Fernsehserien abonnieren? Bald kein Problem mehr. Fernsehen revolutioniert sich. Am Anfang wird aus dem Videorekorder eine Festplatte, dann kommt mit kleinen technischen Kniffen wie RSS-Feeds die Verzahnung von Internet mit dem Fernsehen. Bald schon muss es Broadcatching statt Broadcasting heißen. Werden nach der Musikindustrie auch die Senderfamilien wanken?
Text: Mario Sixtus aus De:Bug 86

R.I.P. TV
Das Ende des Fernsehens als Broadcasting-Medium

Ende Juni war RTL-Sprecher Christian Körner stinksauer: “Das Gerät greift in das Geschäftsmodell des werbefinanzierten und daher kostenlosen TV-Programms ein”, schimpfte er. Anlass für seinen akuten Wutanfall war ein Urteil des ersten Zivilsenats des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe. Der Grund: Das Koblenzer Unternehmen TC Unterhaltungselektronik AG hatte ein kleines Kistchen namens “Fernsehfee” im Programm, das jenen kleinen Knopfdruck automatisieren sollte, den die meisten Fernsehzuschauer bereits verinnerlicht haben wie eine Pawlowsche Hundefamilie: Das Umschalten auf einen anderen Kanal beim ersten Anzeichen eines Werbeblocks. Die Robenträger, bei Fällen aus dem Technologiebereich oft genug gänzlich merkbefreit, sahen die Sache erstaunlich realistisch. Die Fernsehfee biete dem Zuschauer lediglich ein technisches Hilfsmittel zum Ausblenden nicht gewünschter Werbung, bügelten sie nach fünf Jahren Prozessdauer das Ansinnen der Bertelsmann-Tochter ab. Dumm gelaufen für den Sender, der bekannt geworden ist durch seine juristischen Fachproduktionen wie “Das Familiengericht”, “Das Jugendgericht” und “Das Strafgericht”, seine medizinischen Lehrfilme wie “Dr. Stefan Frank – Der Arzt, dem die Frauen vertrauen”, seinem investigativem, kritischem Journalismus (“Exklusiv – Das Star-Magazin”) und der seinen Zuschauern sogar psychologische Beratung bietet (“Vierbeiner auf der Couch – Wenn Tiere einen Tick haben”). Und jetzt kommen ein paar Frickler angelaufen und wollen diesem Qualitätssender aus der Heimatstadt des Kölsch-Bieres den Schlitz für den Geldeinwurf zukleben? Frechheit. Der gute Christian Körner würde nicht nur toben und schimpfen, wenn er wüsste, was wir wissen, sondern er würde bitterlich weinen. Tagelang. Denn die Elektronikbox, die Körner für eine Bedrohung seiner Branche hält, ist nur eine winzige Akupunkturnadel, verglichen mit den armdicken Sargnägeln, die gerade im Internet für die Fernsehwirtschaft geschmiedet werden.

Fernsehen aus dem Netz
Janko Röttgers hat in seinem viel beachteten Buch “Mix, Burn, R.I.P” exemplarisch anhand der Musikwirtschaft geschildert, wie es einer Industrie gehen kann, welche die Veränderungen um sie herum a) nicht begreifen will und somit b) nicht darauf reagieren kann. Aufgescheucht durch dieses Massaker versuchte die Filmwirtschaft daraufhin Ähnliches zu vermeiden, stattete kürzlich die Platzanweiser in den Kinos mit Nachtsichtgeräten aus, um böse Videofilmer aufzuspüren, malträtierte vor jedem Spielfilm ihre zahlenden Kunden mit Drohungen und vervielfachte schließlich die Budgets ihrer Rechtsabteilungen, die daraufhin im Schulterschluss mit den Musikvermarktern Tausende Benutzer von Filesharingbörsen vor den Kadi zerrten. Wie würde der Sendung-mit-der-Maus-Armin sagen? “Das nützt zwar nichts, aber man kanns ja mal machen.” Die TV-Branche fühlte sich hingegen sicher. “Glotzen werden die Leute immer”, sagte mir vor einigen Monaten in einer privaten Runde die Mitarbeiterin eines Privatsenders. Das erinnerte mich fatal an Konrad Adenauer, der bekanntlich staatliche Familienförderung mit einem flapsigen “Kinder kriegen die Leute immer” abgelehnt hatte. Das Resultat dieser Fehleinschätzung dürfen wir heute unter dem hübschen Markennamen “Demografischer Wandel” bewundern.

