Text: Mercedes Bunz aus De:Bug 41

SPIEL OHNE GRENZEN
Die entfesselte Konsole

Bislang hieß Vernetzung bei Konsolengames, Pokemons über drittklassige Schnittstellen gegeneinander “kämpfen” zu lassen. Damit kamen sie höchstens einer digitalen Grobmotorikerlösung normaler PCs nahe. Trotzdem ist Pikachu ein Rolemodel, denn jetzt werden die kleinen geschlossenen Boxen alle vernetzt: Dreamcast, Playstation2, und Nintendo wird folgen. Wie sieht das Spielen in der Zukunft aus? Die Konsolen werden zur Kommunikationsplattform. Ihre größte Sorge dabei: Den User, dich, im Netz zu verlieren. Damit man Ihnen nicht ausbüxt, werden sie versuchen, ihre geschlossene Konsolenwelt auf das Netz zu übertragen und den User hineinzulocken: Ähnlich wie Napster werden sie auf einem Server-Client-Programm aufbauen, mit denen man Teil einer geschlossenen Netzarchitektur wird: Rein kommt nur, wer an der Tür Abogebühr als Eintritt bezahlt hat. Mitglied-im-Club-Sein ist also der Status der Zukunft. Auch der Aufbau der Spiele wird sich verändern. Film, Musik und Spiel werden sich weiter einander annähern. Und wenn wir Glück haben, sich gegenseitig zu neuen Formaten treiben. Vielleicht wird auch Pikachu beim Ballermannspiel Duke Nukem auftauchen und Prostituierte erschießen. Könnte aber auch sein, dass er sich berechtigter Weise lieber dazu entschließt, den MachoHeld Duke Nukem selbst wegzuballern. Möglich ist es. Was passieren wird, auf den Seiten … bis …

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Elektronische Lebensaspekte.