Die DE:BUG-Diskussion um die neuen Club-Tarife
Text: Thaddeus Herrmann & Sascha Kösch aus De:Bug 165


(1. Reihe v.l.nr.: Thaddeus Herrmann, Sascha Kösch / 2. Reihe v.l.n.r.: Steffen Hack, Katrin Schmidberger, Silvia Moisig, Ben De Biel, Pamela Schobeß & Lars Döring)
(Fotos: Felix Mueller)

Unumstritten schon jetzt das absolute Hot Topic des Jahres in der deutschen Medienlandschaft: die GEMA und ihre undurchschaubaren Machenschaften. Der jüngste Streich der einzigen deutschen Verwertunsgesellschaft für Musikwerke waren die Anfang April angekündigten Tarifreformen im Veranstaltungsbereich. Der hitzige Diskurs darüber hält noch immer an und ist gekennzeichnet von viel Emotionen und Halbwissen. Die fatale Aussicht auf das großes Clubsterben scheint aber immer noch alles andere als unwahrscheinlich zu sein. Wir sprechen darüber mit Steffen Hack vom Berliner Watergate, mit Lars Döring und Pamela Schobeß vom Gretchen, mit Katrin Schmidberger von den Grünen, Ben de Biel von den Piraten und mit Silvia Moisig von der GEMA. Ort des Roundtables: natürlich ein Berliner Dancefloor, das Watergate in Kreuzberg.

Debug: Eine kleine Provokation zu Beginn an die Club-Betreiber: Gefährden die neuen GEMA-Tarife wirklich die Existenz eurer Läden? Wenn ja, wie dramatisch ist die Situation?

Steffen Hack: Was viele gerne vergessen bei dieser Diskussion: Die Clubs zahlen an die GEMA. Wir, das Watergate, zahlen an die GEMA. Von Anfang an. Wir sehen das als eine Art 13. Monatsmiete: Augen zu und durch. Es handelt sich dabei um rund 10.000 Euro. Das ist nicht schön, lässt sich aber kalkulieren. Das Schlimme ist, dass das Geld, das wir abführen, nicht den Künstlern zugute kommt, die bei uns gespielt werden. Wir wussten aber auch immer, dass es keinen Sinn hat, einen Dinosaurier wie die GEMA diesbezüglich anzugehen. Was jetzt auf uns zukommt, habe ich gemeinsam mit einem Sachbearbeiter der GEMA errechnet, das hat ganz nebenbei einen ganzen Vormittag in Anspruch genommen. Da reden wir nämlich plötzlich beim Watergate von rund 200.000 Euro. Wenn das Berghain z.B. ähnlich taxiert wird, dann bekommt die GEMA nur von zwei Clubs rund eine halbe Million Euro für den berühmten “Dieter-Bohlen-Topf”, denn am Verteilungsschlüssel ändert sich ja nichts. Das ist komplett gaga. Deshalb kann ich die Frage auch gar nicht beantworten, denn ich weigere mich schlichtweg, mir das
vorzustellen. Wir sind ein mittelständisches Unternehmen, wir verdienen keine 200.000 Euro im Jahr. Wenn es so kommt, dann bin ich weg und das Watergate wird eine R&B-Disse.

Pamela Schobeß: Bei uns im Gretchen wäre die Situation noch dramatischer. Wir haben erst seit rund zehn Monaten offen. Wir kämpfen mit großen finanziellen Investitionen, die abbezahlt werden müssen. 200.000 Euro on top lassen sich einfach nicht erwirtschaften.

Ben de Biel: Ich halte das Club-Sterben für ein ganz reales Szenario. Die, die jetzt schon enorm professionell arbeiten, die werden das mit neuem Konzept für die Läden vielleicht stemmen, viele andere aber nicht. Damit gehen der GEMA dann zahlreiche Kunden verloren, auch das ist wichtig. Was wird also passieren? Die Öffnungszeiten werden beschnitten und das musikalische Programm wird sich verändern. Weil die Veranstalter auf volle Auslastung der Clubs setzen werden, um Geld zu generieren. Die kulturelle Vielfalt geht flöten.

