Die Frankfurter Jörn Elling Wuttke und Roman Flügel begeben sich als Sensorama erneut auf die Suche nach der Maschine mit intelligentem Herzschlag. Die CD "Projektor" setzt Toni Negris Affekt-Weisheiten gegen den Audi TT ein. Wirklich.
Text: ulrich gutmair | supertxt@zedat.fu-berlin.de aus De:Bug 48

Sensorama in full Affekt
Der Club ist vorüber, die Wirklichkeit ist da

Musik, die heute daran festhält, nicht wieder einzusteigen in die Hipness-Zyklen von Pop, muss sich die Frage gefallen lassen, was das eigentlich noch soll: Was eben noch Ausdruck von Autonomie, von Gegenwärtigkeit (wenn nicht gar “Future”), von Form und Funktion, vom digitalen Alltag gewesen ist, steht jetzt schnell im Verdacht, den Soundtrack für einen privatistischen New-Economy-Werbespot abzugeben. Kein Wunder, hat man doch Begriffe wie “Eleganz” und andere Designterminologien zu Recht satt. Wer kann sich schon einen Audi TT leisten?

So kommt es also, dass man, umgeben von aktuellen Platten von Daft Punk (Surrogat für kollektive Emphasen aller Art), Jan Delay (unmissverständliche Verweigerungshaltung), Blumfeld (akademische Punk-Verzweiflung) und ganzen Stapeln von 12inches, die sich an Orte zurück begeben, wo House noch Soul hatte, irgendwie unwillig vor “Projektor” sitzt. Klar, man ist erschöpft vom Datenverarbeiten, der Office-Ennui hat sich wie semitransluzenter Schleim über die Wahrnehmung gelegt – was soll schon sein?

Fassen wir kurz zusammen: All die Platten, die man früher auf dem Dancefloor gerne hören mochte, funktionierten ebenso gut zuhause als Stimulanz für die alltäglichen Verrichtungen, schlicht als adäquate Klangumgebung, die immer mehr war als “Ambient”. Sondern vielmehr ingeniöse Fusion organischer Zustände und postindustrieller Produktion an Rechnern und anderen informationsverarbeitenden Maschinen. Irgendwann tat sich aber der große Graben auf zwischen funktionalen Dance-Genres und Musik für die eigenen vier Wände. Die einfachste Unterscheidung der beiden Entwicklungslinien lässt sich anhand der jeweils bevorzugten Medien festmachen: 12inch oder CD.

“Projektor” ist wie seine Vorgänger “Welcome Insel” und “Love” eine “CD”. Jörn Wuttke und Roman Flügel sprechen nur in der Vergangenheitsform vom Produzieren von “Tracks”. Das aber will nichts heißen: “Projektor” ist definitiv keine Sammlung von Songs und hat auch nichts mit “Folk” zu tun, wie uns die gewitzte Info zur CD weismachen will. Auch wenn diverse Indizien in Richtung Pop weisen: Der Einsatz von dezenten musikalischen Zitaten, von Harmonika, Gitarre und selbst der Stimme Robert Forsters von den Go-Betweens machen noch keinen Song, und wenn dem so wäre, dann hätte man mit “Projektor” vermutlich eine eher schlechte CD im Laufwerk stecken.

In Wirklichkeit versammelt “Projektor” das Wissen von Techno, House etc., das sich immer wieder neu realisiert und bis ins Detail den Dynamiken von Frequenz und Rhythmus, Klang und Emotion unterwirft. Eben diese Details sind es auch, die “Projektor” mit jedem Hören neuer, komplexer, besser klingen lassen, was auch im Sinne der Erfinder ist, wie sie im Gespräch wissen lassen.

