Die Welt der De:Bug-Leser ist eine übersichtliche... aus De:Bug 99

DESIGN

1. iPod Nano
2. Apple
3. iPod
4. De:Bug
5. Sony PSP
6. iMac
7. Mac Mini
8. Allianz Arena, München
9. iPod Shuffle
10. Gomes

Nochmal Fleurop nach Cupertino. Zerkratzen eure Nanos nicht? Umso besser. Froh sind wir, dass unser Art Director einen guten Job macht – da gibt er bestimmt in der Allianz-Arena ein Niedrig-Alkohol-Bier aus. Wir sind beeindruckt von eurer Liebe zu Technik und fragen uns, ob es denn sonst nichts anderes im Design gab, was interessant war …

REINFALL

1. Bundestagswahl
2. Angela Merkel
3. Neuwahlen
4. Gerhard Schröder
5. Die Große Koalition
6. Edmund Stoiber
7. Der Sommer
8. Neues De:Bug Format
9. Daft Punk
10. Du Bist Deutschland

Politik war der Reinfall des Jahres. Denke mal, soweit ist alles klar. Politik war aber auch die Differenz des Jahres. Das Distinktionsmerkmal schlechthin. Und eure Wahl von genau sechs verschiedenen politischen Themen zum Reinfall des Jahres überzeugt uns, dass es immer noch mehr Facetten, gibt links zu sein, als man tagtäglich im neoliberalen Wachstumspropagandaschleudermediumsalltag um die Ohren bekommt, und das beruhigt. Irgendwie. Klar, irgendwann musste noch ein Echo unserer Formateinstellung kommen, aber gegen Politik hatten wir als Aufreger echt keine Chance. Ansonsten, Geldsorgen scheinen passé, Rootkit war nicht fein, Vice, Westbam, ja nicht mal Minimal hatte eine Chance auf die vorderen Plätze. Hass, wem Hass gebührt, unsere Lieblingsauswertung. Trostpreis nur für “Du Bist Deutschland”, fast schade das.

VJ

1. Pfadfinderei
2. ZOOZOOZOO
3. Giraffentoast
4. Okinawa 69
5. Markus Kavka
6. Highflyer
7. Sehvermögen
8. Impulskontrolle
9. Blackdata
10. Blauton

Klar, die Pfadfinderei. Ein Monolith unter den Visual-Schmieden, der in eurem Kurs nach wie vor uneinholbar hoch steht. Ansonsten hat sich eine ganze Menge getan seit letztem Jahr. Die Top Ten werden komplett von deutschen VJ-Crews bevölkert und wenn Charlotte Roche schon nicht vorkommt, dann muss zumindest der Kavka gewählt werden und die Fackel für all diejenigen hochgehalten werden, für die VJs nach wie vor primär Videos ansagen, anstatt sie zu produzieren, zu mixen und zu cutten.

SOFTWARE

1. Firefox
2. Tiger
3. Photoshop
4. iTunes
5. Soulseek
6. Skype
7. Google Earth
8. Thunderbird
9. Open Office
10. GTA San Andreas

Internet rules ok. Der Browser Firefox ist euer klarer Software-Favorit, gefolgt von Apples aktueller OS-Version. Global betrachtet ist das konsequentes Nischen-Bewusstsein. Dazu gratulieren wir und rufen laut: Ihr seid nicht allein! Neueinsteiger Google-Earth entlarvt die Spione in euch, die gerne auch mal an der Konsole zocken und viel Musik hören. 2006: iTunes bekommt die Daten-Organisation auf die Reihe und Firefox behebt mit der für das Frühjahr angekündigten Version 2.0 die Streaming- und Window-Resize-Bugs. Dann können wir mehr mit Skype telefonieren …

MUSIKVIDEO

1. Madonna – Hung Up (Johan Renck)
2. AFX – Rubber Johnny (Chris Cunningham)
3. Chemical Brothers – Believe (Dom & Nic)
4. Ego Express – Aranda (Timo Schierhorn)
5. Gorillaz – Feel Good Inc. (Jamie Hewlett, Pete Candeland)

Zugegeben, es wird zunehmend schwerer im deutschen Musikfernsehen, Videos jenseits von Heavy-Rotation überhaupt zu sehen, aber Madonna? Haben wir euch mit unseren Crunking-Berichten der vergangenen Monate wohl den Kopf verdreht. Oder ihr steht einfach auf die, auch dieses Jahr allgegenwärtigen, Aerobic-Einlagen. Zum Glück reißt ihr das Ruder dann mit den Plätzen zwei bis vier noch mal in eine Richtung rum, die wir gutheißen können, und gedenkt einiger Perlen des vergangenen Musikfernsehjahres. Gorillaz bleiben hingegen ein Dauerbrenner, bei dem’s euch auch nicht besonders zu stören scheint, dass sie weiß Gott schon Besseres gezeigt haben als “Feel Good Inc.”.

