Hi!Eigentlich der Artikel ueber den Font mail Order und dann mal sehen, wasoch so kommt...
Text: vicky tiegelkamp aus De:Bug 04

Buchstabensuppe
Der niederländische Typograph Luc(as) de Groot (34) über seine Schriften Thesis und MoveMe und die Netscape TrueDoc Technologie.

von Vicky Tiegelkamp

Menschen, die Buchstaben erfinden, nennt man Typographen. Sie sind detailverliebt, präzise und geduldig.
Und irgendwie hat dieser Beruf auch etwas Archaisches: Typographen sind Handwerker, die Dinge für den alltäglichen Gebrauch schaffen. Gute Typographie fällt den meisten Menschen nicht auf. Es ist eine Kunst, Texte modern zu gestalten und sie trotzdem präzise und lesbar erscheinen zu lassen.
Luc(as) de Groot ist solch ein Künstler. Der gebürtige Niederländer wohnt im ruhigen Stadtteil Schöneberg in Berlin und gehört zu den bekanntesten Typographen in Europa. So setzt die ARD seit ihrem Re-Design vor einem Jahr seine Schrift “Thesis” ein und für das Nachrichtenmagazin SPIEGEL modernisierte er das Schriftbild. Zusammen mit dem Typographen Wim Westerveld gründete er vor ein paar Monaten die Firma “Fontfabrik”. Nebenher unterrichtet er an der FH Potsdam. Typographie.

Eigentlich wollte Luc(as) Maler werden, aber seine Arbeiten waren eigentlich grafisch. In der Schule fing es dann an: es nervte ihn, wie die Schülerzeitung mit Typographie umging – kurzerhand schob er seine Verbesserungsvorschläge unter der Tür der Redaktion durch und arbeitete fortan mit im Team. In Den Haag studierte er Mitte der 80er Jahre Grafik Design mit den Schwerpunkten Schriftgestaltung, Fotografie und Illustration. Aber erst nach seinem Studium, während seiner Zeit als Freelancer für das Design Büro “BRS Premsela Vonk” in Amsterdam, fing er an, mit Computern zu arbeiten.
Das Büro hatte gerade einen Computer gekauft, aber niemand wußte damit umzugehen. Luc auch nicht, aber auf seinem Arbeitsweg, im Zug von Den Haag nach Amsterdam, verschlang er Magazine wie Macuser, MacWorld etc. Kurze Zeit später war er Macintosh Experte für Desktop Publishing und Typodesign. Gestalten mit Computern war Ende der 80er Jahre noch sehr mühsam, es gab nur kleine Bildschirme, die Drucker druckten nur 300 dpi und die Qualität war nicht sehr gut. Zu der Zeit entstand in Amsterdam das “MacCafe”, ein monatliches Treffen, das abwechselnd in unterschiedlichen Designbüros stattfand. Dort trafen sich nächstens aus jedem Büro die Mac Leute. Sie probierten Techniken und Programme aus, berieten sich gegenseitig und aßen (“…Grastorte, oder so”). Es war jedesmal eine große Party. Erst brachten alle Schuhkartons voller Disketten mit, später dann Syquest Cartridges und schließlich CD-ROMs. 1993 überzeugte Eric Spikermann Luc(as) nach Berlin zu seiner Firma “MetaDesign” zu wechseln. Dort arbeitete er 4 Jahre und entwickelte u.a. mit seinen Kollegen die Schrift für die Berliner Verkehrsbetriebe.

Obwohl heute die ARD seine Schrift benutzt, weiß Luc(as) nicht genau, was “die damit machen”. Er guckt nie Fernsehen, er sitzt lieber vorm Computer. Hauptsächlich arbeitet er mit dem Typographie Programm “Fontstudio” an einem Mac, aber manchmal führt sein Weg ihn auch an den PC. Bis heute malt er die Buchstaben aber immer noch zuerst auf Papier: “Mit Tip-Ex und Kugelschreiber geht das tausendmal schneller!”
Er ist ein Nerd. Das wird mir spätestens klar, als er sich in unserem Gespräch in genauen Erklärungen, wie er Vorschauen von Eps. Dateien verbessert hat, verliert. Als ich seinen Ausführungen nicht mehr folgen kann, bricht er abrupt mit einem “naja, gut…” ab. Während des Interviews sitzen wir im Hinterhof/Garten der Fontfabrik. Es ist Sonntagmorgen. Luc(as) und seine Freundin Silke essen Brötchen mit holländischem Käse:

De:Bug: Seit wann faszinieren Dich Schriften?
Meinst Du die erste Schrift, die ich gemacht habe? Das ist eigentlich nicht so ‘ne schöne Geschichte (grinst). Meine Mutter erzählt, daß ich, als ich so sechs, sieben Jahre alt war, im Klo meine erste Schrift gemalt habe. Ich bin ganz stolz zu ihr hingelaufen und sagte: “Komm mal her und guck Dir das “P” an!”

