Makai ist nicht nur das Aushängeschild des Hanauer Labels Precision, sondern auch durch Kollaborationen mit Nico von No U Turn und Future Forces Inc. bekannt. Jetzt erscheint ihr zweites Album - nach frustrierenden Major-Erfahrungen - wieder bei ihnen selbst.
Text: sven von thülen, sven.vt@debugOS.de aus De:Bug 35

/drum and bass Die Tokio Hanau Connection Makai Kabuki ist weit herumgekommen. In seiner Wahlheimat Tokio verfeinert er für Sony Japan die Akustik neuer Playstation Games und vertreibt sich den Rest seiner Zeit mit alten schwarz-weiss Samurai Filmen. Als Labelchef und Hälfte von Makai, Megashira, Mk2 und noch ein paar anderen Outlets, kann die Zeitspanne zwischen den Besuchen in seiner Tokioter Stammvideothek auch mal etwas grösser sein. Sein Partner in spe, Mainframe, der mit ihm das Label “Precision Breakbeat Research” gründete und auch sonst bei allen obengenannten Projekten seine flinken Engineerfinger mit im Spiel hat, kümmert sich derweil im Hanauer Headquarter von Precision um das Mastering ihrer Releases. Makai ist nicht nur das Aushängeschild von Precision, sondern allgemein ein sehr bekanntes deutsche Drum and Bass Produzententeam, etwa durch Kollaborationen mit Nico von No U Turn und Future Forces Inc. (aka zwei Viertel von Bad Company). Vor zwei Jahren gelang Makai mit “Beneath The Mask” ausserdem ein Clubhit, der so manche Tanzfläche von Hanau bis Toronto zum kochen brachte. Der Majordeal mit Intercord und das vollanimierte Video taten ein weiteres dazu, dass Makai auch ausserhalb der Drum and Bass-Szene wahrgenommen wurden. Mit Stealth ist jetzt das zweite Album der beiden fertiggestellt. Ein guter Zeitpunkt, um ein bisschen über ihre Erfahrungen mit den Majors, deutschen Drum and Bass und ihr neues Album zu plaudern. De:bug: Ich habe gehört, ihr habt bei der Produktion von Stealth die Aufnahmetechnik von Dub miteinfliessen lassen? Kabuki: Bei der Vorproduktion in Tokio bekamen wir eine neue King Tubby Compilation voll mit Linernotes in die Hände. Dub ist als Konzept schon sehr interessant. Diese Restrukturierung von einzelnen Teilen. Wir haben dann versucht dieses Konzept in unsere Tracks einzubinden. Dass man gerade beim Mixen nicht einfach alle Levels einstellt und es dabei bewenden lässt, sondern das Mischpult als Instrument, beziehungsweise als Effektgerät benutzt, um dann live im Studio mit den Sounds noch zu experimentieren. Mainframe: Das Dub-Ding kann man bei uns eher als technischen Aspekt sehen. Wir haben in Tokio die Stücke geschrieben und vorproduziert und dann bei der letztendlichen Produktion des Albums noch mal stark in die Sounds eingegriffen – einfach aufgenommen und geguckt was passiert. Da entstehen dann Dinge, aus der Live-Situation, die so nicht reproduzierbar sind. Kabuki: Das ist auch eine der Sachen, die wir durch die Zusammenarbeit mit Nico Sykes (No U Turn Labelchef) gelernt haben. Auch in der letzten Phase der Produktion mit den Sounds noch zu arbeiten, mit dem Risiko, dass sich das dann alles Scheisse anhören kann und man wieder von vorne anfangen muss. Debug: Wie sieht bei euch die Zusammenarbeit aus? Geographisch gesehen stellt sich das doch ein wenig schwierig dar, wenn du die meiste Zeit in Tokio bist? Kabuki: Wir arbeiten jetzt seit sieben Jahren zusammen und mittlerweile haben sich relativ getrennte Arbeitsbereiche entwickelt. Jeder weiss ganz genau, was man zu tun hat und wie man sich zuarbeitet. Zum Beispiel das Stück für die Hard:Edged Compilation ist das erste Stück von uns, dass tatsächlich eine transkontinentale