HARDWARE

1. Apple Powerbook
2. Technics
3. Apple iBook
4. Apple G5
5. Apple iPod
6. PC
7. Sony PSP
8. Sony Vaio
9. Samsung Notebook
10. Microsoft XBox

Nicht gerade überraschend. Vier Mal Hardware aus Cupertino, gebündelt mit Plattenspieler-Panzer-Klassiker und zwei Konsolen. Überraschend hingegen das Samsung-Notebook. haben wir die Design-Spritze verpasst? Oder haben wir einfach nicht genau zugehört, weil wir, wenn es um Samsung geht, immer nur an den Flash-Memory-Deal mit Apple denken? Mal den Mediamarkt um die Ecke befragen.

MUSIKHARDWARE

1. Technics
2. Stanton/Native Instruments Final Scratch 2
3. Roland TB 303
4. Allen & Heath xone:92
5. Microkorg
6. Korg Electribe
7. Akai MPC
8. Apple G5
9. Ecler Nuo4
10. Apple Powerbook

Alt und neu, bunt gewürfelt. Die 303 als Dinosaurier macht sich gut gegen die neuen Hardcore-Mixer von Ecler und Allen & Heath. Klassiker wie Electribe machen 2005 zu einem erfreulichen Jahr.

MUSIKSOFTWARE

1. Ableton Live (Ableton)
2. Audacity (Freeware)
3. Cubase (Steinberg)
4. Fruity Loops (Cakewalk)
5. Logic (Apple)
6. Reaktor (Native Instruments)
7. Reason (Propellerheads)
8. Traktor (Native Instruments)
9. Winamp (Nullsoft)
10. iTunes (Apple)

Der Status Quo geht weiter. Eindeutig ist es Zeit für die nächste Revolution der Software-Branche, oder ist wirklich schon alles erfunden, was Sinn macht? Erfreulich der Einstieg des Umsonst-Audio-Editors Audacity.

MP3 PLAYER

1. iPod
2. iPod Nano
3. iPod Shuffle
4. Creative Zen Micro
5. Sony Ericsson W800

Taschentücher heißen Tempo, Kleber heißt Uhu und MP3-Player wohl iPod.

BUCH

Michel Houellebecq – Die Möglichkeit einer Insel (Dumont Literatur und Kunst Verlag)
Laurent Garnier – Elektroschock (Hannibal)
J.K. Rowling – Harry Potter (Carlsen)
Frank Schätzing – Der Schwarm (Kiepenheuer & Witsch)
Heinz Strunk – Fleisch Ist mein Gemüse (Rowohlt)

Dass es in den Feuilletons gnadenlos zerrissen wurde, scheint euch wenig zu kümmern: Houellebecqs neuer Roman ist euer Favorit. Außerdem holt ihr mit mit “Elektroschock” schon wieder eine Musikerbiografie aufs Treppchen und setzt damit den im letzen Jahr mit Rocko Schamonis Memoiren begonnenen Trend fort. Harry Potter scheint inzwischen so sehr zum allgemeinen Kulturgut geworden zu sein, dass auch ihr nicht mehr drumrum kommt. Das buchen wir mal als Hommage an die Spiegel-Bestsellerliste ab. Mit Frank Schätzings Thriller seid ihr dann wieder ganz auf einer Linie mit der bundesdeutschen Literaturkritik, während Heinz Strunk auf Platz fünf erklärt, wo einige der angeblich 40.000 verkauften Kopien von “Fleisch ist mein Gemüse” gelandet sind.

CLUBS

1. Berghain/Panoramabar, Berlin
2. Robert Johnson, Offenbach
3. Maria, Berlin
4. WMF, Berlin
5. Cocoon, Frankfurt a.M.
6. Dachkantine, Zürich
7. Click, Hamburg
8. Pudel, Hamburg
9. Harry Klein, München
10. Watergate, Berlin
11. Westpol Gebäude, Köln
12. Registratur, München
13. Hotel Shanghai, Essen
14. Distillery, Leipzig
15. Rote Sonne, München
16. Tanzhalle, Hamburg
17. Tresor, Berlin
18. Flex, Wien
19. Rocker 33, Stuttgart
20. Studio 672, Köln

Auch hier eigentlich keine Überraschung. Es deutete sich ja schon im letzten Jahr an: Das Berghain mit der hedonistischen Zweitburg Panoramabar ist mit Abstand euer liebster Ravetempel. Dafür musste das Robert Johnson sich mit dem zweiten Platz begnügen. Maria und WMF verweilen als feste Größen auf den Rängen drei und vier und danach tummelt sich alles, was hierzulande (bzw. Österreich und der Schweiz) Rang und Namen hat. Wenn ihr dies lest, ist im Click schon das letzte Licht ausgegangen und auch in der Dachkantine wappnet man sich für ein letztes eskapistisches Aufbäumen (einen Nachfolgeclub gibt es aber wohl schon). Und back with a bang – der gute alte Tresor.