Lars Döring: Und das ist ja nur die Spitze des Eisbergs. Schließen die Clubs, leiden die Hostels, die Hotels, die Getränkeindustrie, die Werbetreibenden. Der finanzielle Schaden für eine Stadt wie Berlin lässt sich doch gar nicht beziffern.

Debug: Spätestens beim Thema Tourismus gehen beim Berliner Senat doch die Alarmlampen an.

Katrin Schmidberger: Klar. Es gab auch bereits eine Anhörung im Ausschuss für Europa-, Bund-und Medienangelegenheiten. Leider ist von der GEMA niemand gekommen. Alle Parteien im Abgeordnetenhaus haben sich für faire Tarife ausgesprochen. Auf Landesebene hat die Politik aber kaum Einflussmöglichkeiten in GEMA-Belangen. Die GEMA untersteht dem Patent-und Markenamt, hier ist unsere Justizministerin gefragt. Da reicht es nicht, wenn der Regierende Bürgermeister von Berlin einen Brief an die GEMA schreibt, der meines Wissens bis heute nicht beantwortet wurde. Wir fordern daher von Herrn Wowereit, einen runden Tisch mit der GEMA und den Clubs einzuberufen.

Hack: Ich halte die GEMA für nicht reformierbar. Damit würden die Verantwortlichen den Ast, auf dem sie sitzen, selber absägen. Das ist undenkbar.

Silvia Moisig: Ich stimme Ihnen insofern zu, als dass es schwierig ist, ein Unternehmen, das schon so lange existiert von heute auf morgen umzubauen. Gerade im Bereich der Diskotheken und im Live-Geschäft haben wir enorme Fortschritte gemacht. Ich habe lange Jahre in diesem Bereich gearbeitet und eine der ersten Abrechnungen, die ich mir angeschaut habe, war die von Marusha. Die hat kaum Ausschüttungen bekommen. Bei den Tonträgern sehr wohl, die Diskotheken waren damals aber noch Teil des Live-Geschäfts und da fiel kaum etwas ab. Obwohl ihre Musik rauf und runter gespielt wurde. Die Diskotheken wurden dann aus der Live-Schiene ausgegliedert, seit 2005 haben wir ein Monitoring-System. Wir haben 120 Black Boxes in deutschen Diskotheken installiert, mit denen Musik mitgeschnitten wird, um ein besseres Bild davon zu bekommen, welche Stücke überhaupt gespielt werden.

Hack: Was Sie nicht sagen, ist, dass diese Boxen eine Stunde pro Woche mitschneiden. Zum Vergleich: In einer Stunde Club-Betrieb laufen vielleicht sechs Tracks. Das ist doch nicht repräsentativ. Und zeigt, dass die GEMA überhaupt keine Vorstellung davon hat, wie in Clubs mit Musik umgegangen wird. Mit diesem System kann man vielleicht Großdiscos bewerten, aber keine Clubs.

Schobeß: Frau Moisig, Sie sprechen immer von Diskotheken. Das ist doch das Grundproblem. Wir machen keine Discos, wir machen Clubs. Unsere DJs greifen nicht ins Regal und spielen CDs aus dem Media Markt.

de Biel: Ein Großteil der Musik in den Clubs ist nicht einmal bei der GEMA gemeldet.

Moisig: Wir haben versucht, ein System zu etablieren, dass allen Musikrichtungen gerecht wird. Von Schlager bis Elektronik. Wir haben also die Clubs kategorisiert und dann die Boxen entsprechend verteilt. Die Boxen werden von Media Control ausgewertet. Das ist kein automatisiertes Verfahren, das ist vielleicht gar nicht bekannt. Die Mitschnitte werden von Mitarbeitern abgehört. Komprimiert, ja, aber nicht automatisiert. Wenn ich mir diese Auswertungen anschaue, fällt mir immer auf, wie komplex das ist: Donna Summer, “I Feel Love” z.B., die Version, die bei uns für das Matching und die Abrechnung herangezogen wird, ist Version X mit einer bestimmten Länge. In den Mitschnitten ist der Track aber mal zwei Minuten lang, mal acht, mal 18! Dazu kommen die Stücke, die noch gar nicht erfasst, weil sie noch unveröffentlicht sind. Wir haben dennoch eine erfolgreiche Auswertungsquote von 95 Prozent. In unserem Diskotheken-Segment haben wir 15.000 Werke registriert. Auf diesen Katalog entfallen pro Jahr ca. sechs Millionen Euro auf rund 23.000 Rechteinhaber.