Produktion war. Die Vorproduktion habe ich in Tokio gemacht, und dann haben wir uns die Daten des Tracks so oft hin und hergeschickt, bis alles fertig war. Das hat echt gut geklappt, geht aber nur, wenn man sich gegenseitig respektiert und konstruktiv mit den Stärken und Schwächen des anderen umgeht. Man muss auch mal sagen können, dass man etwas nicht gut findet. Für Stealth haben wir aber die Vorproduktion zusammen in Tokio gemacht und die Fertigstellung dann in Deutschland. De:bug: Mit eurem neuen Album habt ihr euch ja auch wieder von Intercord getrennt und bringt sie selbst auf Precision raus. Warum? Kabuki: Durch unseren Sony-Deal mit MK2 und unserer Erfahrung auf Intercord, die ja zu EMI gehören, haben wir einfach unsere Schlüsse gezogen. Bei einer Musik, die wir machen wollen, können wir keine Zugeständnisse machen, ohne total unglaubwürdig zu wirken. Man kann sowas einfach nicht über einen Major an den Mann bringen. Am Ende war es so, dass wir gesagt haben ‘…ist ja lustig, dass ihr euch dafür interessiert, was wir machen, aber a) checkt ihr es nicht und b) wollt ihr Sachen von uns, die wir euch nicht liefern können und wollen, also lassen wir es doch lieber gleich’. Im Grunde war es viel mehr Arbeit, die Leute von den Majors irgendwie zu lenken, damit sie das machen, was wir wollen. Es ging immer mehr Energie dafür drauf, ständig nein zu sagen, als dass diese konstruktiv eingesetzt hätte werden können. Die haben wirklich alles schwieriger gemacht. Zum Beispiel die Japan Lizensierung für “Millenium”, die erst aufgrund unserer Connections zustande kam. Sie wäre fast gescheitert, weil die Restriktionen im Majorbetrieb einfach immer noch unglaublich gross sind. Da musste ich aus Japan im Prinzip noch gegen die eigene Rechtsabteilung arbeiten. Wenn wir uns nicht die Vinyl-Rechte für “Beneath the Mask” erkämpft hätten, wäre das Stück niemals rausgekommen, weil die nicht geschnallt haben, welches Stück als Maxi Sinn macht und welches nicht. Und unser A&R hatte irgendwann mal die glorreiche Idee, dass Drum and Bass ja eine moderne Form von Metal wäre und dass man diese Verbindung doch noch ein wenig forcieren könnte. Also ehrlich. Danach haben wir uns gedacht, dass es für uns viel besser und auch stressfreier ist, wenn wir unsere Platten selber machen und so viel wie möglich bei uns behalten. Und für die war das ja auch nie eine Sache, mit der sie Geld verdienen wollten, sondern eher ein Imageding. Da ging es eindeutig um Credibility. De:bug: Wie siehst du die deutsche Drum and Bass-Szene? Kabuki: Drum and Bass ist in Deutschland jenseits vom Medienhype mittlerweile zu einer etablierten Grösse in der Clubkultur geworden. Für uns ist es möglich, eine Tour mit elf Dates zu machen, bei der jeden Abend, auch in der Woche, die Hütte voll ist. Ohne dass ein grosser DJ aus England dabei wäre. Die deutsche Drum and Bass Szene hat sich schon zu etwas eigenständigem, mit eigener Dynamik entwickelt. De:bug: Mainframe, du bist für das Mastering der Precision Platten verantwortlich. War nicht bei deutschen Drum and Bass Platten lange Zeit das Problem, dass sie nicht laut genug waren? Mainframe: Das Problem mit der Lautstärke der deutschen Drum and Bass Platten existiert eigentlich immer noch. Es gibt nur ganz wenige, die es mit irgendwelchen Tricks, die sie nicht verraten, geschafft haben, ihre Platten wirklich laut zu bekommen. Hauptsächlich liegt das wohl am Schneidestudio Exchange in England, die da Spezialisten sind. Aber das ist wirklich ein technisches Problem. Es liegt gar nicht so sehr am Master, sondern am Schnitt. Hier wird immernoch viel Wert darauf gelegt, dass alles sehr sauber klingt und die Levels nicht über den Toleranzbereich gehen. In England sind die da sehr viel skrupelloser. Kabuki: Wenn du hier eine Platte schneidest, bekommst du teilweise zu hören, ‘ja bei 11 Herz da müsst ihr aufpassen, wenn ihr eine hohe Violine oder Kinderchöre aufnehmt.’ Wann hab ich schon mal einen Kinderchor in meinen Tracks? Die haben hier halt noch Schwierigkeiten zu verstehen, dass die Platten so geschnitten sein müssen, dass da auch irgendwann eine physische Gewalt entsteht. De:bug: Es fällt auf, dass euch diese Samurai und Ninja Ästhetik nicht loslässt. Kabuki: Man muss für seine Musik immer irgend ein Bild für sich selber finden. Dieser ganze Samurai, Anime und Ninja Kram ist halt das, womit wir uns privat viel beschäftigen. Mittlerweile ist es ein bisschen zu einem Running Gag geworden. Und am Ende läuft man immer Gefahr, zur eigenen Parodie zu werden, das ist kein Geheimnis. Vielleicht ist diese Ästhetik nicht besonders originell und innovativ, aber es ist das, was mich interessiert.

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Text: oliver köhler aus De:Bug 13

Makai und der Milleniumbaß Mit linguistischer Einleitung Oliver Koehler okoehler@rumms.uni-mannheim.de Wetten, daß man die Herkunft eines Drum and Bass DJs an seinem Interview-Stil erkennen kann? Fangen wir zum Beispiel mit den Londonern an: Allesamt bemüht, die philosophischen Weisheiten, die sie im Laufe ihres Lebens gesammelt haben, an den Mann zu bringen, sprudelt ihr Diskurs von wahrhaftig schimmernden Soundbites. Mit beinahe transzendentalen PR-Floskeln wie “ItÔs all about the music, man!” und “I think this whole dub plate thing has got a bit out of hand!” ziehen sie den Interviewer und die verzauberte Leserschaft in ihr Bann. Ganz im Gegensatz steht die Bristoler Variante des Interview-Dialekts. Stets zur Verschwiegenheit verpflichtet, fassen sie sich präziser als ihre Londoner Kollegen und untermalen den Dialog mit einer leichtsinnigen Oberflächlichkeit, von denen die Kollegen nur träumen können. Ein Beispiel: Technical Itch bei der beiläufigen, potentiell karrierefördernden Erwähnung ihrer Mitarbeit mit DJ Peshay: “Yeah, we do all of PeshayÔs stuff for him.” Kommen wir zu dem germanischen Stamm von Drum and Bass DJs. Inzwischen ist ja auch hierzulande die Szene soweit professionalisiert, daß die einzigen Players einen eigenen Interview Stil perfektionieren und konsolidieren konnten. Wenn wir im Süden der Republik, in München anfangen, kristallisieren sich schon schnell Schwerpunkte zur Sachlage der Brüderlichkeit. Fauna Flash bringen es auf dem Punkt: “Mit wem man immer wieder telefoniert, sind Leute wie Kabuki usw., was aber nicht heißen soll, daß wir in so einem Deutschland Netzwerk stecken. Zum Beispiel kenne ich den Bassface Sacha nicht und in Mannheim waren wir auch noch nie.” Die Diplomatiefähigkeit seitens der Kollegen aus Mannheim/Heidelberg ist ebenso im Interview imprägniert, wie Jan Sirup milde andeutet: “Es hat wirklich nichts damit zu tun, wo die Platte her kommt, aber die englischen Sachen klingen einfach besser.” Eine grobe Variante, wohl! Aber der badisch-pfälzische Regiolekt vermag überall in Deutschland aufzufallen. Konzentrieren wir uns auf den hessischen Bassolekt, stoßen wir auf eine eher zurückhaltende Form der Beschreibung. Steve Stitt von Gyration Records ist da ein ganz besonderer Orator: “Diese Musik ist einfach etwas verdammt