DJS

1. DJ Koze
2. Ricardo Villalobos
3. RIchie Hawtin
4. Wighnomy Brothers
5. Ellen Allien
6. DJ Hell
7. Michael Mayer
8. Sven Väth
9. Ata
10. Lawrence

Ein großer Erfolg für den Techno-Entrepreneur Koze. Der Mann lebt Stil, ihr habt es erkannt. Er sieht verquollen mit Augenringen und Schlierhaaren mittlerweile überzeugender aus als Ricardo, der immer mehr etwas ”Und ewig grüßt das Murmeltier“-Mäßiges im Blick hat. Hard working men, wer will da den ersten Stein werfen. Tiefschwarz sind Debug-Lesern im Gegensatz zum Rest der Welt nicht ganz geheuer, scheint es. Sage und schreibe eine einzige Nennung. Wohl zu gut gefönt … Immerhin zeigt eure Auswahl wieder mal beruhigend, dass man auch im DJ-Geschäft alt werden kann, ohne abgeschoben zu werden. Kein Shootingstar weit und breit.

DOWNLOADPLATTFORM

1. Soulseek, http://www.slsknet.org
2. iTunes Music Store, http://www.apple.com/itunes
3. Beatport, http://www.beatport.com
4. Kompakt, http://www.kompakt-mp3.net
5. Bleep, http://www.bleep.com
6. Tonspion, http://www.tonspion.de
7. Emule, http://www.emule-project.net
8. FineTunes, http://shopbase.finetunes.net
9. Archive.org, http://www.archive.org
10. Musicload, http://www.musicload.de

Tja, genaugenommen seid ihr alle auf die Frage reingefallen. Wir wollten nämlich gar nicht wissen, wo ihr eure Tracks kauft, sondern wie es steht um das schöne alte Wort (vermutlich eben wieder aus dem Wörterbuch gefallen) der Downloadplattform. Und siehe da. Mal kaufen, mal klauen, mal geschenkt, Downloadplattform ist für euch, wo’s was zum Runterladen gibt, eigentlich richtig. Soulseek nur knapp vor iTunes, die großen Indies dahinter nicht wirklich abgeschlagen und selbst das beste aller Webarchive noch vor der Nr.1 des Bundesdeutschen Markts. Musik online kaufen ist – obwohl kaum länger als ein Jahr relevant – schon eine Selbstverständlichkeit, genau wie (beste Nennung off Topic) die Plattentasche. Beinahe hätte es übrigens – ihr wolltet uns davon überzeugen, was für Vorzeigenerds ihr seid, gell? – Sourcefourge noch unter die Top 10 geschafft. Und, auch hier gilt, Web 2.0 kann zwar alles heißen, Flickr als Downloadplattform zu bezeichnen, zeugt aber fast schon von blinder Kreativitätswut.

DVD

1. Slices (Sense, Music & Media / Telekom Electronic Beats)
2. Richie Hawtin – DE9 Transitions (Novamute)
3. Star Wars (20th Century Fox Home Entertainment)
4. Jim Jarmusch Collection (Arthouse)
5. Labland (Pfadfinderei)
6. Warp Vision (Warp)
7. Old Boy (e-m-s new media)
8. Freak Show (Gigolo Records)
9. Stromberg (ProSieben)
10. Saw (Kinowelt)

Musik gucken ist eure liebste DVD-Nutzung. Aber wer glaubt, seine Cineastenader durch Jim-Jarmusch-Kollektionen beweisen zu müssen, wird wohl ganz automatisch in die Fänge von Musik-DVDs getrieben. Ganz gegen den Trend seid ihr nicht den Serien-Marathons auf DVD verfallen. Außer ”Seinfeld“ und ”Six Feet Under“ wird keine Serie auch nur zweimal erwähnt. Eh, stimmt nicht, ”Adelheid und ihre Mörder“ ist auch noch dabei. Ihr sitzt wohl auf der deutschen Insel und kriegt Bittorent nicht in Gang? Kein Austausch selbst gebrannter DVDs mit dem heißen Ami- und UK-Zeugs, das nicht von den deutschen Programmchefs vorserviert wurde? Wenn ihr R&B hören wollt, fallen euch dann auch nur ”Die Söhne Mannheims“ ein?

FESTIVALS

1. Sonne Mond & Sterne, Saalfeld
2. Fusion, Müritz
3. Melt, Gräfenhainichen
4. Sonar, Barcelona
5. c/o Pop, Köln
6. Club Transmediale, Berlin
7. Benicassim, Benicassim
8. Nature One, Kastellaun/Hunsrück
9. SOMA, Köln
10. Juicy Beats, Dortmund

Klar, Festivals, das muss sein. Auch wenn einen der Sommer im Stich lässt. Nach Jahren der uneingeschränkten Übermacht wurde das Sonar Festival von euch in diesem Jahr vom Thron gekegelt und mit dem SMS ein würdiger Nachfolger gefunden. Die Fusion legt auch noch mal zu und könnte im nächsten Jahr das SMS an der Spitze ablösen. Gönnen würden wir es ihnen. Ansonsten sind alle bekannten deutschen Festivals wieder auf den vorderen Plätzen dabei, was wahrscheinlich auch heißt, dass sich der Festivaltourismus zum Beispiel nach England nach wie vor in Grenzen hält.