Hack: Aber glauben Sie, dass ein Antrag der DE:BUG bei der Media Control, an so einer Abhör-Sitzung teilzunehmen, positiv beschieden werden würde?

Moisig: Ich würde das auf jeden Fall sehr begrüßen. Wir wollen nichts verheimlichen. Und lassen Sie mich andersrum fragen: Wie sollten wir es Ihrer Meinung nach denn besser machen?

de Biel: Wir brauchen ein Monitoring-Verfahren. Die gibt es, Sie wollen sie nur nicht einsetzen. Die Fehlerquote dieser Systeme liegt bei rund vier Prozent, der Wert der Black Boxes liegt bei rund 30 Prozent.

Debug: Hat es die GEMA nicht einfach versäumt, in die digitale Infrastruktur zu investieren? Mit verhältnismäßig geringem finanziellen Aufwand könnte man in Sachen Transparenz und Gerechtigkeit einen großen Schritt nach vorne machen.

Schmidberger: Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass die GEMA unter Umständen auf viel Geld verzichten müsste, wenn sich am Ende eines Abends herausstellt, dass nur eine Hand voll Stücke aus ihrem Repertoire gespielt wurden.

de Biel: Stimmt, aber die GEMA schreibt sich ja auf die Fahnen, für die Künstler zu arbeiten. Dann muss man auch daran arbeiten, die gezielte Auszahlung voranzutreiben. Ich würde gerne versuchen, Ihnen, Frau Moisig, die Absurdität der Situation noch plastischer zu erläutern. Was die GEMA losgetretenhat,sindTarifverhandlungen. Stellen Sie sich bitte vor, die IG Metall würde
100 oder 200 Prozent mehr haben wollen. Auf einen Schlag. Das wäre komplett absurd. Es ist also keine Wunder, dass die GEMA-Forderungen bei allen beteiligten Verbänden gescheitert sind. Über was soll man denn da noch sprechen?

Moisig: Immerhin haben wir erst kürzlich den Live-Bereich sehr erfolgreich und meinem Empfinden nach auch gerechter gestaltet.

Schobeß: Das stimmt tatsächlich. Wir können bei Konzert-Veranstaltungen nach zwei unterschiedlichen Tarifen abrechnen, entweder nach Ticket-Verkäufen oder nach Club-Größe.

Moisig: Da war ich ja auch immer wieder mit der Maria am Ostbahnhof im Gespräch, um zu verstehen, was in diesem Musik-Segment denn nun ein Live-Konzert oder eben doch nur eine, wie wir das nennen, mechanische Wiedergabe ist.

de Biel: Und ich habe Ihnen damals zum Beispiel erklärt, dass ein MC keine Musikkassette ist, sondern ein Sänger, dervorKonzertbeginnkeinerleiIdeehat, was er singen oder rappen wird. Aber Ihr
Punkt ist wichtig. Denn Teil der neuen Tarife ist auch die Tatsache, dass auf Laptops ein Aufschlag von 40 Prozent fällig wird. Was absurd ist, denn der Live-Act macht seine Tracks am Rechner: fertig, aus. Niemand der 3.500 ordentlichen GEMA-Mitglieder kennt wahrscheinlich Ableton Live, aber so wird bei uns Musik gemacht.