De:Bug: Was sind für dich Beispiele für gute Typographie?
Es gibt ja so viele Beispiele… Es gibt viele Bücher, die mit großer Sorgfalt gesetzt wurden. In die alten ostdeutschen Bücher zum Beispiel wurde sehr viel Zeit reingesteckt. Da manche Bücher nur alle 10 Jahre neu herausgegeben wurden, wurden diese Bücher perfekt gestaltet und gesetzt.

De:Bug: Schrift hat sich in den letzten Jahren sehr gewandelt. Sie muß nicht mehr lesbar sein, sondern ist ja durch Zeitungen wie “Raygun” Anfang der 90er auch gerade als unleserliches Designelement in den Vordergrund gerückt. Schrift ist ein Illustrationselement für Lebensgefühl geworden. Bei “Raygun” konnte man oft die Sätze kaum noch lesen, die Buchstaben waren zerfetzt oder auch durchgestrichen.
Das ist keine Entwicklung der letzten Jahre. Ausgeflippte, kaputte Schrift gab es schon immer. Ich finde es schön, daß es wieder so Schriften gibt. Diese Entwicklung gab es nicht nur bei Raygun. Zeitgleich sind weltweit ähnliche Projekte gestartet. Daß Schrift ein so wichtiges Ausdrucksmittel geworden ist, hängt auch mit Computern zusammen. Damit wurde es möglich, Schriften übereinander zu drucken und zu überlagern. Das hat auch das Bewußtsein der Leute, die typographisch ungeschult sind, verändert. Sie gucken sich die Dinge genauer an und fragen: “Was ist das denn für eine Schrift?”

De:Bug: Auf Deiner Homepage steht, daß Du auch malst und schreibst. Deine Bilder tragen den Titel “sketchbook as psychiatrist”…?
Ja, das sind kleine Tagebücher. Das ist für mich eine gute Art, alles was im Kopf ist, loszuwerden. Wenn einen etwas nur im Kopf beschäftigt, ist das sehr ungesund. Entweder sollte man es über Reden loswerden oder, so wie ich, über Skizzen. Ich benutze eine spitze Feder, wasserfeste Tusche und färbe sie mit Aquarellfarbe ein. Ich habe davon Stapelweise!

De:Bug: Wann hast Du die Schrift “Thesis” entwickelt?
Eigentlich hat das schon auf der Hochschule mit Skizzen angefangen. Ich hatte damals aber noch nicht soviel Erfahrung. Später, in meiner Zeit als Freelancer in Amsterdam, habe ich dann die ersten Buchstaben entwickelt. Dies war die Grundlage für “TheMix”, die Halb-Serif Variante der Thesis. Und als ich dann nach Deutschland kam, hatte ich viel Zeit. Ich konnte die Sprache noch nicht und kannte noch nicht viele Leute hier in Berlin. Das fand ich ganz toll, so hatte ich Zeit, die Schrift weiterzuentwickeln.

De:Bug: Die Thesis ist ja eine Schrift, die ja auch am Computer noch gut zu lesen ist…
Ja, sie ist sehr offen. Das C und das E sind offen und gut lesbar. Ein Teil meiner Vorträge geht auch über Bildschirmtypographie. Da habe ich die Helvetica und die Thesis nebeneinander getestet und schwere Umstände simuliert. Die Helvetica ist sofort nicht mehr lesbar, wenn der Kontrast niedrig ist. Eine offene Schrift kann man dann immer noch lesen.

De:Bug: Wie findest Du eigentlich diese unglaubliche Liebe der Deutschen zur Helvetica? Das ist ja die Firmenschrift vieler großer Konzerne. Eigentlich komisch, oder?
Das ist echt komisch! Aber auch in Holland war die Helvetica recht populär.
Im Moment ist sie ja wieder ganz trendy. In Holland gab es eine Zeitschrift, die sah immer ganz wild aus. Die haben bei jeder Ausgabe eine andere Schrift benutzt. Im letzten März haben sie Ihre Gestaltung total umgeschmissen und benutzen nun Helvetica. Und das sieht sehr gut aus.

De:Bug: Wie kam die ARD dann zur Thesis?
Lo Breier, der mit seiner Firma Büro X das ganze Corporate Design für die ARD machte, rief mich an. Er hatte Kontakte zu FontShop Wien und kannte die “Thesis” schon sehr früh. Wir trafen uns dann in Wien und waren drei Stunden Kaffee trinken. Das war ganz lustig! Er zeigte mir, was er so vorhatte und wollte die Thesis als Schrift einsetzen.