LABELS

1. Kompakt
2. Warp Records
3. Perlon
4. Bpitch Control
5. Minus
6. Poker Flat
7. Playhouse
8. Areal
9. Dial
10. Freude Am Tanzen
11. Border Community
12. Morr Music
13. Cocoon Records
14. Traum Schallplatten
15. Sender Records
16. Get Physical
17. City Centre Offices
18. Kitty Yo
19. Shitkatapult
20. Liebe & Detail
21. Wagon Repair
22. Sonar Kollektiv
23. Ninja Tune
24. Ladomat
25. Gigolo
26. Trapez
27. Stones Throw
28. Platzhirsch
29. Ghostly
30. Compost

Kompakt gebührt die Krone wie jedes Jahr. Der Dom bleibt eben in Kölle. Was soll man dazu sagen? Dass sich Warp den zweiten Platz zurückerobert hat, freut wohl den Künstler in jedem Musiker, ansonsten aber müssen wir mal zugeben, dass sich die Labellandschafts-Beliebtheitsskala ziemlich konstant hält. Freude natürlich im Haus über den Einstieg von CCO und die Neulinge Liebe & Detail, Platzhirsch und Wagon Repair. Aufsteiger des Jahres ist definitiv Perlon. Das hier übrigens unbedingt querlesen mit Alben und Singles, um zu wissen, wer ihr seid.

LIVEACTS

1. Jamie Lidell
2. Egoexpress
3. Modeselektor
4. London Elektricity
5. Mathew Johnson
6. Ada
7. Remute
8. Misc
9. Alter Ego
10. LCD Soundsystem

Im letzten Jahr hatten wir es noch angekündigt, jetzt ist es soweit: Jamie Lidell, der exaltierte Soulboy, hat sich mit seinen freestylenden Live-Auftritten ganz oben in euren Herzen und Köpfen festgesetzt. Ego Express feiern das Comeback des Jahres und folgen mit viel Schub auf dem zweiten Platz. Und auch Modeselektor können noch einmal einige Plätz gut machen. Also merke, erst ein Album rausbringen, dann auf Tour gehen und dann klappt das schon mit der Aufmerksamkeit für die Jahrescharts (alte Rock-and-Roll-Regel). Die Drum-and-Bass-Bigband London Elektricity überrascht auf Platz vier und Remute steigt zum ersten Mal in die Top Ten ein. Dafür müssen die Rocker von T.Raumschmiere und Mediengruppe Telekommander ihre Segel streichen und auch Vorjahressieger Mouse on Mars verpasst knapp die ersten Zehn.

MOBILTELEFONE

1. Motorola Razr
2. Sony Ericsson k750
3. Sony Ericsson W800
4. Siemens S65
5. Nokia 6230

Tja, Marke über alles. Klar, geht ja um Telefone. Die Auswertung dieser Sparte war besonders schwierig, denn Handyhersteller-Philosophien scheinen sich nach wie vor diametral gegenüberzustehen. Als Firma hätte glatt Nokia gewonnen, aber da konnte sich keiner auf ein Modell einigen, während bei Sony Ericsson sogar das 700er noch echte Chancen hatte. Razr aber ist Stylephone Nr. 1, daran gab es nichts zu rütteln, und solange man sich nicht draufsetzt, vermuten wir mal, ist das vor allem deshalb bei euch so beliebt, weil es so gut zum Powerbook passt. Als Firma fehlt in den Top5 nur noch Samsung, die nur knapp hinter Siemens lagen. Ach, wir hätten gern ein Photo von dem kaputten Bosch-Mobiltelefon.

NETLABEL

1. Thinner, http://www.thinner.cc
2. Textone, http://www.textone.org
3. Interdisco, http://www.interdisco.net
4. Unfoundsound, http://unfoundsoundrecords.com
5. Ideology, http://www.ideology.de
6. Intoxik, http://www.intoxik.de
7. 1Bit Wonder, http://www.1bit-wonder.com
8. Tokyo Dawn, http://www.tokyodawnrecords.com
9. Autoplate, http://www.thinner.cc
10. Clever Music, http://www.clevermusic.net

Tja, Thinner und Textone sind wie immer vorne nicht wegzudenken. Und, in der Netzlabellandschaft wird jetzt vor allem getanzt, das zeigen auch die Plätze danach. Interdisco beißt sich ständig nach oben und Unfoundsound ist der Einsteiger des Jahres. Zurecht, wie wir finden. Auch wenn es für euch nicht so aussehen mag, aber Netlabel werden von Monat zu Monat beliebter, das machte uns der Poll dieses Jahr klar, denn obwohl schon in 2004 jede Menge genannt wurden, ist dieses Jahr nahezu jeder mit ein paar Nennungen vertreten.