Klar, nach wie vor wird viel geglotzt. Drei Stunden und 23 Minuten verbringt der durchschnittliche Deutsche – so es ihn gibt – vor dem Bilderkasten. In Sachsen-Anhalt läuft die Quatschkiste sogar vier Stunden und acht Minuten täglich. Auch eine Form von Aufbau Ost. Aber: Der TV-Konsum ist überwiegend das liebste Hobby der Kukident-Generation. Die über 50jährigen sind es, die mit ihren Fernsehmarathons die Statistik aufblasen, behauptet eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung. Für 38 Prozent der männlichen jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren ist hingegen das Internet das beliebteste Medium. Ob diese Kids später einmal genauso brav zum Passivkonsum vor der Flimmerkiste wechseln werden wie ihre Eltern und Großeltern, darf bezweifelt werden. Die Generation On Demand™ wird sich mit Vorgaben von Programmdirektoren nicht so einfach abfinden, wie die Generationen vor ihr. Wer mit dem Internet als Alpha-Medium aufgewachsen ist, will konsumieren wann er will und in welcher Form er will. Und das ist keine Prophezeiung, sondern eine Beobachtung: Immer mehr Fernsehserien finden dank P2P ihren Weg über das Internet auf die heimische Festplatte. “Das Angebot von TV-Serien hat in der letzten Zeit zugenommen”, bestätigt uns Jorge Antonio Gonzales vom Filesharing-Forum Zeropaid.com den Trend. “Häufig stehen mittlerweile ganze Staffeln zum Download bereit.” Das Branchenmagazin Video Business will wissen, dass “Sex and the City”, “The Simpsons” und “The Sopranos” zu den Serien gehören, die am häufigsten heruntergeladen werden. Je nach Qualität sind die Episoden zwischen 80 und 500 Megabyte groß. Im DSL-Zeitalter ist das ungefähr so mühsam, wie ein kurzes Räuspern. Auch in Deutschland ist das Herunterladen von Fernsehserien für viele eine Selbstverständlichkeit geworden. “Mittwochs läuft Enterprise in den USA, Donnerstags bei mir im Wohnzimmer”, sagt uns ein StarTrek-Fan aus dem Rheinland. Laut einer aktuellen Studie der OECD sind die Deutschen von allen 30 Mitgliedern die fleißigsten Filmsauger. Klar, was kümmert es mich, was die Herrschaften aus der Programmdirektion über den ihrer Meinung nach besten Zeitpunkt der zweiten Staffel dieser herrlichen Billoballo-Serie “Alias” mit Jennifer Garner ausdenken, wenn ich mir bereits die dritte Staffel mit dem Klick auf ein einziges BitTorrent-File auf den Rechner schaufeln kann – gänzlich befreit von Werbung und stümperhafter Synchronisation. Der Anfang von Ende des Broadcasting-Systems, das schließlich davon lebt, Millionen Menschen dazu zu bringen, zur gleichen Zeit das Gleiche zu tun.

Emanzipation durch Festplatten-Rekorder
Auch im Mutterland des Kommerz-TV USA versuchten Privatsender gerichtlich gegen innovative Unternehmen vorzugehen. Auch dort waren sie erfolglos. Und jenseits des Atlantik hatten die Sender nicht eine kleine Fernsehfee im Visier, sondern eine Technologie, die bereits die Fernsehgewohnheiten von dreieinhalb Millionen Amerikanern verändert hat: Die Rede ist von PVRs oder kurz: Personal Video Recorders (manchmal auch neckisch DVRs genannt: Digital Video Recorders). So wie Papiertaschentücher hierzulande Tempo heißen, sagt man zu PVRs in den USA TiVo. Primär ist ein TiVo ein Festplatten-Rekorder. Genau genommen ist er aber ein Service, um den Zuschauer zu emanzipieren. Denn der Kasten, der entfernt an einen DVD-Player erinnert, bringt einen eigenen Programmguide mit, lernt anhand der Sehgewohnheiten seines Besitzers und macht ihm sogar Vorschläge. Das Dingelchen verfügt nämlich über einen kollaborativen Filter und kann daher in bester Amazon-Manier mit seinem Herr und Couch-Potato kommunizieren: “Leute die Frasier gerne sehen, schauen auch gerne Seinfeld. Soll ich Dir das aufzeichnen?” Natürlich kann man der Maschine auch erlauben, eigenmächtig aufzunehmen, was ihrer Meinung nach richtig für ihren Besitzer wäre. Das kann auch nach hinten losgehen: In Internetforen gibt es immer wieder lustige Episoden wie diese zu lesen: “Aus unerfindlichen Gründen dachte mein TiVo, ich wäre schwul. Jedenfalls hat er immer nur Schwulenfilme aufgenommen. Ich hab dann versucht, ihn umzutrainieren, indem ich ausschließlich harte Kriegsfilme programmierte. Jetzt denkt er, ich wäre ein Nazi.”

