James Blake, E-Book-Revolution & doch wieder Netzkunst aus De:Bug 150

JAMES BLAKE: TRÄNEN LÜGEN NICHT

Er bringt die Traurigkeit in den Club und macht die Ästhetik des Dubstep salonfähig. Blake verbindet auf seinem Debütalbum elektronische Musikproduktion mit Popsongs und opulente R‘n‘B-Vocals zum ersten Soundtrack der Generation Digital Natives.

E-LESEN: DIE WAFFE BUCH

Vor unserer Nase ereignet sich das größte Ereignis in der Geschichte des geschriebenen Wortes seit Gutenberg: Die E-Book-Revolution kombiniert die Buch-Tradition mit den Texttechniken des Internet-Zeitalters zum Treibsatz der nächsten Wissensexplosion.

# Post-Gutenberg: Die E-Book-Revolution
# E-Papier: Rotierende Pigmente in Öl
# E-Reader-Test: Kindle, Acer, Hanvon, Sony & Oyo
# Das Buch als Waffe: Der Druck der Digitalisierung
# Social Reading: Von der DRM-Fessel zur Zitat-API

EASTCOAST: NEUSTART

Das hatte sich im letzten Jahr mit dem globalen Durchstart der Wolf+Lamb-Crew bereits angedeutet. Ob nun Nicolas Jaar, Soul Clap, No Regular Play, Gadi Mizrahi, Zev Eisenstein oder Deniz Kurtel.

# Neustart USA: Die Ostküste ist zurück
# Soul Clap: Boston Music Consulting
# Deniz Kurtel: Es war einmal in Amerika
# Nicolas Jaar: Das Unbehagen der Sonnenblume
# Gadi Mizrahi: Kein Rhythm, sondern Blues

NETZKUNST: NEUTOT

Netzkunst ist tot. Ihre Protagonisten sind in Nischen abgetaucht und der Kunstbetrieb hat sich längst konventionelleren Formaten zugewandt. Doch langsam nimmt eine neue Netzkunst Konturen an, deren Ausgangspunkt ein “Internet State of Mind” ist.

# Zweiter Anlauf: Neue Netzkunst
# Das Internet ist tot: Tumblrismus
# Cory Arcangel: Die Katze in der Kunst
# Oliver Laric: Versions

JUERGEN TELLER: DER URLAUBER

Teller fotografiert seit 11 Jahren Musiker für Marc Jacobs-Kampagnen und steckte Victoria Beckham dafür in eine Einkaufstüte. Wir haben uns mit ihm ein bisschen über Nirvana und ganz viel über Familienurlaub unterhalten.

MUSIK

# Durch die Nacht in Detroit: Motor Show und Techno-Fragmente
# Schweden-Techno: Aril Brikha
# Schweden-House: Frische Label gehen steil
# Night Slugs: BokBok & Girl Unit
# Wye Oak: Bauch statt Kopf
# Analog Roland Orchestra: Von der Hand ins Ohr
# Basics: Moll, die dunkle Euphorie

MODE

# Modestrecke: Les Fleurs du digital
# Juergen Teller: Der Fotograf als Urlauber
# Warenkorb: Carhartt, Pointer

MEDIEN & GADGETS

# Transmediale: Daito Manabes Gesichtsdisko
# Bilderkritiken: Imperien, geflügelt und in Farbe
# sound:frame Festival: Robert Henke
# Filmtheorie: Post-Cinematic Affect
# Gadgets: Samsung NX10, Hercules XPS101, iPod-Mikro
# Bücher: Flickernde Jugend, Wikileaks & die Folgen

MUSIKTECHNIK

# Feeltune Rhizome: Groovebox als Embedded System
# Waldorf PPG Wave 3.V: Im Tabellenrausch
# Konkreet Performer: Sound-Galaxie am iPad
# Steinbergs Cubase 6: Schön bunt mit 64Bit

VOLLE KANNE FUTURE

# A Better Tomorrow: Am Tag des Butterbrotes

7 Responses

  1. Schrägstrich

    Moin Bugis,

    man man man bin ich schon lange ein Fan von Euch. Gefühlt bin ich euer längster Abonnement, hab also schon ALLE Designschritte der De:Bug mitgemacht. Die Ausgaben im Tageszeitungsformat lagern gar noch in meinem Keller (so toll find ich die).

    Mit dem aktuellen Designschritt wirds mir allerdings langsam echt zu fad. Schaut euch das doch mal an: ihr habt das Design jedes mal reduziert, reduziert und noch mal REDUZIERT.
    Ich glaub das geht in die falsche Richtung, bei allem Kostendruck den Ihr sicher habt. Ich finds echt schade und glaube das damit auch der Inhalt nicht mehr adäquat durch die Gestaltung repräsentiert wird. Nach vorn geht das ganze schon gar nicht mehr! Wie sagte mal einer den ich sehr schätze: Nicht weniger ist mehr, mehr ist mehr!

    Mein Lieblingszeitschrift ist übrigens gerade die Wired UK.

    beste Grüße von der großen Stadt an der Elbe

  2. horst2000

    tachchen. ich mag euch sehr.
    die reviews mit dem gürtel finde ich aber leicht anstrengend. ist das ne wette, oder was?
    wenn´s egal ist, kann ja jeder platten besprechen – wäre auch okay.

  3. ryan hardy

    @schrägstrich: generell ist die debug nur noch eine sammlung von lifestyligen dingen, die von der redaktion gut gefunden werden. objektiv ist das schon lange nicht mehr.