BLOG

1. Debug Blog, http://www.de-bug.de/blog
2. Bildblog, http://www.bildblog.de
3. Boing Boing, http://boingboing.net
4. Chiffre, http://chiffre.blogspot.com
5. Tanith, http://www.tanith.org

Vielen Dank. Dabei hätte es auch viel mehr andere gegeben, die man viel öfter lesen soll, statt sich nach Debug-Heimat, Massenmedienkritik und größtem Blog der Welt zu richten. Lesen, ihr erinnert euch doch noch, das was vor Harry Potter kam. Deutschlands Blogger-Landschaft ist noch viel zu jung, als dass man sie jetzt schon so aufgeben sollte, auch wenn Debug-Blog-Redakteur Kösch der Vorstellung “fröhlicher Debug-Web-Soldat im Debug-Leser-Pool” wie jeder was abgewinnen kann, er mag ja auch Wasserballett. Aber was motzen wir, Bloggen ist schließlich per Definition eine Kategorie, die keine Charts braucht, sondern verlinktes Gewusel. Und bei Tanith zeichnet sich schon ab, wie das nächstes Mal hier aussehen wird, denn dicht dahinter kommen gut vernetzt Popblog, Existentielles Besserwissen, SheSaidDestroy, eine Bande von Antvillern. Ach, äh, Flickr ist kein Blog.

VIDEOBLOG

1. Rocketboom, http://www.rocketboom.com
2. Channel 101, http://www.channel101.com
3. Stevegarfield, http://stevegarfield.kssx.com
4. Channel Frederator, http://www.channelfrederator.com
5. Tagesschau, http://www.tagesschau.de

Ja, für diejenigen unter euch (nur noch zwei), die Charlotte Roche immer noch für einen VJ halten, war das aber auch echt eine schwere Entscheidung. Ein grade mal zwei Jahre altes Medium zur Wahl zu stellen, das musste ja kompliziert werden. Also, noch mal das 1 mal 1. Videoblogs sind so etwas wie Podcasts, nur dass nicht ein MP3 rauskommt, sondern ein Film. Lohnt sich. Definitiv. Rocketboom musste gewinnen, das war klar, das macht süchtig, aber sowohl Channel 101 als auch Frederator lohnen sich immer. Und für unsere Leser im Ausland. Klar, Tagesschau bleibt Heimatstifter Nr.1. Fehlt mir nur noch die Erklärung, was jemand von euch mit “die Nazikinder aus Amerika” gemeint haben mag. Und seit wann um alles in der Welt es einen “Suicide Girls”-Videoblog gibt?

PODCAST

1. Debug Pod, http://www.de-bug.de/pod
2. TwenFM, twenfm.mint.de
3. Schlaflos in München, http://www.schlaflosinmuenchen.net
4. Starfrosch.ch, http://www.starfrosch.ch
5. Tagesschau, http://www.tagesschau.de

Hey, der Debug Pod macht die Nr.1, das macht doch mal glücklich. Und irgendwie hat er es auch verdient, denn in der Podcast-Welt ist einfach dieses Jahr zu viel Gebrabbel unterwegs. Danke also an Disconizeme, Daniel Stefanik, Peter Uertz, Kikjar, Eikman, Roman, Jacobo, Pit, Q-Man und all die anderen, die Sascha Kösch dabei helfen. Nächstes Jahr kümmern wir uns dann auch wieder drum, die Tagesschau und Mercedes Benz von den iTMS-Podcastchart-Plätzen zu verdrängen. Grüße an Markus Koller von Starfrosch und natürlich die Kids bei Twen.fm. Musik rult!

WEBSEITE

1. http://www.technoforum.de
2. http://www.discogs.com
3. http://www.debug.de
4. http://www.spiegel.de
5. http://www.wikipedia.org
6. http://www.flickr.com
7. http://www.google.com
8. http://www.last.fm
9. http://www.heise.de/tp (Telepolis)
10. http://del.icio.us

Was seid ihr für beflissene Informations-Junkies. Das Netz ist euch Wissensquelle, nicht Spielplatz. Keine Online-Spiele, keine Fußfetischisten-Seiten, nichts. Ja, seid ihr denn noch im Netz oder lebt ihr schon?

BESTES DEBUG-COVER

1. Grime (Debug #97)
2. Web 2.0 (Debug #98)
3. Amsterdam (Debug #96)
4. Isolee (Debug #92)
5. Modeselektor (Debug #95)
6. Mu (Debug # 90)
7. Ada (Debug #89)
8. Egoexpress (Debug #94)
9. Detroit (Debug #91)
10. Jamie Lidell (Debug # 93)

Und es lohnt doch, bis einen Tag vor Drucklegung ignoriert zu haben, dass man ja ein Coverfoto braucht. Aus der Not entsteht dann Platz zwei eurer Lieblingscover. Sehr gefreut hat uns natürlich, wie viele den Goldzahn von No Lay auf dem Grime-Cover zu honorieren wussten. War eine verdammte Saubastelei, fragt mal den Fotografen.

