Während die zu erwartenden Kiregsaktivitäten der USA unter dem Zeichen des militärischen Betattesting neuer Technologien stehen, brodeln in den Thinktanks einerseits und in Laboren, die nicht mal das CIA kennt, andererseits die Diskussionen über das Wetter von morgen und wie man es als Waffe nutzen kann. Sind punktuellen Löcher in der Ionispähre schlagkräftiger als ganze Truppenverbände?
Text: Nico Haupt aus De:Bug 68

Das Wetter zur Waffe machen

Alle Jahre wieder kursieren neue Updates über die Zweigprojekte des “Wetterwaffen”-Projektes HAARP, das zunächst geheim unter der Strategic Defense Initiative (SDI) Ronald Reagans entwickelt wurde und in Gokoma/Alaska stationiert ist. Mit zunehmender Kriegslust der Amerikaner, die im November 2001 quasi ehemalige Alliierte wie Saudi Arabien oder sogar Pakistan imaginär auf ihre Liste setzten, wurden nun auch weitere futuristische Pläne gegen Länder mit Waffen der Massenzerstörung (WDM) enthüllt. Wie aber der kanadische Professor Michel Chossudovsky (http://www.globalresearch.ca) zu Recht befand, gehört auch HAARP zu solchen Waffen. HAARP nimmt zunehmend eine wichtige Rolle im Wetterkrieg ein. Wie Wissenschaftler Dr. Rosalie Bertell vom “International Institute of Concern for Public Health” jüngst erneut bestätigte, arbeitet das US-Militär tatsächlich an neuartigen “Wettersystemen” als potentielle Waffe.

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HAARP, kurz für “High-Frequency Active Aural Research Program”, soll ein gigantischer Erhitzer werden, der große Zerstörungen in der Ionisphäre verursachen könne. Solche Löcher würden aber auch das Schutzschild zerstören, der die Erde bislang vor tödlichen Strahlungen aus dem Weltall schützt. Schon in den 70er-Jahren mutmaßte der ehemalige Nationalsicherheitsberater Zbigniew Brzezinski in seinem Buch “Between Two Ages”, dass Techniken der Wettermodifikation entwickelt werden würden, um künstliche Stürme zu kreieren. Schon seit Jahren wurden Spekulationen laut, ob gar El Nino ein “Fehlprojekt” solcher militärischen Experimente war. Andere vermuteten, dass das Militär so genannte Chemtrails in die Wolken absetzt, um das Klima zu beeinflussen.
Marc Filterman, ein ehemaliger französischer Militäroffizier, beschreibt verschiedene unkonventionelle Wetterwaffen, die sich Radiofrequenzen bedienen, so genannte “extreme low frequencys” oder auch ELF genannt. HAARP, so Autor Dr. Nicholas Begich (“Angels Don’t Play this HAARP”, earthpulse.com), soll Radiowellen in die Ionisphäre schicken und die Atmosphäre mit plasmaphysikalischen Methoden aufhitzen. Danach würden elektromagnetische Wellen auf die Erde zurückgelenkt und bestimmte Einwohner “on demand” penetrieren. Dr. Begich – ältester Sohn von US Congressman Nick Begich Sr. (Alaska) und der politischen Aktivistin Pegge Begich – wurde zwei Mal als Präsident der Alaska Federation of Teachers und der Anchorage Council of Education gewählt und gilt als seriöser Autor. Was Begich in seinem bekanntesten Werk noch als Zukunftsszenario beschrieb, gibt es aber auch schon als kommerzielle Variante.
Im August 2001 prahlte Peter Cordani von der Firma Dyn-O-Mat, die Stärke von großen Hurricans mindern zu können (http://www.newscientist.com, http://www.dynomat.com) und schon 1997 baute die malaysische Firma BioCure mit seltsamen Verstrickungen sowohl nach Russlang als auch in die USA an künstlichen Zyklonen – wie damals vom malaysischen Forschungsminister Datuk Law Hieng Ding bestätigt wurde.

Herr über den Sturm oder so

Die Geschichte von Wetterwaffen galt bislang als spekulativer Mythos aus dem Hause von Nikola Tesla-Fans, allerdings wurden etliche Entwicklungen immer wieder mal von verschiedenen Quellen nachgewiesen. 1962 begann die USA mit dem “Project Starfish” die Ionisphäre und den Van Allen Belt im Weltall zu manipulieren. 1978 arbeitete das Solar Powered Satellite Project an Satellitenwaffen. 1981 experimentierte das NASA Spacelab mit dem Orbit Maneuvering System und “Gasinjektionen”. 1985 weiterentwickelte das Space Shuttle diese Gasmanipulationen, um ein Loch in der Ionisphäre zu erzeugen.1986 arbeiteten die USA erstmals an einer Hydrogenbombe, doch die Experimente schlugen fehl. Kurz darauf geschah die Tschernobyl-Katastrophe und das US-Militär beendete offiziell diese Experimente. Seit Jahren gibt es in den USA allerdings ein “Weather Modification Advisory Board”, das noch im Juli 2002 auch das Oklahoma Weather Modification Program mitintegrierte.
Immer wieder tauchen also Wetterwaffen in seriösen Dokumenten auf. Seltsame Machtgedanken kreisen dort, beispielsweise in einem militärisches Forschungsdokument vom August 1996, das am kompletten “Wetterbesitz” im Jahre 2025 arbeitete: Diese Studie sah vor, dass unbemannte Flugzeuge genutzt werden sollen, um Wettermodifikationen mit Hilfe von eingebauten Mikrowellenwaffen vorzunehmen. In der Trilogie der Ressourcenkriege, derzeit getarnt als “War Against Terrorism”, wird nach Öl und Wasser nun auch das Wetter aufgenommen – und das Topic von den meisten Massenmedien ignoriert.

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Elektronische Lebensaspekte.