Text: Nokia Haupt aus De:Bug 19

DR. ZEIT TRINK 2- (1. Teil von 12)Ð “Die WhiskyflascheÒ (5697 Zeichen) Von Nokia Haupt (falls Nokia sponsert, sonst Nico Haupt) Für die, die mich wiedererkannt haben, muss ich es nicht ausführlich erklären. Mein Name ist: Nämlich Pete Woodstock. Ja ich weiss, wirklich zwei blöde Vornamen, was an diesem blinden Pfarrer lag, doch dazu später. Vor zwei Jahren habe ich das letzte Mal für eine Zeitung geschrieben. Damals waren es die “Memories of a cheesen DJ”, wo ich 256 unverarbeitete Frauengeschichten loswerden musste und herausbekommen hatte, vom Geheimdienst und einem Versuchslabor umgepolt worden zu sein. Dann wurde ich auch noch übers Ohr gehauen, da mein vermeintlicher Chefredakteur, zu dem ich nur ausserhalb Kontakt hielt, gar nicht für die Zeitung arbeitete und ich so mein Geld nie gesehen hatte. Nun ist aber alles sicher. Ich schreibe seit Oktober 99 jetzt für “Crybug”, eine Tageszeitung, die nur über den Y2K, also den Millennium-Bug schreibt und seit einem Jahr zweimal täglich erhältlich ist. Die erste Ausgabe fand ich am lustigsten. Sie erschien im Januar 99 und enthielt eine Story von einer paranoiden Frau namens Lima, die sich Sylvester 99 für eine Geschlechtsumwandlung angemeldet hatte, sich selbst vergewaltigen wollte und damit doppelte Geburtstantiemen, Schmerzensgeld und Unterhaltsforderungen für hundert Jahre einzocken wollte. Nun soll ich also selber Tips geben. Dafür hat mir die Redaktion ein vorbezahltes Schweizer Ferienhaus zur Verfügung gestellt, und ich rätsel seitdem, wie ich zu dem seltsamen Arbeitstitel gekommen war. Zum Glück hatte ich ein Haus gefunden, wo keine Kläranlage in der Nähe war. Es ist nämlich klar, dass die meisten Rohrquerschnitte sich an eine Fliessgeschwindigkeit und Zeitspanne halten, die von dem “embedded” Timer des BIOS-Bug abhängig ist. Und ich hab halt keine Lust, durch Scheisse und eine riesige Wasserflut ums Leben zu kommen. Nachdem ich im letzten Jahr schon eine Partei gegründet hatte, Atomkraftwerksoftware upgedatet habe und dann auch noch in einem Genlabor gejobbt hatte, wollte ich dieses Jahr sowieso eigentlich ganz ruhig angehen. Dann kam der Januar 99. Danach kam meine letzte grosse Veränderung, der Wechsel zum Judentum, die schon das Jahr 5760 schreiben und ihr Rosch Haschana mir zumindestens psychologisch geholfen hatte. Nun haben wir Mitte Oktober, und ich sitze hier in einem Wald in der Nähe von Solothurn und muss wöchentlich meine Story updaten. Nachdem sich der MP3-Player doch durchgesetzt hatte, bereue ich auch nicht mehr, dass kein Plattenladen in der Nähe ist. Ich ziehe mir stattdessen die neuesten trax von unserer crybug-website runter. Mit Soe hatte ich zuletzt versucht, im August ein Praktikum in New York, Tokyo oder auf dem ISS-Modul der Columbus-Weltraumstation zu bekommen, angeblich sichere Orte. Danach scheiterten auch die Bewerbungen an dem russischen Modul. Und was stattdessen passierte, dazu später. Nun sitze ich also hier alleine, 10 Wochen vor der Wende zum Millennium, und das einzige, was ich zu tun habe, sind dämliche Tips zum Y2K zu schreiben, die ich per email rechtzeitig wegsende. Für die Ausgabe vom 1.1. 