BESTE STORY IN DEBUG

1. Detroit Special (Debug #91)
2. Grime Special (Debug #97)
3. Web 2.0 (Debug #98)
4. A Better Tomorrow
5. Holland Special (Debug #96)
6. Japan Special (Debug #90)
7. Chicago Special (Debug #94)
8. Neoliberalismus (Debug #97)
9. DJ Koze (Debug #95)
10. Egoexpress (Debug #94)

Unsere Specials haben’s euch dieses Jahr angetan. Danke, wir mögen sie auch. Ob die Pole-Position von Detroit, Grime und Web 2.0 der tatsächlichen Qualität oder nur eurem Kurzzeitgedächtnis geschuldet ist, werden wir wohl nie erfahren. Eindeutig ist hingegen euer Bekenntnis zur Kolumne unseres Starschreibers Anton Waldt.

ALBEN

1. Isolée – We are Monster (Playhouse)
2. DJ Koze- Kosi comes around (Kompakt)
3. Modeselektor – Hello Mum (Bpitch Control)
4. Ego Express – Hot Wire My Heart (Ladomat)
5. Jamie Lidell – Multiply (Warp)
6. Boards of Canada – The Campfire Headphase (Warp)
7. Metope – Kobol (Areal)
8. M.I.A. – Arular (XL Recordings)
9. Lawrence – The night will last forever (Novamute)
10. Dapayk & Padberg – Close up (Mos Ferry Productions)
11. Alex Under – Dispositivos de mi Granja (Trapez)
12. Kelley Polar Quartett – Love Songs of the Hanging Gardens (Environ)
13. LCD Soundsystem – LCD Soundsystem (DFA)
14. Bloc Party – Silent Alarm (Vice Records)
15. Maximo Park – A certain Trigger (Warp)
16. MIsc – Like morning in your eyes (Sender)
17. Richard Davis – Details (Kitty Yo)
18. Richie Hawtin – D9 Transitions (Novamute)
19. Roisin Murphy – Ruby Blue (Echo)
20. Autechre – Untilted (Warp)
21. Jackson & His Computer Band – Smash (Warp)
22. Adolf Noise – Wo die Rammelwolle fliegt (Buback)
23. DJ T – Boogie Playground (Get Physical)
24. Carl Craig – The album formerly known … (Planet E)
25. Cristian Vogel – Station 65 (Novamute)
26. Dandy Jack & The SM Junction – Los Siete Castigos (Perlon)
27. Dangerdoom – The Mouse And The Mask (Lex)
28. Gravenhurst – Fires in Distant Buildings (Warp)
29. Oasis – Collaborating (FXHE Records)
30. Ellen Allien – Thrills (Bpitch Control)

U love monster. Und wir tun es auch. Isolée stürmt auf Platz eins und ist damit euer Lieblingsalbum anno 2005. Überhaupt, Hamburg City in your face in den Top 4 (ja ja, der Raijko kommt eigentlich aus Frankfurt). Kosi kam around und hat sich in einem langen Kopf-an-Kopf-Rennen gegen die beiden mutterliebenden Terrorbrüder Modeselektor durchgesetzt (und mit Adolf Noise hat er auch gleich sein zweites Album unter die ersten dreißig gebracht), die sich wiederrum gegen Egoexpress durchsetzen konnten. Ansonsten fällt auf, dass Warp es mit allen großen Alben in eure Jahres-Top-30 schaffen und das Ganze wieder sehr heterogen aussieht. Alles dabei dieses Jahr, sogar Elektronika.

SNEAKER:

1. Adidas
2. Nike
3. Puma
4. Vans
5. Asics/Onitsuka Tiger
6. Converse Chucks
7. Dunlop
8. Gola
9. K-Swiss
10. Schmoove

Bei Sneakern gibt es einen unbestrittenen Marken-Olymp, da rührt sich nichts. Aber na gut, die nächste Rolling-Stones-Tour ist ja auch so gut wie ausverkauft. Debug-Leser haben Vans wohl kaum wegen der Social-Distortion- und Bad-Religion-Sondereditionen gewählt, oder schlagen da doch heimliche Hardcore-Herzen? Die ”Blackspot”-Sneaker aus der ”No Logo”-Bewegung sind leider knapp aus der Top 10 rausgefallen. Aber sehr schön, dass sich mit der Wahl von Schmoove ein Trend zu mehr Schuh und weniger Sport abzuzeichnen scheint. 2006 fragen wir dann nach den liebsten Brogues, Oxfords und Derbys.