Wuttke und Flügel geht es nicht um vordergründige Effekte, den einen großflächigen Verweis, den gespielten Witz (die neue Daft Punk scheinen sie wirklich zu hassen), sondern um Emotionalität. Um eine Wärme, die sich zwangsläufig einstellen muss, wenn elektronische Werkzeuge als Interface des General Intellect eingesetzt werden. “Das affektive Leben wird so zu einer der Ausdrucksformen des einverleibten Werkzeugs,” erklärt der italienische Kommunist Toni Negri angesichts der postindustriellen Verschiebung von der Fabrik zum Wissen als wichtigster Produktivkraft ganz richtig. “Ein individuelles Leben vermag nicht produktiv zu sein. Ein singuläres Leben wird produktiv – und zwar intensiv produktiv – in dem Maße, wie es mit anderen Körpern, mit anderen Werkzeugen kommuniziert.”

Die Emotionalität von “Projektor” spricht in diesem Sinn am deutlichsten dort, wo die überindividuellen Traditionen des Tracks mit gezielt eingesetzten, singulären Klangmomenten modifiziert werden. Beispielhaft für viele elektronische Musiken ist Senoramas Musik damit nicht nur Ergebnis der Arbeit mit Maschinen, sondern selbst eine Maschine, mit der sich emotionale Zustände modulieren lassen, eine Gefühlsmaschine, die meistens erfreulich zurückhaltend von einem affektiven Klangzustand zum anderen gleitet.

Sensorama haben eine Vision: Dass es das eine oder andere Stück geben könnte, das so ausschließlich momenthaft Jetzt ist, dass es überdauert, noch in zehn Jahren real ist. Mit dieser Vision können sie nicht falsch liegen. Wer will schon von einem Audi TT träumen, wenn man stattdessen Musik machen kann, die anderen tatsächlich etwas bedeutet. Man muss Daft Punk nicht gut finden, wenn man auf dem eigenen Label Klang Elektronik dafür sorgt, dass auch andere Leute Musik veröffentlichen können, die potenziell für immer gemacht ist.

Mit dieser Idee ist natürlich auch ein Popanspruch formuliert, der sich vor allem daran festmacht, sich die eigene Musik als spezifische, besonders vielsagende, emotional vielfältig mit den vielen Kommunizierende zu wünschen. Der Projektor surrt. Den Film muss jeder selbst lesen.

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Elektronische Lebensaspekte.