2000 habe ich mir ein Morsegerät geholt, denn soweit ich gehört habe, soll Crybug am Neujahrstag nur als eine Megaphonausgabe erscheinen. Zu diesem Zweck hatte sich die Redaktion bereits im Juli etwa 300 Fesselballons besorgt. Sie wollen strategisch über mehrere Kontinente fliegen und sporadisch, wie die Marktschreier im Mittelalter, die neue Ausgabe vorschreien. Der Plan, mit einem Satellit Lichtsignale auszusenden, wurde wieder verworfen, weil die Betreiber keine Vorbezahlung dulden wollten. Ich bin ja finnenfixiert. Ich glaube, es ist das einzige Land, das es komplett schaffen wird. Trotzdem habe ich letzte Woche auch meinen Dauerauftrag über energy on demand gekappt und bar vorbezahlt. Itti meint, “is ok, ich trau der resteuropäischen Post auch nicht”. Nachdem aber ein paar Finnen doch Panik bekamen, habe ich jetzt auch mit Strom langsam Schluss gemacht, aber meinen Communicator 9110 behalten. Nokia wollte ja auch anfangs diese Serie sponsern, aber ich hatte Angst, die Geldüberweisungen würden ebenfalls ins Minus rutschen. In Finnland gab es im August eine grosse Feier. Die Astrologen hatten wegen dieser komischen Planetenstellung am 11.8. kräftig düster geredet , doch selbst der GPS-Bug am 22.8. wurde dort ignoriert. Der Trick war, ihre Polarnacht künstlich vorzulegen, den Rest hatte bis heute noch kein Mensch verstanden. Meine Plattensammlung ist per UPS nun komplett angekommen und ich habe mal wieder mit Bargeld bezahlt. Zum Glück gilt hier kein EURO, sondern ich konnte mit Rappen berappen. Mein handbetriebender Plattenspieler ist jetzt auch an den Generator angeschlossen. Benzin habe ich mittlerweile soviel im Überfluss, dass ich damit zehn Sekten gründen und für etliche Selbstanzündungen sorgen könnte. Das Holzhacken ist ziemlich mühselig geworden, um den blöden Kamin anzufeuern, und der Köcher nervt. Ich bin mal wieder zum Teetrinker geworden, weil die letzte 2000-Simulation in meinem Supermarkt dafür gesorgt hatte, dass wegen des Verfallsdatums alle Kaffeebeutel im automatisierten Lager eingestampft wurden. Mein Auto habe ich verkauft, weil ich gehört hatte, dass ab dem 1.1. die Zündung eventuell nicht funktionieren könnte. Über das Netz hole ich mir natürlich auch noch die letzten Ratschläge. Cool sind diese neuen energy-cafes. Hier in Solothurn gibt es auch so eins. Ich kann es mit dem Fahrrad erreichen. Man lädt dort seine Akkus auf, zahlt bar und bekommt noch ein Telespiel gratis geliehen. FORTSETZUNG FOLGT… Zitat: Ich schreibe jetzt für “Crybug”. Die erste Ausgabe fand ich am lustigsten.