MODELABEL:

1. Carhartt
2. H&M
3. Diesel
4. American Apparel
5. Aem’kai
6. Alprausch
7. Sabotage
8. Cleptomanicx/Lousy Livin Company
10. G-Star
11. Zara

H&M kann noch so viele Stella-McCartney-Kollektionen in Auftrag geben, Carhartt bleibt mit Abstand das liebste Modelabel. Wahrscheinlich habt ihr alle Arts&Crafts-Mobiliar zu Hause stehen, die Ästhetik des ”Hau drauf und es hält doch“ ist eben unschlagbar. Welcher Loyalitätsfimmel euch allerdings reitet, um Alprausch und Sabotage die Stange zu halten, ist uns schleierhaft. Aufm Trip hängen geblieben? Aber mit großer Freude begrüßen wir Cleptomanicx/Lousy Livin Company im Top-10-Boot. Hamburg ist eben doch die stylischere Bronx. Und die kurzärmeligen Frotteemäntel von American Apparel sind wirklich schnuckelig, ein verdienter vierter Platz.

LEBENSASPEKT:
1. Blog
2. Internet
3. iPod
4. Podcast
5. Web 2.0
6. Last FM
7. Netlabel
8. Minimal
9. Skype
10. Alessi the Fresh Surfer Design Klostein

Okay, jetzt habt ihr die amtliche Bestätigung: Auch ihr seid Web 2.0. Bloggen, Casten und Skypen nehmen inzwischen einen ebenso wichtigen Stellenwert in eurem Leben ein wie Musik (im letzten Jahr noch Nummer 1) in ihren verschiedensten Erscheinungsformen. Traditionelle Werte wie Liebe, Freiheit und Familie sind hingegen auf die unteren Ränge abgesunken – und liegen damit hinter dem Alessi Klostein. Wichtiges von Unwichtigem zu trennen ist eine zunehmend wichtige Eigenschaft, die euch im kommenden Jahr noch weit bringen wird.

SELBSTBEHERRSCHUNG

1. Angela Merkel
2. Große Koalition
3. Von allem weniger
4. Rauchen/Zigaretten
5. Du bist Deutschland
6. Sport
7. Nicht ins Berghain gehen
8. Drogen
9. Sennheiser-Kopfhörer benutzen
10. Bushs Demokratieübungen

Große Klappe auch mal halten können.

GESICHT

1. Angela Merkel
2. Eva Padberg
3. Meine Freundin
4. Kate Moss
5. Gerd Schröder
6. Meins
7. Koze
8. Sven Väth
9. Ricardo Villalobos
10. M.I.A.

Ein Riss geht durch diese Republik. Merkel oder Padberg. Aber aus dem Osten muss das Gesicht 2005 kommen. Sehr bezeichnend, dass dabei nicht die Wighnomy Bros, Jenas wuscheligstes Vollbart-Duo, auftauchen. Denn Techno bleibt weiterhin gesichtslos, oh du Ideologie des Anti-Stars, einzig das Rave-Dreigestirn Ricardo, Väth, Koze kann sich einer Mehrfachnennung rühmen. Keine Fresse ohne Ibiza-Adelung, könnte man sagen. Sehr interessant auch, dass es vielfache Nennungen ”meine Freundin“ gibt, aber keine einzige ”mein Freund“. Frauen achten doch nur auf innere Werte? Wie unemanzipiert.

PLATTENLÄDEN

1. Hardwax, Berlin
2. Kompakt, Köln
3. Freebase, Frankfurt
4. Smallville, Hamburg
5. Optimal, München
6. Space Hall, Berlin
7. A-Musik, Köln
8. Dense, Berlin
9. Rotation, Berlin
10. Pro Vinyl, Frankfurt
11. Fat Plastics, Jena
12. Fat Fenders, Dresden
13. p45, Zürich
14. Groove Attack, Köln
15. Humpty Records, Stuttgart
16. Important Records, Essen
17. Digalittledeeper, Berlin
18. Boteca, Berlin
19. Play Music, München
20. Zardoz, Hamburg

Tradition geht vor. Hardwax hat sich den Platz an der Sonne von Kompakt zurückerobert, die aber immerhin wieder (und mit großem Abstand) als euer Lieblingslabel durchs Ziel gehen. Freebase lauert weiter als hungriger Verfolger auf Platz drei und Hamburgs Smallville macht es dem HSV gleich, schleicht sich an die Champions-League-Plätze heran und ist damit Neueinsteiger des Jahres. Gratulation. Auch der Osten kommt massiv und schiebt sich mit Fat Fenders und Fat Plastics in Top-Ten-Nähe. Da geht noch was. Ein Herz für Spezialistentum beweist ihr auch dieses Jahr und wählt Dense und A-Musik abermals unter die ersten zehn. Sehr schön, weiter Vinyl kaufen.

