Das französische Label feiert seit sieben Jahren die Verbindung aus Musik und Mode.
Text: Timo Feldhaus aus De:Bug 138

Fuchs heißt auf japanisch Kitsuné. Das französische Label feiert seit sieben Jahren die Verbindung aus Musik und Mode. Mit der “Kitsuné Golf Club”-Kollektion wird ein formeller preppy Look initiiert, der perfekt zu den Bootschuhen passt, die das Trend-I-Tüpfelchen des nächsten Frühlings werden. Musikalisch flankiert Kitsuné den klassischen Ausdruck von Behave in seiner achten Musik-Kompilation mit einer hochglänzenden Mischung aus HiNRG-Wavefunk-Sci-Fi-R&B-Sleazedisco-Grufttrance-Plastikgitarren-Knarztechno.

Im Unterschied zu den Vorgängern ist die 8 aber weniger Knarz und weniger Techno. Wenn es eine Idee von Subtilität im Reich Kitsuné gibt, dann ist sie hier formuliert. Die Füchse bauen den Fuchsbau überhaupt weiter aus. Gildas Loaec erklärt am Telefon: “ Ich sehe unser Label wie ein Magazin, das halbjährig erscheint und in dem wir Bands vorstellen, die wir unbedingt vor allen anderen im Heft haben wollen. Es geht uns heute aber auch darum, länger mit Bands zusammenzuarbeiten und Touren zu organisieren. Wie ein klassisches Label.“ Anfang nächsten Jahres releasen sie das erste ganze Kitsuné-Album, von Two Door Cinema Club.

Als Gastdesigner haben Loaec und Masaya Kuroki nun auch eine Ausgabe des New Yorker Magazines ”Me” kuratiert, indem sie so grandiosen Menschen wie Thomas Bangalter und Loic Prignet immer dieselben lustigen Fragen stellen. Der Schuhdesigner Pierre Hardy sagt etwa, wenn er in einen irländischen Kaff leben würde, ein Musiker wäre und auf eine Kitsuné-Compilation wollte, dann würde er seine Band “The Bare Feet” nennen, sein erster Track hieße “Zock me”. Anfang des Jahres eröffnen sie den ersten Flagship-Store in Tokio. Guddo Rakku!

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Elektronische Lebensaspekte.