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Text: Nokia Haupt aus De:Bug 20

DR. ZEIT TRINK 2 echte Tips für ein falsches Datum:01.01.2000 Von Nokia Haupt, falls Nokia diese Serie sponsert Während ich gerade so die neuen Zeilen für cry-bug, also millennium-tips runterhackte, klopft es plötzlich an meiner Tür. Ich reisse sie auf, wer könnte es wohl sein, etwa schon das neue Internet-Sushi-Taxi? Es grinst mir in die Augen: “Hi Pete, ich wollte mal sehn, wie’s steht!Ò. Ich schluckte. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Es war Giletta, die mir nun gar nicht in den Kram passte. Und während ich ihr verkrampft einen Begrüssungskuss gab, durchsuchte ich dreist ihr silbernes Handtäschen. “Das kannst du gleich wegschmeissen!Ò, keifte ich. Es waren drei Sachen, die ganz oben auf meiner Boykottliste standen. Ein elektronischer Menstruationstester, eine kleine Flasche Whiskey und ein Fön. “Wieso das denn?Ò, zuckte sie mit ihren traurigen dunklen Augen. “Kann ich dir genau sagen. Ab Sylvester funktionieren die Dinger auch nicht mehr, mein Kühlschrank ist abgestellt und ich habe keinen Akku für den Fön!Ò. Und dann blieb sie hart: ”Pete, du hast nie erzählt, was im Februar lief. Warum hast du diesen Job angenommen? Was war das für ein Labor, in dem du gearbeitet hast? Warum lieferst du diese Tips? Und was ist aus Soe und Klezma geworden? Und was ist Trink 2?Ò Ich schmunzelte über meinen grammatischen Fehler. Es war in der Tat “Trink 2Ò, nicht “trinkt 2Ò Da sass ich nun. Fragen über Fragen. Ich hatte zwölf Ausgaben Zeit, sie zu beantworten, und nun kommt sie mit allem auf einmal an. Ich saugte mir zum Hinhalten ein paar Tips raus, die auf meinem Nokiadisplay eingespeichert waren. Bau kein Haus, weil die Zinsen steigen. Die sogenannten “embeddedÒ Systeme bei Feuerwehrdrehleitern könnten nicht funktionieren, also nichts anbrennen lassen. Nicht ins Schwimmbad gehen, weil der Chlorgehalt steigen könnte. Partys mit Grossleinwänden vermeiden, sonst droht ein Blick ins Schwarze. Aber sollte ich ihr ernsthaft von dem Projekt in unserem Labor erzählen, wo wir versucht haben, die Zeit einzufrieren? Das sogenannte Virtual DJ Brainstorm-Projekt war ein Fiasko. Wir wollten Echzteitanimationen von Gehirnoperationen einiger DJs um die Jahrhundertwende voremulieren. In diese künstlichen Artilekte, also Gehirne, sollten reale Plattenspieler projiziert werden. Im Internet sah man dann die Perspektiven beim Scratchen, Mixen und Plattenumdrehen. Ausserdem sollte jede Rille einer abgespielten Platte einen bestimmten Börsenwert erhalten, den man mit Daten auffüllen musste, die leider eventuell Zahlensysteme enthalten konnten, die zum Datengau führen könnten. Ein paar genetische Algorhthmen sollten dann berechnen, welche Systeme absturzbedroht waren und welche nicht. Die unrentabelsten sollten in den Artilects zwischengefroren werden mit all den herkömmlichen Zahlungsverkehr- und neuen phsikalischen Einheiten und dann im Jahre 2001 nach einer gründlichen Umrechnung wieder aufgetaut werden. Ein Trugschluss. Wir benutzten eine Währung, die zwischendurch von LSD-gedopeten Atomen gehackt wurden. Im Emulatmonat März gab es dann parallele Weltwirtschaftskrisen. Wir hatten eine Polygoninflation und mussten mehrere DJ-Regierungen durch Umstürze tilten. Max hatte nun alle open sources zusammengerafft. Zum Schluss verstanden wir uns selbst nicht mehr. Als plötzlich in sekundenschnelle das Jahr 12349 emuliert wurde, existierten keine Rechner mehr. Ich rettete mich nur noch dadurch, indem ich meine eigene Existenz als eine künstliche Projektion vorgab, und hinterliess eine Telefonnumer, die von einem Provider stammte, der Konkurs gegangen