Hack: Als wir im Watergate CD-Player installierten, mussten wir fortan auch mehr an die GEMA bezahlen. Argumentation: Wer CDs nutzt, nutzt auch gebrannte, natürlich mit illegal kopierter Musik. Das ist ungefähr so, als würde ich nach bestandener Führerscheinprüfung gleich zehn Strafzettel im Voraus bezahlen. Das ist eine Vorverurteilung, eine Kriminalisierung, die ich unglaublich finde. Wenn DJs CDs brennen, dann sind das Tracks von Freunden, digitale Einkäufe, Promos! Die GEMA will das aber alles nicht wissen. Als Künstlervertretung muss ich doch immer auf dem Laufenden sein, wie meine Mitglieder ihre Musik verteilen, abspielen, anbieten. Dass ich als Club-Betreiber sovielüberdieGEMAweiß,wissenmuss, das ist doch absurd!

Debug: Fassen wir zusammen. Wir haben Clubs, die zukünftig Millionen an Mehreinnahmen für die GEMA generieren, wohl wissend, dass diese Gelder nicht an die Künstler zurückfließen.Und in der GEMA gibt es die Zweiteilung der Mitglieder in ordentliche und außerordentliche Mitglieder. Erstere bekommen zukünftig also noch mehr Geld, ebenfalls wohl wissend, dass sie diese Einnahmen überhaupt nicht erwirtschaftet haben. Stichwort Verteilungsgerechtigkeit. Frau Moisig, Sie können doch in Datenbanken nach bestimmten Werken suchen. Warum werden diese Datenbanken nicht mit Daten aus den Clubs gespeist …

de Biel: … die Standleitung bezahle ich gerne!

Debug: … und ermöglichen so eine Track-basierte Abrechnung. Schwer kann das doch nicht sein. Der Großteil der DJs legt digital auf, die als Download gekauften Tracks verfügen über einen ISRC, einen eindeutig identifizierbaren Code, der nur abgeglichen werden müsste.

Moisig: Da können wir gerne drüber sprechen! Unsere Werk-Datenbank ist übrigens öffentlich und im Herbst wird es an dieser Stelle noch einmal einen großen Schritt nach vorne gehen. Wir arbeiten an der Digitalisierung.

Debug: Aber im Moment sind Playlisten aus Clubs nicht zulässig.

Moisig: Auch das stimmt, weil beim Black-Box-Verfahren Reklamationen nicht zulässig sind.

Hack: Mir ist diese Diskussion zu kleinteilig, tut mir leid. Für mich ist ganz klar, dass die GEMA keinerlei Interesse daran hat, die Musik aus den Clubs angemessen abzurechnen, weil sich das nicht rechnet. Und mit der Zehn-Prozent-Regelung wird ein noch radikalerer Kahlschlag betrieben. Bei uns gehen jeden Abend mindestens 80 Prozent der Tür-Einnahmen direkt an die Künstler. Die Gagen sind enorm gestiegen in den letzten Jahren, nicht zuletzt, weil die Künstler ihre Tantieme aus den Digitalverkäufen nicht bekommen. Es verbessert sich nichts, außer den Einnahmen der GEMA. Und schwuppdiwupp einigt man sich mit der deutschen Karnevalsgesellschaft auf eine Sonderregelung. Transparenz sieht doch nun wirklich anders aus.

Schmidberger: Die GEMA-Mitglieder wissen ja auch gar nicht, was da gerade entsteht. Ich habe bei der letzten Mitglieder-Versammlung mit vielen darüber gesprochen, auch mit ordentlichen Mitgliedern. DiewarenzumTeilentsetzt.

Debug: Die Positionen sind klar. Es braucht einen Mediator. Kann der aus der Politik kommen?

Schmidberger: Ein erster Schritt wäre die Prüfung der GEMA durch das Bundeskartellamt. Das hat in anderen Zusammenhängen ja auch zu umfangreichen Veränderungen geführt.

Hack: Aber die GEMA ist doch ein Wirtschaftsunternehmen. Tarife sind nichts anderes als Produkte, die sie verkaufen will. Die werden doch immer sagen: Die sind toll! Deshalb sage ich ganz deutlich: Mehr Geld als bislang ist nicht drin. Ich leite hier einen Betrieb, die IHK sagt immer, wir sollen Rücklagen bilden, ich will investieren. Da kann doch die GEMA nicht von heute auf morgen ihre Forderungen so radikal erhöhen. Wo leben wir denn?! Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass die Künstler ihre Gagen senken, nur weil zukünftig die GEMA-Einnahmen besser werden.

