Text: anton waldt | waldt@debug-digital.de aus De:Bug 52

Talk back to your mobile: Designaward

Noch bis zum Montag, 15. Oktober kann man für den Internationalen Browserday, der im Dezember in Berlin stattfinden wird, Designentwürfe zur Zukunft des Mobilen einreichen. Die Jury wünscht sich “bahnbrechende Konzepte, neue Sichtweisen und Nutzungen des Internet und der drahtlosen Kommunikation für das 21. Jahrhundert”. Nicht mehr und nicht weniger. Gesucht also: Designer, Programmierer, Architekten, Komponisten, Schauspieler, Filmemacher – all that funky people – die die bestehenden Standards und Voraussetzungen herausfordern. Ohne Herausforderung geht gar nichts. Im Dezember 2001 werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann aus aller Welt eingeladen, ihre Entwürfe für die ultimative Benutzeroberfläche im Internet und darüber hinaus auf der Bühne der Volksbühne in Berlin zu präsentieren. Die Ideen werden im “Three4All- Format” vorgestellt: die Finalisten haben nur drei Minuten Zeit für ihre Präsentation.
http://www.browserday.org

Ein Minirechner als “Hunde-Dolmetsch”
Hundebesitzer sollen schon bald Sprache und Seelenleben ihres Vierbeiners “ergründen” können. Der japanische Spielzeughersteller Takara will ab 2002 ein “Übersetzungsgerät” auf den Markt bringen, dass das Bellen, Keuchen und andere Laute von Hunden in Worte fassen soll. Der Apparat – ein kleines Mikro am Halsband des Hundes und ein Mini-Computer für den Besitzer – kann laut Takara mit rund 200 Worten wie “Freude”, “Glück” und “Einsamkeit” den Seelenzustand der Hunde beschreiben. In einigen Fällen soll das Gerät sogar ganze Sätze wie “Ich fühle mich alleine, spiele mit mir” übersetzen. Takara plant außerdem einen “Herrchen-Roboter”. Er soll auf den Hund aufpassen, während der Besitzer außer Haus ist.

Ein Lego-Roboter fliegt zur ISS
Lego hat einen Roboter-Wettbewerb ausgerufen, bei dem das Gewinner-Modell einen ordentlichen Schub verpasst kriegen wird: Der Roboter des Gewinners wird Mitte November mit einer Progress-Kapsel zur Raumstation ISS geflogen. Für den Bau dürfen nur Elemente der Lego-Systeme “Robotics Invention System 1.5”, “Ultimate Accessory Set” und “Exploration Mars” verwendet werden. Der Einsatzzweck des Roboters kann ebenso frei gewählt werden wie die Programmiersprache, der Bot muss allerdings völlig autonom arbeiten.

Der Microsoft-Chef als Popstar
Unlängst machten zwei Videos im Netz die Runde, in denen Steve Ballmer, Microsoft CEO, mit vollem Körper- und Stimmeinsatz an einem einem Rock ‘n’ Roll-Image arbeitet: Während er sich im “Monkey Boy”-Video als Raver versucht, gibt sich Ballmer im zweiten Spot vor einer Halle von Entwicklern als repetitiver Rapper, dessen Markenzeichen Kampfschwitzen und unkontrolliertes Überschlagen der Stimme sind. Das “Monkey Boy”-Video war kurzfristig sogar so beliebt, dass trotz zahlreicher Mirror-Sites zeitweise die Server zusammenbrachen. Auf dem Mitschnitt ist der 45-jährige rundliche Microsoft-Chef zu sehen, wie er zu dem Song “Get on Your Feet” von Gloria Estefan während einer Microsoft-Konferenz auf die Bühne springt und anfängt, wie wild auf und ab zu springen. Dazu brüllt er immer wieder “Whooo” und “Los, zeigt’s mir!” MS wollte zu dem Video keine direkte Stellung abgeben und teilte lediglich mit: “Die Microsoft-Mitarbeiter finden es toll, wie begeistert Steve von der Firma und der Softwareindustrie ist.” Mirrors beider Spots http://www.ntk.net/ballmer/mirrors.html

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Elektronische Lebensaspekte.