Netzteil-freie Festplatten mit großer Kapazität haben sich nie wirklich etabliert. Freecom will das mit den ToughDrives ändern. Wie geschaffen für den Club.
Text: Thaddeus Herrmann aus De:Bug 101


Menschen sind immer auf der Suche nach dem besten Weg, ihre Daten sicher, mobil und komfortabel zu speichern. Lange Zeit hatten Grafiker, Musiker und Torrent-Tauscher generell ihre Pocket-Drives von Lacie dabei. Gut, wer noch eins hat. Freecom legt mit der ToughDrive-Serie jetzt nach. Die kleinen portablen 2.5″-Festplatten laufen mit USB 2.0, brauchen kein Netzteil, drehen mit 5400 Umdrehungen und kommen in den Größen 80, 100 und 120 GB. So weit, so gut. Doch die ToughDrives haben weitere Vorteile, die sie für bestimmte Einsatzgebiete prädestinieren, in denen Kabelsalat und Netzteil-Gefussel tödlich sein kann. Das USB-Kabel ist in die Festplatte integriert und kann vollständig im Gehäuse versenkt werden. Ist der Weg doch mal länger, wird einfach das Verlängerungskabel dazwischengehängt. Der eigentliche Clou liegt aber im Gehäuse. Die Festplatten sind mit einem Anti-Schock-Mechanismus ausgerüstet und auch Stürze aus zwei Meter Höhe sollen die ToughDrives problemlos überstehen. Unser Testgerät haben wir auf jeden Fall diverse Male vom Tisch plumpsen lassen … kein Effekt. Auch Flüssigkeiten können den ToughDrives nichts anhaben; die Silikon-Hülle verkraftet ein ausgekipptes Bier problemlos. Zählt man all diese Merkmale zusammen, sollte es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Hersteller von DJ-Software die Zwergen-Festplatten mit ihren Produkten bundeln und Musiker oder Final-Scratch-DJs mit ToughDrives durch die Lande ziehen. Hoffentlich wird bald eine Version mit Firewire 800 nachgelegt.

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Elektronische Lebensaspekte.