stunde von Parchim statt. Auf einem stillgelegten Flugzeughangar. Dieses Konzept von Lo-Fi-Draußen-Techno, in dem die Deko selbst gebaut wird, und wenn es nur ein bisschen Bundeswehrplane ist – sie scheint vorwiegend im ostdeutschen Land noch zu funktionieren, entwirft immer noch das Gegenmodell zu dem im urbanen Berlin professionalisierten Entertainment-Minimal-Techno-Geschäft. Ein System, dass für die drei bis heute Sinn macht. Matthias und Birger legen selbst immer noch auf solchen Partys und in nah gelegenen Clubs auf. Wenn sie das Dorf bespielen, schöpfen sie aus einer privaten Sammlung von 30.000 Platten.

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Am Anfang war Acid

In Parchim gibt es keinen Plattenladen mehr. Der Einzige, den es jemals gab, hieß Decks Records. Das worldwide versendende Mailorder, der zweitgrößte Kunde der mecklenburgischen Post, entstand aus einem kleinen Plattenladen um die Ecke des jetzigen Sitzes.

“Angefangen hat das zu Ostzeiten eigentlich mit dem Konzipieren von eigenen Charts. Es gab ja keine Schallplatten. Also haben wir Acid mit dem Kassettenrecorder aus dem Radio mitgeschnitten, unsere Lieblingsstücke dann gelistet und anhand von Postkarten zugeschickt. Wir haben uns schon damals zu fünft ein Punktesystem ausgerechnet und die Ergebnisse der Postsendungen zu einer Top100 zusammengerechnet. 1998 waren wir fast fertig mit dem Studium und haben überlegt: Das ist die letzte Chance, vor dem konventionellen BWL-Job noch etwas anderes zu machen, lass es uns versuchen. 2001 wurde aus dem Laden endgültig ein Online-Mailorder.“

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Heute gibt es in der ganzen BRD nur noch halb so viele Plattenläden wie noch vor 20 Jahren. Dies liegt wohl vorrangig an den Mega-Stores und großen Warenhäusern, die die CDs zum Teil zu absoluten Dumping-Preisen anbieten, um Kundschaft in den Laden zu locken. Doch gerade im Bereich Vinyl sind es die Mailorder, die kleineren Plattenläden, besonders in den Kleinstädten, eine unsichtbare, mächtige Konkurrenz machen, die sie nicht selten in die Knie zwingt.

In Parchim ist die Miete für Lagerhalle und Büroräume nicht halb so groß wie die, die ein Plattenladen im Szenebezirk einer beliebigen deutschen Großstadt zu zahlen hat. Ein Mailorder kann ganz anders ordern als ein Plattenladen, hat mehr Platz um so eine größere Palette anzubieten. Durch Distribution in die ganze Welt bieten sie eine größere Verfügbarkeit und können mit den Vertrieben anders dealen.

Man muss keinen Service bieten, keine Platten zurückräumen, die derjenige zurückgelassen hat, der in den Plattenladen kommt, nur ein bisschen reden will, sich 100 Platten anhört und wieder geht, ohne eine einzige Platte gekauft zu haben. So kostet die Platte beim Mailorder in der Regel 1bis 2 Euro weniger als im Laden und sie ist immer noch jungfräulich. Doch die ganze Argumentation dafür führt logisch nicht nur weg vom Plattenladen, sondern hin zum MP3-File.

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Wie geht man damit um? Decks Records sind nicht die klassischen Bösen. Sie begreifen sich als Teil der DJ-Culture, mit der sind sie selbst gewachsen, aus der haben sie ein Geschäft gemacht, diese Kultur treiben sie nun mit nach vorn. Und der schaden sie absurderweise mit jeder verkauften Platte. Auch Birger weiß das:
“Es beginnt einfach damit, dass man in den Plattenladen geht. Ich hätte niemals angefangen, bei einem Mailorder zu bestellen. Die Atmosphäre, der Flair, das ist wahnsinnig wichtig für Vinylkultur und ich hoffe natürlich, dass es weiterhin Plattenläden gibt. Aus der Perspektive könnte man unsere Position heuchlerisch finden.“

Plattenladen vs. Mailorder

Decks sind auf eine Art Kamikazeflieger. Jeden Tag, an dem neue 7.000 Platten bei Decks reinkommen und möglichst genauso viele auf Bestellung wieder herausgehen, wird diese Bewegung zu einem schizophrenen Akt. Dem Tod des Vinyls arbeiten sie fleißig entgegen, doch in der gleichen Bewegung liegt immer auch leiser Totschlag.