physikalisches. Man kann auch nichts für die Musik empfinden, wenn man sie nicht experiencet!” Wenden wir uns also rasch dem Norden zu und nehmen ein weiteres Sprachmuster in unser Lexikon auf: Hanau. Als weiteres, germanisches Drum and Bass Epizentrum (ein unverzichtbares Wort in diesem Zusammenhang), wird diese Gegend durch ein hohes Maß an Professionalität – durch das Precision Label und der Stamm an Musikern im Megashira Lager – gekennzeichnet. De:Bug sprach mit Frank aka Makai zum Anlaß der LP Veröffentlichung “Millenium” und stellte fest, daß auch in Hanau ein ganz besonderes Sprachbewußtsein herrscht… De:Bug: Makai stammt aus dem Hause Precision, das auch u.a. Projekte wie Megashira beherbergt. Wie unterscheidet sich Makai vom Rest? Makai: Makai ist speziell ein Ding von mir. Eigentlich arbeiten wir an allen Projekten zusammen. Bei Megashira waren wir alle da und hatten auch alle die gleichen Ideen. Das wurde dementsprechend konkreter und gleichwertiger produziert. De:Bug: Makai ist durch Nico Sykes von No U-Turn zu Ruhm gekommen. Wie ist denn die Bindung, jetzt wo von Sykes kaum noch etwas gehört wird? Makai: Nico ist ein bißchen untergetaucht und von daher ist auch der Kontakt zu No U-Turn ein bißchen gelitten. Ich weiß nicht, was er macht. Er ist auch schwer zu erreichen. Wir haben eher noch Kontakt zu Ed Rush. De:Bug: Wie schätzt Du die Folgeerscheinungen des No U-Turn Releases insgesamt ein? Makai: Sicherlich waren die beiden No U-Turn Releases dafür verantwortlich, daß auch Makai in Großbritannien ein bißchen publik wurde und daß auch viele Leute eher darauf geguckt haben. “Jetzt ist hier ein deutscher, der hier auf einem englischen Drum and Bass Label produziert.” Im Moment ist es eher so, daß wir uns auf Deutschland konzentrieren wollen. Irgendwie ist uns England ein bißchen egal geworden, auch als Markt. Wir haben inzwischen Output nach Japan, Amerika, Rußland. Am Anfang war das so, daß alle nach England geschielt haben. Die Engländer zelebrieren sich genug und haben genug eigenen Output, den sie konsumieren können. Insofern ist es wichtig, daß sich deutsche Acts und Labels auf die eigenen Sachen und die eigene Entwicklung konzentrieren. Man hört, daß sehr viele deutsche Labels wenig Lust haben, nach England zu exportieren, weil die Vertriebe in England auch sehr selektiv sind. De:Bug: Und der Drum and Bass Ansturm auf Deutschland bleibt noch aus? Makai: Anfangs ja: Es gab zwar hier und da die Homebases aber es war ja nie so städteübergreifend. Der Output der kleinen Labels kam selten aus den Städten heraus und nur selten taten sich kleinere Vertriebslöcher nach England auf. Der Markt ist lange nicht mehr von so großer Bedeutung, wie er es vor ein bis zwei Jahren war. Im Moment bezieht es sich auf die eigene Musik: Man kennt sich mehr, die Leute und ihre Labels haben sich etabliert, der Nachwuchs kommt jetzt. Die Schlußfolgerung davon ist ja, daß man eher dazu kommt, seinen eigenen Stil zu entwickeln, sich selber auszudrücken ohne irgendwo hingucken zu müssen. De:Bug: Makai wird aber nachgesagt, der Style sei sehr Englisch. Siehst Du das als symptomatisch für eine Art Hetzjagd auf Twostep? Makai: Makai ist natürlich ein sehr gerader, dirketer twosteppiger Sound, aber das hat auch nichts mit England zu tun. Wir produzieren das, was wir selbst auflegen und in gewisser Weise machen wir auch die Musik für uns selbst. Das ist einfach die Idee, die wir selber weiter getrieben haben: diesen etwas knochigen Sound, mit Manga Samples angereichert. Und diese Musik funktioniert