One Response


Text: Sascha Kösch aus De:Bug 10

Euroshop Deutschland Hardliner, Weichzeichner: ein Sensorama Sascha Kösch bleed@de-bug.de Was man zur Zeit so als Lebensgefühl beschreiben mag – das, was irgendwann mal die Neunziger heißen wird, auch wenn man damit dieses eine Jahr meint, das für uns jetzt ist – kann man sich im Grunde einfach aus ein paar wenigen Zutaten zusammenmischen. Ein Drittel Werbung, ein Drittel Sub- oder beliebige anderweitige Kulturen und ein Drittel erlebte, versprochene, gelittene, verpaßte oder reingedrückte Zukunft. Um für Verwirrung zu sorgen, ist jedes der Teile auch gar nicht so wirklich voneinander getrennt. Es kann durchaus sein, daß die Planerfüllung mit einem der Faktoren schon so beachtlich über dem Soll einer Glückserfahrung als Lebensgefühl innerhalb der “freien Marktwirtschaft” liegt, so daß man die beiden anderen unter den Tisch kehren kann. Wie z.B. in der BP Werbung, in der kleine grüne Hubschrauber mit Einkaufskörben über grasgrüne Landschaften zu fröhlichen Familien in vermutlich ebenso fröhlichen Autos fliegen. Es reicht. Es ist einfach alles genug. Als einziges Jahrzehnt des Jahrhunderts, so wird es einem irgendwann einmal einfallen, hat es das an sich an Zeichen überreiche, letzte, nicht geschafft, trotz Freizeitstaat und Multimedia, eine apokalyptische Vision zu erfinden, die den Namen wert wäre. Linke Kritik schafft das nicht besser als Microsoft. Das zentrale Element eines Europa kurz vor der Wiedervereinigung ist Zynismus. Aber euphorischer Zynismus, denn irgend etwas muß ja schließlich anders sein, am besten ganz. So wie mit Techno alles ganz anders wurde. Erst kam die maschinelle Zeit, die Bassdrum, dann die Experimente mit den Grundlagen, das Extreme, BPM-Wahn, Komplexitätsterror, Astrukturelles usw., die Massenbewegung, dann die Fusionen, der Stilterror und jetzt, was kommt nun? Jeder Stil elektronischer Musik macht zur Zeit genau diese eine Frage durch. Was ist neu, was kommt, wie soll es werden und wann wird es endlich so? Wo das neue, moderne, oder die Zukunft sein soll, weiß kein Mensch. Aber sie kommt, gnadenlos und am sichersten in noch nicht halb verstandenen, neuen Schallplatten, wie der von Sensorama. Jahrelang als eine der wenigen Formen aktiver, abstrakter Kommunikation möglichen Lebensgefühls gepflegt, ist elektronische Musik über die Jahre zu dem Ort geworden, der sagen kann, was geschehen wird. Wir machen das ja nicht alle umsonst. COVER SEITE 03 AB HIER Und deshalb ist “Love” von Joern Wuttke und Roman Flügel das, was heute hier in Frankfurt, Deutschland und Europa geschehen kann, auch wenn das erst mal merkwürdig klingt (und Frankfurter vermutlich die ersten sind, die das mit kultivierter, neuer Boshaftigkeit bestreiten würden). Es ist der Umstand, warum “Love” 1998 ein provokanter Titel ist. Warum die Musik, so dezent sie sein mag, ihre ganz eigene Radikalität beansprucht, die innerhalb unserer zynischen Grenzen etwas bewegt. Und glücklicherweise ist es euphorisch, was sich bewegt. Es ist ein reales Verschmelzen der realen Städte verschiedener Szenen, die musikalisch längst miteinander reden. Es ist das Gegenteil von: Zeig mir, was für Musik du hörst und ich sage dir an welchen Orten du leben darfst. Das Ende der Berührungsängste, weil es diesmal einfach geschehen muß. Es ist peinlich, großartig, überwältigend, neu und anders zugleich, es ist leise, passiert wie nebenbei und genau das ist der Grund, warum eigentlich von Krise immer nur mit einem Grinsen geredet wird. In ihrer eigenen Geschichte aus Acid Jesus Ravehits wieder Willen, Alter Ego’s Decodierung der Hackermythen im Hardtrance Umfeld und Sensoramas neuer, klarer Weichheit ganz gut zusammengefaßt, stehen Wuttke und Flügel (und vor allem aber ihre Musik), für