“Wir brauchen die Plattenläden und mit jedem Verkauf sägen wir ein bisschen an unserem eigenen Ast. Deswegen kann ich nur sagen: Leute, kauft jede zehnte Platte im Plattenladen.“

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Der typische Kunde kommt bei Decks aus dem europäischen Ausland und den Ballungszentren in Deutschland, nicht, wo man den klassischen Mailorder-Kunden erwarten würde, auf dem Land, in Brandenburg, der Eiffel oder Schwerin. Genau da, wo die Plattenläden wie die Fliegen wegsterben. So kommt es bei der Waren An- und Auslieferung zum Teil zu seltsamen Globalisierungsschrägheiten:
“Wir kaufen Platten aus Holland ein. Transportieren sie hierher und die werden dann meistens von Holländern gekauft. Wir schicken sie also zurück nach Holland und die Leute zahlen immer noch weniger dafür, als würden sie sie bei sich um die Ecke kaufen.“

Der Flair, der Charme, das gewissermaßen Authentische des Plattenladens kann Decks nicht bieten. Die Kommunikation mit dem Dealer, seine Tipps und Schikane, der Nebenmann, den man beim Reinhören belugt, dessen Finger man beobachtet, dessen Platten man danach anhört. All das ist ja wichtig, das macht den Laden, das ganze Werk irgendwie aus. Mit Decks Records gerät diese Art der Kommunikation ins Virtuelle.
Dort haben auch sie Einfluss, können Rat geben, den Kunden betreuen.

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Die Möglichkeit und Wirkungsmacht eines Online-Mailorder, Trends zu setzen, ist ungemein. Auf der Webseite gibt es die Newsliste, dort sind die frischen Neuheiten gelistet. Daneben gibt es, wie im traditionellen Plattenladen, einzelne Rubriken und natürlich Labels. “Du kannst aus einem Flop keinen Hit machen, aber du kannst natürlich Platten pushen.“ Decks geben kleinen Labels und Artists eine Plattform, die kein Plattenladen bieten kann, indem sie sie fünf Tage dem User mit dem ersten Click auf der Newsseite zugänglich machen.

Auwei MP3

Der Mailorder ist so etwas wie der Zwischenbereich, die gemütliche Grauzone, gelegen neben der in Zukunft wohl nur noch in Metropolen sich verdichtenden Nische des Plattenladens und dem kühlen, modernen Kauf von digitalen MP3-Releases. “In der Evolution sind die Übergangsformen später nicht mehr sichtbar, ne?“, sagt Karsten Schmidt traurig. Juno, der größte Online-Mailorder für elektronische Musik aus England, hat gerade angefangen, neben Vinyl und CD auch MP3s anzubieten. Wie lange sich Decks dem noch entziehen kann, wissen sie selbst nicht. “Wir sagen momentan noch, das ist uns zu unsexy. MP3 klingt für mich immer noch nach Klingelton. Wir versuchen uns dem zu verwehren, ob wir das in einem halben Jahr immer noch können, wissen wir auch nicht.“

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Auch Karsten Schmidt hat manchmal Angst. Vor einem Szenario, das er selbst mit erschaffen hat. In Europa werden heute jährlich wieder rund 15.000.000 Schallplatten gefertigt. Doch die Obergrenze scheint erreicht. Wenn sich das Hauptgeschäft nun zunehmend auf große Mailorder überträgt, ist das für alle gefährlich. “Teilweise gehen bis zu 90% der von den Vertrieben hergestellten Platten an die Online-Shops. Wenn der kleine Laden die Platte nicht einmal mehr ordern kann, läuft etwas falsch.“

Die Vertriebe verlieren durch den starken Absatz einen Teil ihrer Eigenständigkeit und Macht an die großen Online-Portale, die sich in permanenter Konkurrenz befinden und die Platte immer günstiger verkaufen. “Wenn du plötzlich nur noch 3 Abnehmer hast und nicht mehr 30 oder sogar 85 und so nicht mehr 10 Platten an alle, sondern 300 an 3 Abnehmer gehen, weil es die Plattenläden einfach nicht mehr gibt, dann entsteht ein großer Druck auf die Vertriebe. Wenn diese Struktur irgendwann mal kippen sollte, ist das ganz schlimm.“

Am Ende des Tages fährt Birger uns zu einer der besprochenen Partylocations in einem verlassenen Waldstück. Frau Lenz würde sich freuen, auch Räuber Vielings Höhle befand sich unter dicken Buchen. Birger sucht derweil eine alte sowjetische MiG, die hier stehen sollte, doch sie ist verschwunden. Was ist los mit Techno und Flugzeugen hier in Parchim? Was ist das wirkliche Interesse des Investors Pang an einer Fluglinie Parchim-China. Soll die heiße Fracht am Ende Vinyl sein? Dieser neue Markt würde alles verändern. Es beginnt zu nieseln. Am Wochenende wird hier erst einmal ein alter Tanz aufgeführt. Die Tracks dazu werden, das hat Birger mir noch einmal versichert, nicht mit Final Scratch gemixt, sondern von einer runden schwarzen Scheibe aus Polyvinylchlorid abgespielt, auf dessen Rillen Töne analog aufgezeichnet sind.
http://www.decks.de

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Elektronische Lebensaspekte.

9 Responses

  1. Tara

    Der Räuber heißt Vieting, nicht Vieling. Hat die Dame so genuschelt?

  2. Grea T. One

    Trust me! Decks Records is probably the worst online store over the world. It is not easy to find words to describe that mess. 🙁