De:Bug: Wie ist denn die Schrift “Jesus loves you all” entstanden? Irgendwie sieht da jeder Buchstabe wie eine Dornenkrone aus?? Bist Du religiös oder wie kamst Du darauf?
Beim Rumexperimentieren mit unterschiedlichen Programmen sind diese Formen entstanden. BRS Premsela Vonk plante einen Tierkalender. Jeder Monat hatte ein anderes Tier. Eines der Tier war eine ausgestorbene Pferdeart, ein Tarpan, und ich sollte die Gestaltung für die Ziffern für dieser Kalenderseite übernehmen. Da habe ich dann diese Schrift eingesetzt. Es gab erst nur die Ziffern.
Aber ich bin überhaupt nicht religiös, in dem Sinne wie das unterrichtet wird! Allerdings bin ich in einer gläubigen Familie groß geworden. Ich mußte früher immer in die Kirche. Ich hab dann als Kind die Kinderbibel gelesen und das fand ich ganz schön. Aber irgendwann wollte ich damit nichts mehr zu tun haben und bin auch nicht mehr in die Kirche gegangen.

De:Bug: Du unterrichtest an der FH in Potsdam.
Was lernen Deine Studenten bei Dir?
Die Studenten lernen bei mir Schrift zu machen. Und da ist es dann relativ egal, ob das eine saubere Satzschrift ist oder eine spielerische. Es geht erstmal darum, die Werkzeuge in den Griff zu bekommen. Trotzdem kann man auch bei modischer, kalligraphischer Schrift sehr viel über Schriftgestaltung lernen. Im zweiten Semester lernen Studenten dann, die Schrift zu verbessern und verfeinern. Es ist beispielsweise sehr schwierig, ein gutes @ Zeichen zu entwerfen. Manchmal sollen sie die Schrift auch kaputtmachen, um so die Grenzen der Lesbarkeit zu untersuchen.

De:Bug: Wie hältst Du von der TrueDoc Technologie von Netscape?
Das sieht beeindruckend aus, aber von der Technologie her ist es ein Skandal, was da passiert! Da wird vom Betriebssystem ein Bitmap ausgerechnet, welches von einer Art Streamline Mechanismus nachgezeichnet wird. Es wird komprimiert mitgeschickt und der Name der Datei geändert. Das hat man deshalb so gemacht, weil dies ein legaler Weg für Fontdistribution in Amerika ist. Da darf man eine Schrift ausdrucken, einscannen, neu nachzeichnen und unter neuem Namen verkaufen. Total legal! In Europa ist das nicht so. Hier sind die Fonts geschützt. Außerdem kann man die Schriften, wenn sie auf dem Server liegen, heraushacken. Schließlich steht ja irgendwo definiert an welchen Website das gekoppelt ist. Ich bin auch in einer Diskussionsgruppe von Technikern von Firmen wie Microsoft und Adobe. Wir waren immer gegen die TrueDoc-Technologie, weil es gegen das Urheberrecht verstößt. Bei Acrobat PDF Dateien dagegen, wird die Schrift richtig eingebettet – und zwar so exakt und genau, wie der Gestalter sich das gedacht hat. True.Doc ist dagegen eine schlappe Aneinanderreihung von Buchstaben. Tja, und auch nicht die originalen Formen, sondern sie werden schlechter dargestellt.

De:Bug: Wie nutzt Du das Internet? Entwickelst Du auch dafür?
Für das Netz habe ich momentan nur die Seiten für unsere Firma “Fontfabrik” gemacht. Aber ich nutze HTML zu Dokumentationszwecken. Wenn ich früher Schriften fertig hatte, habe alles ich mit Teach Text dokumentiert. HTML ist natürlich viel besser, da es ja plattformübergreifend ist. Aber ich möchte nicht Tag und Nacht Webseiten gestalten. Ich denke, wenn man das gut machen möchte, muß man sich damit sehr intensiv beschäftigen. Aber mir macht es sehr viel Spaß, mir dafür Sachen auszudenken – wie die kleinen Filmchen von dem Font “MoveMe” auf unserer Site etwa. Das sind Quicktime Movies mit geringer Datenmenge.

Die “MoveMe” ist ja eh eine besondere Schrift. Du hast jeden Buchstaben des Alphabetes animiert und sie verwandeln sich von ganz harmlosen Buchstaben in kleine “Pornofilmchen”….
Ende 1994 hat Neville Brody mich eingeladen, bei der Fuse mitzumachen und das Thema war Pornographie. Ich hatte ganz viele Illustrationen die dazu paßten und die habe ich dann umgearbeitet. Es war ganz schön schwierig für jeden Buchstaben eine Illustration zu finden. So ist ein Multiple Master Font entstanden und sie ist nur lustig, wenn man sie mit ATM oder Fontcreator anschaut. Da kann man dann jeden einzelnen Buchstaben öffnen und mit einem Schieberegler mit eigener Geschwindigkeit die “Filme” bewegen.