Skip the Commericals
Zwei Eigenschaften der PVRs sorgen in den Chefetagen der Broadcasting Companies für kalten Angstschweiß auf den Stirnen: Zum einen natürlich die “Skip Commercial”-Taste, die auf Druck jeden Werbespot von der typischen Drei-Minuten-Länge überspringt. Um ihn zu nutzen, muss der Zuschauer die Sendung einfach ein wenig später einschalten und zeitversetzt zuschauen. Dieser kleine Knopf hat schon dafür gesorgt, dass Media-Agenturen die großen Sender unter Druck setzten, ihre Werbepreise zu senken. Noch mehr sorgen sich die Herren der Fernsehbilder aber um ein weit wertvolleres Gut: Ihre Marke. Das Prinzip der Festplattenrecorder mit eingebauter Genre-Übersicht führt dazu, dass ein Sender als Marke nicht mehr wahrgenommen wird. Zuschauer sehen nicht mehr durch die gitterähnlichen Spalten einer Programmzeitschrift, die jeweils mit dem Sendernamen übertitelt sind, sondern lassen sich je nach Laune anzeigen, was es denn neues unter Comedy, Sci-Fi oder Dokumentation gibt. Die emsig und aufwendig polierten Sendermarken verblassen und verkommen zu einem farbigen, eingeblendetem Fliegenschiss am Bildschirmrand, der geflissentlich übersehen wird. “Ich arbeite bei Pro7.” “Wo?” “Na bei Pro7.” “Kenn ich nicht.” “Das ist der Sender, der Seinfeld und Futurama bringt.” “Ach da.” Eine Horrorvision für die Herren, deren Gehalt durch die Vermietung von Werbezeit erwirtschaftet wird. Rolf Koerner, CEO Central Europe der Werbeagentur EURO RSCG, sagte auf dem letzten medienforum.nrw voraus, dass PVRs demnächst auch in deutsche Fernsehzimmer Einzug halten werden. Und zwar gleich in Massen: Bis zur Fußball-WM 2006 würden in 35% aller Haushalte die digitalen Aufzeichnungskisten stehen, prognostiziert er. Doch zumindest von TiVos Rundum-Service sind nicht alle gleichermaßen begeistert. Datenschützer läuten bereits die Alarmglocken. Als während des letzten Super-Cup-Finales Janet Jackson eines ihrer sekundären Geschlechtsmerkmale an die frische Luft holen ließ, verkündete ein TiVo-Sprecher stolz am nächsten Tag, diese zehn Sekunden sei die am häufigsten zurück gespulte Sequenz in der Firmengeschichte gewesen. Spätestens in diesem Moment war vielen klar, wie präzise das Unternehmen seine Kunden bespitzelt.

Schnüffelrestitent durch Open Source
Und, liebe Kinder, was tut man, wenn man keine Lust hat, sich von einem Privatunternehmen ausschnüffeln zu lassen, aber trotzdem ein tolles Produkt haben will? Richtig. Dann geht man zu den Open-Source-Onkeln. Zum Beispiel zu Isaac Richards. Der bastelt seit zwei Jahren an der quelloffenen Software-Variante eines PVR. Was der Heimwerker benötigt: Einen nicht ganz alten PC, eine TV-Karte, Linux, eine Handvoll freie Programme und natürlich Richards kostenlose Software namens mythTV. Und schon steht eine Wunderkiste neben (oder je nach Gehäuse vielleicht besser hinter) der Glotze, die so manchen kommerziellen PVR ganz alt aussehen lässt: Pause, vor- und zurückspulen? Klar. Mehrere Sendungen mit mehreren Karten aufnehmen? Na gut. Kompressionsverfahren in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen? Gerne. HDTV-Unterstützung? Warum nicht. Bild im Bild? Natürlich. Jetzt aber: Automatisches Erkennen von Werbespots und deren Eliminierung? Sicher das. Und für die Individualisten unter uns: vollständig selbst gestaltbare Menüs und Bildschirmgrafiken. Themes ohne Ende. Insider nennen das Baby: “TiVo on Steroids”.