Schmidberger: Berlin ist einfach ein sehr armes Bundesland, da lassen sich solche Mehrausgaben nicht über erhöhte Getränkepreise kompensieren. Am Ende bleiben die Gäste weg. Über die Auswirkungen für die kulturelle Vielfalt und den Wirtschaftsstandort Berlin haben wir ja schon gesprochen.

Moisig: In die Runde: Ich bin in ganz vielen Punkten bei Ihnen. Wir sind in den letzten Jahren auch vermehrt in Kontakt mit unseren europäischen Kollegen, Neuerungen und Veränderungen brauchen aber Zeit.

de Biel: Mitnehmen aus dieser Runde sollten sie die Erkenntnis, dass Sie rund 22.000 Kunden, die ganz unterschiedliche Geschäftsmodelle haben, über einen Tarif-Kamm scheren wollen. In der Großdisco kann das funktionieren, anderswo eben nicht.

Debug: Bleiben wir noch einen Moment bei den großen Clubs. Was würde denn passieren, wenn das Berghain ab dem 1. Januar seine DJs dazu verpflichtet, nur noch GEMA-freie Stücke zu spielen und das mit Playlists auch lückenlos nachweist.

Moisig: Wir arbeiten mit dem Grundsatz der Vermutung. Das ist im Tonträger-Bereich genauso. Wenn festgestellt wird, dass nichts lizenziert werden kann, bekommen Sie ihr Geld zurück.

de Biel: Da würde ich doch aber sagen: nein, ich zahle erst gar nicht.

Schmidberger: Das Recht, mit der GEMA-Vermutung zu arbeiten, wurde ja schon von einigen Gerichten positiv bestätigt. Da braucht es eine gesetzliche Änderung.

Debug: Wird sich denn dieses Jahr noch irgendetwas bewegen?

Hack: Ich glaube nicht, dass beim Patent-Schiedsverfahren dieses Jahr noch etwas passiert. Dort wird im Januar entschieden. Und die DeHoGa akzeptiert lediglich einen Aufschlag von maximal sechs Prozent, basierend auf den aktuellen Tarifen.

Debug: Und von politischer Seite?

Schmidberger: Es gibt auf Länderebene Beschlüsse in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Bayern: Jetzt ist der Bund gefordert. Und wenn der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister sagt: Sollte das Patent-und Markenamt diese Tarife durchwinken, sei es an der Zeit, die GEMA einer neuen Kontrollbehörde zu unterstellen – finde ich
das überraschend positiv.

Hack: Ich habe Anwälte konsultiert. Die sagen: Wir haben gute Chancen, Sperrkonten sind aber unvermeidlich. Dem Karnevalsverein sei Dank. Wenn es denn aber alles doch so kommt, machen wir unsere Clubs zu, das hatte ich ja zu Beginn schon gesagt. Die Touristen werden dann auch nicht wegbleiben, es werden nur andere kommen. Und der kulturelle Schaden, den die Stadt nimmt, der ist den marktradikalen Fundamentalisten doch egal.

Debug: Frau Moisig, wenn wir uns in einem Jahr wieder treffen würden, an welcher Stelle wären wir dann?

Moisig: Ich weiß es nicht, ich habe aber heute sehr viele gute Argumente mitgenommen, die ich unbedingt weitergeben werde. Ich würde mir wünschen, dass sich die Beteiligten unabhängig von Politik und Gerichten wieder zusammensetzen und wir gemeinsam an einer Lösung arbeiten.

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Elektronische Lebensaspekte.

13 Responses

  1. peter

    Warum existiert kein Video davon?

  2. max meer

    Unterstellt Ihr ernsthaft alle bei der GEMA bzw ihren Lobbyisten sind so schlicht das Problem nicht zu sehen? Glaubt Ihr das wirklich? Oder will nur einfach niemand wahrhaben, dass von den aktiven Betreibern dieser Gebührenerhöhung das Clubsterben gewollt wird? Klar solange mensch gern selber Kapitalist ist, was ja zumindest für einige der Runde zutrifft, wird man dies nicht ansprechen.