Was machst Du im Moment?
Ich habe für das holländische Designbüro Studio Dumbar schon vor längerer Zeit eine Schrift entworfen, die ich jetzt für die Bildschirmdarstellung optimiere. Das ist eine sehr mühselige Arbeit. Da muß man alle Punktgrößen angucken und anpassen.
Und für die Zeitungen “TAZ” und “Jungle World” werde ich was machen. Für VW mache ich gerade einen Multiple Master Font, mit ost- und zentraleuropäischen Varianten.

Kyrillische Buchstaben, daß ist doch sicher spannend. Wie wär’s denn mit japanischen?
Nee!! An arabische Schriftzeichen würde ich mich gerade noch wagen, obwohl auch daß schon schwer ist.

Jetzt noch die Frage in eigener Sache: Wie beurteilst du die DE:BUG Gestaltung?
Ich habe Eure Zeitung zum ersten Mal hier gegenüber in einem Laden gesehen. Ich find die richtig schön, nicht so wie die Frontpage, die war immer so zugemüllt. DE:BUG sieht sehr elegant aus… Obwohl sich die Mrs. Eaves (De:Bug Textschrift) nicht so gut für deutsche Texte eignet. Die hat so riesige Großbuchstaben und der Unterschied zwischen groß und klein knallt da stark raus. Das macht das Gesamtbild relativ unruhig. Durch die langen Ober- und Unterlängen bekommt es aber etwas Elegantes. Aber es ist schön und gut gemacht. Hm… (blättert), ganz schön viel Text. Aber ich bin manchmal eh schon richtig leseblind. Ich seh dann nicht mehr die Artikel, sondern nur noch Buchstaben.

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Glossar:

dpi
eng.: dots per inch. Punkte pro Inch,
Maßeinheit für die grafische Darstellung
auf Computern

Desktop Publishing
elektronisches, grafisches Arbeiten

Fonts
Englisches Wort für Schriftart oder -typ.
Neben den normalen Systemschriften,
kann man Schriften auf den Computer
installieren. Man kann sie in Läden wie
–> FontShop kaufen oder auch über das
Netz bestellen.

HTML
Hyper-Text-MarkUp-Language:
Seitenbeschreibende Programmiersprache.
Programmiercode für Internetseiten,
die man sich mit Browsern ansieht.

TrueDoc
TrueDoc ist eine Technologie für bessere
Schriftdarstellung im Internet. Sie wurde
von Bitstream entwickelt, von Netscape
gekauft und in den Browser Communicator
4.0. integriert. Mit dieser Technik ist es nun
möglich auf Internetseiten einen bestimmten
Schrifttyp vorzugeben. Bisher wird die Seite
im Browser immer mit einer der Schriften
dargestellt, die auf dem Betriebsystem installiert
sind. Außerdem stellt TrueDoc stellt die Schrift
auch “geglättet” dar, d.h. nicht mit harter
Pixel-Kante, sondern jeder Buchstabe hat weiche
Kanten und ist so angenehmer zu lesen.

Helvetica
Schriftart. Des Deutschen liebstes Kind!
Wir bei Prospekten von Firmen in Deutschland
sicher zu 80 % benutzt.

Thesis
Schrift von Luc(as)de Groot entwickelt.
Die ARD benutzt sie seit dem Re-Design im
letzten Jahr. Sie besteht aus ca. 32.000 Buchstaben.

FontShop
Name eines Ladens, in dem man Schriften
bestellen oder kaufen kann. Es gibt auch noch andere!

ATM
Programm (Adobe Type Manager) zur besseren Darstellung
von Schriften auf dem Monitor.

Multiple Master Font
Technik von ATM mit der man die Schriftschnitte von
leicht bis fett stufenlos verändern kann

Schriftschnitt
Die “Dicke” der Schrift
(leicht, fett, halbfett…)

Fuse
Forum für experimentelle
Schrift, initiert von Neville Brody.
Alle paar Monate werden ein paar neue,
außergewöhnliche Schriften
zusammengestellt und verkauft.

Punktgrößen
Einheit für Schriftgrößen.
Wird in “Punkt” angegeben.
9 Punkt ist kleiner als 14 Punkt.

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Typo im Netz:

Fontfabrik von Luc(as)de Groot
http://www.fontfabrik.com

FontShop (Fontverkauf über’s Netz nicht möglich)
http://www.fontshop.de

Emigre (Fontverkauf über’s Netz möglich)
http://www.emigre.com

House Industries Fonts (Fontverkauf über’s Netz möglich)
http://www.houseind.com/

TrueDoc
http://search.netscape.com/comprod/products/communicator/fonts/
http://www.hexmac.com

Acrobat PDF
http://www.adobe.com/prodindex/acrobat/main.html

Newsgroups:
alt.binaries.fonts
comp.fonts

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Elektronische Lebensaspekte.