KINOFILM

1. Sin City (Frank Miller, Robert Rodriguez)
2. Broken Flowers (Jim Jarmusch)
3. Die Tiefseetaucher (Wes Anderson)
4. L.A. Crash (Paul Haggis)
5. Star Wars – Revenge of the Sith (George Lucas)
6. Garden State (Zach Braff)
7. A History of Violence (David Cronenberg)
8. Manderlay (Lars von Trier)
9. SAW (James Wan)
10. Gespenster (Christian Petzold)

Es war ja abzusehen, dass das Pulp-, Comic- und Trashdreigestirn Rodriguez, Miller, Tarantino mit ihrer visuellen Sex-and-Crime-Orgie das Rennen mit einem vergnügt blutigen Rülpser für sich entscheiden würde. Da konnte nicht mal unser aller Lieblingsstoiker Bill Murray in Jim Jarmuschs neuester Tragikkomödie gegenanstinken. Dafür ist er auf Platz drei in Wes Andersons Versuch, einen Ensemblefilm europäischer Prägung zu drehen, gleich noch mal dabei. Ansonsten eine Runde Sache, wie wir finden. Mit Hang zu expliziter Gewaltdarstellung. Nützt halt nix.

MAXIS

1. Ame – Rej EP (Innervisions/Sonar Kollektiv)
2. Carl Craig – Darkness (Planet E)
3. Lindström – I feel space (Playhouse)
4. Sleeparchive – Research EP (Sleeparchive)
5. Argy – Love Dose (Luciano Remix) (Pokerflat)
6. Booka Shade – Mandarine Girl (Get Physical)
7. Ego Express – Knartz IV (Ladomat)
8. Oliver Koletzki – Mückenschwarm (Cocoon)
9. Trentemöller – Polarshift (Pokerflat)
10. Ego Express- Aranda (Ladomat)
11. Tomas Andersson – Washing Up (Tiga Remix) (Bpitch Control)
12. Nathan Fake – Dinamo EP (Traum)
13. Extrawelt – Soopertrack (Border Community)
14. Mathew Jonson – Marionette (Wagon Repair)
15. Wighnomy Brohers – 3Fachmisch (Freude am Tanzen)
16. Paul Kalkbrenner – Tatütata (Bpitch Control)
17. Patrick Chardonnet – Eve by Day (Conaisseur)
18. Theo Parrish – Falling Up (Carl Craig Remix) (Third Ear)
19. Omar S – Track #8 (FXHE Records)
20. Sascha Funke – Boy EP (Bpitch Control)

Wenn das keine Überraschung ist. Ame zeigen es allen. Spät an den Start gegangen und das Feld mit wehenden Fahnen locker aufgerollt, markieren sie zusätzlich den perfekten Start des von Dixon betreuten Sonar Kollektiv House-Sublabels Innervisions. Die beiden Karlsruher also noch vor Detroit-Don Carl Craig, der vielleicht eines seiner produktivsten Jahre seit langem hatte und mit “Darkness” seinen vollmundigsten Track seit langem auch direkt auf den zweiten Platz katapultiert. Menschen mit weniger Sinn für knallige Funktionalität, aber mit demselben Faible für die musikalischen Ergüsse von Herrn Craig werden sich aber wundern, wo seine im Frühjahr erschienene Maxi “Just another Day” geblieben ist (und sie war nicht mal nahe dran an den Top 20). Nun ja. Ansonsten regiert bei den Maxis uneingeschränkt wie lange nicht mehr der housig technoide Floor. Keine Ausbrecher, kein Snoop, Squarepusher oder Skinner weit und breit (lediglich Lady Sovereign brachte es auf ein paar Nennungen), sondern klare Dancefloor-Ansagen, wobei es auch überrascht, dass es der notorische Vielproduzierer und Jung-Raver John Dahlbäck nicht mit einem einzigen Track in die Nähe der Top 20 geschafft hat. Wie gemein, Charlie Brown.

GAMES

1. Grand Theft Auto – San Andreas (Take 2)
2. Tetris
3. Half Life 2 (Vivendi Universal Interactive)
4. Pro Evolution Soccer 5 (Konami)
5. Gran Tourismo 4 (Sony)
6. Pacman
7. World of Warcraft (Vivendi Universal Interactive)
8. Solitaire
9. Resident Evil 4 (Capcom)
10. Minesweeper

Auch 2005 wird klar: Games sind für euch nicht die wichtigste Nebensache der Welt und wenn, dann darf es ruhig was Altbewährtes sein. Anhand der Fülle an genannten Titeln steht fest: Konsens herrscht nicht vor. Dennoch: ein eindeutiger erster Platz für die HipHop-Spielewelt für Große, ein zweitplatzierter Evergreen und jede Menge Software, die nicht 2005 erschienen ist. Das wird wohl an Handy- oder iPOD-Versionen bekannter Klassiker liegen. Auffällig: Der geringe Prozentsatz an süchtig machenden Browsergames und MMORPGs.
Nicht in die Top Ten geschafft haben es u.a.: Galaga, Ratchet & Clank 3, Splinter Cell, Nintendogs, Memory, div. Marios, Spartan, Miniputt, Die Sims 2, Singstar, Metal Gear Solid 3, Malefizz, Quake 4, Lumines, Halo 2, Lego Star Wars, Paper Mario 2, Killer 7 und Pong.

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Elektronische Lebensaspekte.