eine Identifizierung des Neuen als widersprüchlich, als bewußt widersprüchlich, ohne es verleugnen zu wollen, als Wagnis des Antiterrors. Sensorama sind der Wechsel, der uns diesen Frühling jeden Tag versprochen wird. Unsere Wahl im Wahlmonat April. Wir trafen sie gar nicht, unser hoch unaktuelles aber getuntes Ramschladen-Telekommunikationsinstrument mußte cyborgartig verkabelt werden, Euroarbeitslose mit Staatsunterstützung mußten viel für wenig Fördergelder transkribieren, aber es funktioniert. De:Bug: Ihr habt ein halbes Jahr an eurer Platte gearbeitet, was sind das für Zeiten, in denen man solange über eine Platte nachdenkt? Roman: Das hört sich jetzt so nach Genesis an. Wir haben ja nicht nur nachgedacht, sondern die ganze Zeit auch gearbeitet. Dann mußte aber immer der Augenblick abgepaßt werden, indem die Musik auch Sensorama wurde. Denn das Album sollte ja auch an das erste anschließen. Und das passiert eben nicht ständig. De:Bug: Wo schließt die LP an “Welcome Insel” an und wo geht es weiter? Roman: Ich denke, der Bezug ist zum einen eine Frage der Soundästhetik, des Klangs, etwas kristallines, klares in einigen der Stücke. Der spartanische Einsatz von Mitteln, von Maschinen. Und gleichzeitig eine gewisse Wärme, die mitschwingt. De:Bug: Glaubst du, daß man mit jeder Platte, wenn sie wirklich gut ist, immer auch eine Aussage zur Lage der Nation, zur Lage der Musik macht? Roman: Ich glaube, das wäre zuviel erwartet. Es ist eher eine Aussage für uns ganz persönlich. Was andere Leute damit anfangen können, können wir überhaupt nicht abschätzen. Und das ist auch niemals Ziel, so einen Lagebericht abzugeben. De:Bug: Aber man ist ja nie außen vor. Roman: Nein, das auch nicht und wir lassen uns beeinflussen, aber soweit würde ich nicht gehen. Es ist vielleicht auch glücklicherweise keine Platte zur Lage der Nation. De:Bug: Weshalb sie sich dann wieder so euphorisch poppig anhören kann. Woher kommt die Euphorie? Joern: Persönlich würde ich sagen, daß sie so klingt, wie wir sie geplant hatten, wie eine Frühlingsplatte. Und so fühlt man sich im Frühling. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. De:Bug: Vor allem auch jetzt, weil es ist Frühling. Joern: Ja und wir wollten auch, daß sie jetzt rauskommt, Ende April. Strategisch euphorisch geplant. De:Bug: Es gibt ein Video? Joern: Ja, zu Sunday Morning Superstar. Vielleicht auch später zu Starescalator. Das Video machen wie bei Echtzeit Michael Klöskorn und Oliver Hussein. Michael filmt seit sieben, acht Monaten Garagentore und die werden sich im Video rhythmisch zu dem Track bewegen. Es sind unglaubliche Garagentore dabei, aus Villengegenden um Frankfurt, vom Flughafen, einfach alles, was man sich an Garagentor vorstellen kann kommt vor. Das ist nur eine Seite, die mechanische im Prinzip. Die menschliche, wir also, müssen noch integriert werden. De:Bug: Garagentore sind aber doch ziemlich menschlich. Joern: Stimmt. Es war sehr bizarr bei den Dreharbeiten, weil Michael auf Leute gestoßen ist, die, wenn sie ihre Autos nicht rausfahren wollten, ihre Nummernschilder zugeklebt haben, weil sie Angst hatten, sie würden später ausgeraubt. Es waren ja auch Garagen mit sehr teuren Autos. Kontakt mit den sonderbarsten Leuten. De:Bug: Mit Garagen ist man ja auch sehr nah dran, am Deutschen. Joern: Ja, das ist eine sehr deutsche Ästhetik. Auch vom Licht in dem Video, wie schon bei Echtzeit. Ein bestimmtes, diesiges, deutsches Licht. De:Bug: Was die CD dann wieder weniger hat. Joern: Du meinst, die ist nicht diesig? De:Bug: Nein, die ist weder diesig noch würde man versuchen musikalisch etwas deutsches darin finden zu wollen. Joern: Das findet Michael auch und das findet er auch gut, diese Euphorie, weil er sie sonst eher nicht im Material hat. Seine