in dem Kontext einfach ganz gut. Ich finde, daß die Zeiten des völlig vertrackten Drum and Bass ein bißchen vorbei sind. Am Anfang hat es Spaß gemacht, völlig vertrackte und nicht ganz nachvollziehbare Rhythmen zu produzieren. Auf einer intellektuellen Ebene funktioniert das auch ganz gut. Wir sind aber der Meinung, daß die Leute im Club zu dieser Musik tanzen wollen. Deswegen ist Drum and Bass geradliniger geworden. De:Bug: Ihr erfüllt ja den Stereotyp des Drum and Bass Workaholics fast perfekt. Mit welchen Aufgaben beschäftigst Du Dich konkret? Mit welchen anderen Bereichen kommst Du in Kontakt im Unternehmen Precision? Makai: Momentan bin ich in meiner Rolle als Informatiker beim Ausbau des Netzwerkes gefragt. Klar, zur Zeit teilt sich das auch schon, daß auch viel administratives und organisatorisches anliegt. Ich sage einfach unser Headquarter in Hanau. Das ist die Anlaufstelle, dort ist unser Studio, unser Büro und da laufen halt alle Fäden zusammen: Label, Organisation, Booking, Planung, etc.. Das ist schon unser Zentrum; wir haben jetzt unser zweites Studio im Keller eines Parkhauses eingerichtet, wo wir ein bißchen grenzüberschreitende Musik und meinetwegen auch Multimediaproduktionen wie Vertonung von Computerspielen usw. produzieren. De:Bug: Wie teilst Du Dir die Zeit als Produzent dann ein? Makai: Der Zeitaufwand ist insgesamt erheblich größer geworden: Man kommt kaum zum schlafen. Morgens wird das Organisatorische erledigt und die Musik zieht sich bis in die Nacht. Andererseits sind wir auch in der Produktion schneller geworden; da wo wir am Anfang vier Wochen brauchten, sind wir jetzt in einer Woche fertig. De:Bug: Wirst Du Deinen Ansprüchen noch gerecht? Makai: Das ist natürlich das Wichtigste. Wir würden auch keine Musik machen, die nicht unseren Ansprüchen gerecht wird, weil da wollen wir auch keine Kompromisse eingehen: Die Musik steht im Vordergrund. Die Musik soll unseren Ansprüchen genügen, weil wir sie selbst benutzen. Ich sage eine Woche, weil wir auch sicherer geworden sind von dem, was wir eigentlich wollen. Am Anfang sind wir noch etwas entspannter herangegangen; inzwischen sind wir sehr viel schneller geworden und sehr viel sicherer. De:Bug: Wie ordnest Du die Musik auf Deiner neuen LP, Millenium, ein? Wie sieht’s aus mit der Gewichtung Neu-Alt? Makai: Wir haben versucht ein ziemlich freshes Album zu machen, wollten aber auch die History zeigen. Deshalb haben wir die älteren Tunes in remasterte und neubearbeitete Versionen auf das Album gebracht. De:Bug: Weshalb habt Ihr einen Matrix Remix draufgepackt? Wäre da nicht ein Nico Remix naheliegender gewesen? Und kannte Matrix Euer Material schon? Makai: Ich denke, er kannte unser Zeug schon, obwohl stellenweise uns aufgefallen ist, daß er vielleicht das doch nicht kannte. Aber wenn wir ein Remix machen, wollen wir auch immer frei an die Sache rangehen können. Es war auch nicht angedacht, an dieser Stelle einen Nico Remix reinzubringen. Nein, deshalb auch, weil Nico ein bißchen untergetaucht ist. Am Anfang war es unentschieden, ob wir überhaupt einen Makai Remix auf das Album nehmen. Auf der anderen Seite ist es auch schön, eine neue Interpretation mit einzubeziehen. Es ist aber in erster Linie ein Album und da kommt es nicht so oft vor, auf der eigenen LP einen Remix einzubauen. Es kommt ja eher im 12” Kontext vor. Warum soll man aber schließlich festen Strukturen folgen? ZITAT: I think this whole dub plate thing has got a bit out of hand!

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