war. Klezma schüttelte damals ihren Kopf. Und mit Soe hatte ich abgesprochen, im März dieses Jahres ein Kind zu produzieren, um dann mit ihr den Erlös der beantragten “BabyÒ-Rente im Dezember ab 2000 zu teilen… ”Pete, wach auf. Mit dir ist die Phantasie durchgegangen.” Woraus aufwachen? “Ich glaube, an allem hat am meisten cry-bug verdient. Der schönste Tip war, Videos für Rekorder auszuleihen, die dann hundertfach schneller liefen und man Geld wiederbekam, weil man sie hundert Jahre zu früh wiedergegeben hatte. Die Krankenkasse zahlt einem Geld zurück, weil man zu “frühÒ aus der Anstalt entlassen wurde. Und den EURO, Yen und Dollar in eine Weltwährung zusammenzufassen, um Devisenschwankungen zu vermeiden. Aber ich hatte auch keine Lust, immer wieder zu erzählen, was das Binärsystem für vererbte Rechnungsfunktionen verursacht. Der Wert 00101001 etwa ist vorher noch nicht ausmachbar als Ausfall für einen Elektromagneten auf einem Autofriedhof. Und Chips von Atom- oder Funkuhren kann man nicht per Hand umstellen, wenn die BUS-Technik heute mehrfach modifiziert wurde.” ”Das reicht”, ächzte Giletta. “Wo ist dein Programm für den Roten Knopf in Moskau oder Washington geblieben?” Mir wurde übel. Dies hatte ich zuletzt im April ausprobiert. Der Witz war: In diesem Programm funktionierte die Atomspaltung nicht mehr, weil sie der Rechner im 19. Jahrhundert noch nicht kannte. Und dazu kannte er sich selbst auch noch nicht. Die Raketen flugen also doch los. “Was passierte dann?Ò, drängte Giletta. “Ich weiss nicht mehr. Wir nannten unsere Präsidenten Jelzin und Clinton. Aber es kam zu einer Verwechslung. Clinton war sturzbetrunken und Jelzin hatte gerade eine Zigarre angezündet, als seine Praktikantin…Ò “Du willst mich wohl verulken. Hat nicht einer von den beiden dieses Jahr abgedankt?Ò Fortsetzung folgt….. Zitat: Ich glaube, an allem hat am meisten cry-bug verdient

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Text: nico haupt aus De:Bug 24

Von Nokia Haupt, falls … (Nämlich Pete Woodstocks) Tips für ein falsches Datum:01.01.2000 /4314 Zeichen Ich achtete wieder auf die Stimme. Sie klang wie Soe, doch auch mit einem Zoom war das Wesen nicht zu erkennen. Alles , was ich damals erkannte, war ein Leuchtsignal und ein Datumsindex. Mai 99. Das wusste ich jedoch schon vorher. Wir hatten alle Ereignisse um 1 Monat vorjustiert, um rechtzeitig gegensteuern zu können. Ich glaubte überzuschnappen, ich sprach das erste Mal mit einem unserer Avatare. Wir hatten zwar einen Sprachmodus eingebaut, aber nahmen bis auf Bahnhofs-und Flughafendurchsagen kaum Gebrauch davon. “Wer bist du?”, rief ich zittrig. Schon glaubte ich paranoid, Soe hätte sich irgendwie in das Programm eingeschlichen. Doch ich erfuhr später, dass sie nun doch nach New York umgezogen war, und dort hatten wir die Zugriffe ja noch nicht freigeschaltet. Die Stimme sagte knöchern: “Pete, du übernimmst dich. Es geht doch im wesentlichsten Sinne um die Rettung der Welt und nicht um etliche Nebendarsteller, die keinen interessieren. Es geht um die Zeit, und die hast du nicht mehr. Deshalb habe ich alle Subwelten abgeschaltet. Du musst die Zeit einfrieren, das Projekt erst wieder im Januar, frühestens im Dezember auftauen. Das Jahr 2000 findet nur statt, wenn du dich ganz auf dich selbst konzentrierst.” ”Das geht nicht”, schrie ich erbost. “Max hat schon mit seinem Führerscheinverlust dafür gesorgt, dass fasst ein Weltkrieg ausgelöst wurde, danach unsere Welt mit dem Soesmus-Virus, dann Kosovo und dann ein echter Flächenbrand! Jemand muss also von aussen an unser System gekommen sein. Soviel Zufall gibt es nicht! Odysseus checkt deswegen doch alle Ports nach Schwachstellen