Multimedia-Kisten wie der mythTV-PC erlauben natürlich auch das Beste beider Welten mitzunehmen. Während der Rechner beispielsweise die in Deutschland weithin unterschätzte Comedy “Coupled” aufzeichnet, schwingt sich sein Inhaber von Website zu Website, um seine Sopranos-Sammlung zu vervollständigen. Immer auf der Suche nach frischen BitTorrent-Links. Hmpf, denkt er sich dabei, mühsame Handarbeit, eigentlich Quatsch. Kann man das nicht automatisieren? Doch, junger Mann, man kann. Zumindest fast, oder bald, aber auf jeden Fall wird daran gearbeitet. Das Zauberwort heißt Broadcatching. Die Grundidee: Wir verheiraten RSS und BitTorrent. RSS dient seit je her zur Maschinen-lesbaren Übertragung von News-Schnipseln. Der Weblog-Boom hat diese, ursprünglich von Netscape entwickelte und fast vergessene Technik, wieder populär gemacht. Mittlerweile bieten auch nahezu alle News-Portale ihre Headlines im RSS-Format an. Und BitTorrent, unser Lieblings-Download-Protokoll brauchen wir eifrigen Debug-Lesern wohl nicht mehr zu erklären. Falls doch, hier das Wichtigste: Je mehr Leute gleichzeitig eine Datei herunter laden, um so besser für alle. Beide Formate miteinander zu verschmelzen, das würde es erlauben, Channels – also beispielsweise Fernsehserien – zu abonnieren und automatisch zu downloaden. Das Ende der Herumsucherei im Web. Scott Raymond hatte sich bereits Ende des letzten Jahres den knackigen Begriff Broadcatching einfallen lassen und laut in seinem Weblog darüber nachgedacht. Inspiriert wurde er durch das ebenfalls laute Nachdenken des IT-Journalisten und Bloggers Steve Gillmor. Es kam wie es kommen musste: Die Netzwelt war von der Idee begeistert und emsige Coder machten sich an ihre Tastaturen. Das greifbarste Ergebnis dürfte das Progrämmchen Torrentocracy sein. Es funktioniert als – Surprise, Surprise – Erweiterung von mythTV. Der Entwickler Gary Lerhaupt weiß genau, was er da fabriziert hat: “Falls Du Dich je gefragt hast, wie und wann Dein Computer, das Internet und Dein Fernseher zu einem einzigen, nahtlosen Gerät verschmelzen werden, das Zugang zu allem und jedem hat, dann sollte in genau diesem Moment die Titelmelodie von 2001: A Space Odyssey durch Deinen Kopf schallen.”

Broadcatching statt Broadcasting
Ja liebe Leser, lasst den guten Richard Strauß noch ein wenig nachklingen, denn die Combo TV/PC/mythTV/Torrentocracy könnte wahrlich die Ouvertüre zu einem neuen Kapitel in der Mediengeschichte sein. Denn: Schlagartig geht es nicht mehr nur um Kabelfernsehen und ausgeblendete Werbung und um Serien oder Spielfilme, die aus dem Netz in die Glotze gezogen werden. Plötzlich trifft Brechts “Jeder ist ein Sender” auch auf die Welt der bewegten Bilder zu. Im Web streiten Weblogs von Hobby-Schreibern und professionelle Online-Magazine bereits fleißig um die Augäpfel der Surfer. Broadcatching könnte ein ähnliches Szenario nun auch in den Wohnzimmern entstehen lassen. Denn jeder, der ein paar lustige Filmchen dreht, und diese bisher zum Download auf seiner Website angeboten hat, kann seine Werke künftig bis in die Fernsehgeräte von wildfremden Leuten jagen. Ähnlich wie in einem RSS-Reader die Feeds von angesehenen News-Portalen und amüsanten Bloggern auf einer Augenhöhe nebeneinander liegen, so könnte auf dem Menü der Flimmerkiste von Morgen die Werke von Amateur- und Hobby-Videoproduzenten direkt neben Spielfilmen aus dem Kabel und Serien aus dem Netz liegen. “Torrentocracy spricht man so aus, wie Democracy”, sagt Gary Lerhaupt.

Wir halten fest: Die Internet-Generation macht A-a auf die Programmpläne der Sender und besorgt sich ihr Augenfutter wann, wo und wie sie mag. Im Netz liegen werbefreie Serien herum, wie Pizzateller in der Düsseldorfer Altstadt. Tivo und andere PVRs emanzipieren auch Zuschauer, denen das Nerd-Gen fehlt. Ein durchschnittlicher PC vom Lebensmitteldiscounter kann dank kostenloser Software in einen Hochleistungs-PVR verwandelt werden. Broadcatching macht das händische Suchen nach Videos im Netz überflüssig und erlaubt es jedem, der unfallfrei eine Videokamera halten kann und ohne zu rülpsen RSS sagen kann, seine Filme direkt in die Wohnzimmer zu transportieren. Die Marke eines Fernsehsenders wird bald weniger Wert sein, als ein gebrauchter iPod mit defektem Akku auf Ebay. War noch was? Ach ja. Haben wir schon erwähnt, dass wir werbefinanziertes Privatfernsehen für mausetot halten? Oder sagen wir mal: für ein muffiges Senioren-Medium. Und das alles weiß Christian Körner von RTL noch nicht, sonst wäre ihm die harmlose, kleine Fernsehfee ganz egal und er würde die nächsten Wochen mit hemmungslosem Schluchzen verbringen. Falls ihn jemand aufklären will, seine Email lautet christian.koerner@rtl.de . Aber vielleicht sollten wir es ihm auch gar nicht sagen.

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Elektronische Lebensaspekte.