ab.” Dr. Zeit begann zu nerven. Ich fuhr die verseuchte Kriegswelt wieder hoch, aber es half nichts. Nur die Grundraster von Y2K-World standen. Sämtliche Subwelten waren wie gelöscht. Ich schrie: “Wer bist du, das du dich anmasst, unser Projekt anzuhalten? Wir und nicht ich haben keine Zeit mehr.” “Ich bin Dr. Zeit!” sagte die Stimme. Beim letzten Wort fiepte es gewaltig und klang plötzlich wie Tiez. Ich schaltete den Textmodus an. Dr. Zeit befand sich demnach in Maintown und die Event dots tuckerten wie Ameisen herunter: ”Notendruckmaschinen halten an..Münzpräger spucken 1900 aus..Maudgebühren fallen weg.. Radargeräte blitzen endlos..Dow Jones steigt auf 0…Ölpreise sinken..Lichtschranken fallen aus.. Digitaluhren werden dunkel..Satelliten stürzen ab..Das Netz friert ein..” “Da siehst du, was du angerichtet hast. Dr. Zeit! Wer soll das sein”, tobte ich erzürnt. ”Ich muss weitermachen”. ”Es hilft nichts”, beschwichtigte Dr. Zeit. “Y2K wird komplett eingefroren. Du wirst merken, das hilft der Menschheit mehr, als sich in Details zu verlieren. Wir schicken das Projekt auf ein magnetisches Zeitfeld, das sich immer wieder auf sich selbst bezieht. Dort ist die normale Zeitrechnung, so wie du sie kennst, abgeschafft. Das Jahr 2000 findet nicht statt!” “Du spinnst ja. Wir haben so was gar nicht programmiert. Das ist verrückt. Ich lass mir doch nicht von einem künstlichen Wesen sagen, was ich zu tun habe.” In diesem Moment rief Odysseus an: “Pete, das Reisegeld für das Forschungsprojekt in New York ist durch. Aber es reicht nur für dich. Ich muss aber Schluss machen, irgendetwas stimmt in Y2K nicht..” Ich wollte Odysseus schon erklären, woran es lag, aber mir schossen zu viel Gedanken in den Kopf. Wie sollte ich in New York das Programm weiterführen, wenn ich es weder installieren noch importieren konnte? Doch die Aufnahme im Institut stand ja auch noch nicht fest. “Was soll ich jetzt machen, Dr. Zeit?”, fegte ich das Wesen an. “Nimm mich mit und frage dich, was du mit Soe und Klezma wirklich vorgehabt hattest. Wie hypnotisch antwortete ich verblüfft: “Ich hatte nichts vor. Ich wollte mit Soe für die gleichen Ideale kämpfen, aber nicht für die gleiche Beziehung.” ”Und Klezma?” ”Für die gleichen Ziele..”, stotterte ich hilflos. “Aber hatte Klezma wirklich die gleichen Ziele wie du? Lies die letzte Zeile!” Ich schaute auf den Textticker. “Crybug läuft, Kitti geht es gut.” Cry-bug war mir schon im Mai geläufig. Die Zeitung, die über den Y2K schreiben wollte. Schon damals sollte ich für sie über mein Projekt schreiben, aber ich wusste nicht genau, wie ich es anpacken sollte. Was Kitti bedeuten sollte, wusste ich jedoch nicht. 18 Jahre kannten wir uns, bevor wir unsere Freundschaft beendeten. 16 Jahre davon war sie für mich die Alltime No.1, bis ich Soe kennenlernte. Und sie stand nur für lächerliche 2 Jahre. Was wollte mir Dr. Zeit also damit sagen? Sollte ich Angst haben, Soe in New York zu treffen? Ich konnte doch nicht wegen ihrer Anwesenheit mein uraltes Projekt stoppen. Ging es um ein Zahlenspiel? Die Gesichtszüge von Dr. Zeit nahmen langsam Konturen an. “Du musst nach New York, aber Y2k vergessen. Vergiss auch die Zeit, sie wird es bald nicht mehr geben. Y2k überlebt nur, wenn ein rasender Stillstand erfolgt. Trink 2!” Der Bildschirm stürzte ab und blieb schwarz. Ich dachte damals lange darüber nach, wie ich Dr. Zeit wohl mitnehmen sollte. Nun sitze ich zwar hier in der Schweiz und schreibe deshalb für cry-bug. Damals wusste ich aber noch nicht, was er mit Trink 2 meinte. FORTSETZUNG FOLGT (ODER NUR IM NETZ!) Attachment converted: merci:drzeit_juni.rtf (TEXT/MSWD) (00018F91)

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