Filme haben immer etwas graues. Ein deutsches Feeling. Ein Licht ohne Schatten. De:Bug: Glaubst du, das zur Zeit der Punkt ist, an dem endlich einmal wieder die Basislager, die Szenen sich zusammentun und das auch noch aus Gründen guter Musik? Joern: Ich kann es zwar nur für unseren Raum beantworten, aber hier finde ich es super erfrischend. Es gibt eine Menge neuer Clubs um Frankfurt und viel mehr Berührungspunkte zwischen einer Rock-, Kunst- und Techno-, House-, Elektronikszene, die es früher nie gab. Es waren immer eher kleine Feindschaften. Schranken die man auch gepflegt hat. Momentan – und das liegt natürlich stark an den Leuten, die jetzt überall auftauchen – sind alle sehr offen und haben Lust, wieder etwas zusammen zu machen. Das reine DJ-Culture Konzept hat sich so ein bißchen ausgelaufen. Vielleicht ist ein Wechsel auch einfach mal von Nöten. De:Bug: Wechsel auf jeden Fall, die Frage ist nur: Was für einer wird es. Wieder mehr Konzerte, wieder mehr Ausstellung ist, aber ja auch nichts, womit man sich anfreunden will. Joern: Man will nicht mit Gewalt Stile verschmelzen, sondern ist einfach befreundet, paßt zusammen. Es geht überhaupt nicht um einen Spagat zwischen Techno und Rock, den ich auch nicht toll fände. Es gibt einfach interessante Kollaborationen. De:Bug: Warum gibt es ein Stück, das Euroshop heißt? Roman: Im Prinzip hätte man das Joern fragen sollen, weil es seine Idee ist. Es sollte eigentlich Europa heißen, aber weil da auch so etwas buntes, comicartiges mitschwingt und man sich fühlt wie an einer BP Tankstelle, in der etwas ganz anderes passiert, heißt es jetzt Euroshop. De:Bug: Gibt es so etwas, wie ein Thema bei der LP? Wie grenzt man das ein? Roman: Schwierig. Bei “Love” als Titel gab es z.B. einige Diskussionen ob wir es wagen sollten. Das ist natürlich schon ein Wort, das so unglaublich weit und groß ist. Es kann schrecklich peinlich werden. Am Ende des Tages ist es natürlich eine persönliche Angelegenheit, aber auch eine Allgemeingültigkeit die gleichzeitig dahinter steht, weil es ein Thema ist das völlig unabhängig von ganz vielen Dingen läuft. “Love”, Liebe, alles was damit zusammenhängt ist so unabhängig, daß wir dachten es wäre eine Superidee und gleichzeitig natürlich auch eine Provokation, weil “Love” seit Jahren kein Titel für ein Album war, oder wir das zumindest nicht mitbekommen haben. Vermutlich haben sich das viele nicht getraut. De:bug: Das seltsamste an dem was ihr macht ist doch im Grunde, daß ihr über all die Jahre hinweg, in den verschiedensten Zusammenhängen auftaucht. Szenen, bei denen man sagen würde, daß sie gar nichts miteinander anfangen könnnen. Roman: Das ist richtig, aber vermutlich auch, weil wir ideologisch nie richtig, 100%ig gefestigt waren, was unsere Musik angeht. Hinter der ganzen Sache verbirgt sich natürlich eine Haltung, aber das hatte nie mit sowas wie Alec Empire zu tun, wo vordergründig eine ganz radikale Haltung steht und die Musik das vielleicht zum Ausdruck bringt. Wir sind als Typen nie so gewesen und werden es auch wahrscheinlich nie sein. De:Bug: War es irgendwann problematisch, Alter Ego, Acid Jesus und Sensorama gleichzeitig zu sein? Roman: Problematisch weniger, aber die Idee z.B. auf Harthouse zu der Zeit etwas zu veröffentlichen, das gab natürlich Anfeindungen und völlige Verständnislosigkeit. Im Prinzip hat man bei Harthouse musikalisch nicht richtig hingepaßt. Das war auch das Problem des Labels. Sie haben sich ja auch in Luft aufgelöst. Das paßt aber schon alles zusammen. Rein menschlich gesehen, mit Ata und Heiko von vornherein, aber auch mit Charlotte und Ladomat und wer dazugehört, auf jeden Fall. Und ergibt auch immer wieder neue Ideen. ZITATE: Glaubst du, daß man mit jeder Platte eine Aussage zur Lage der Nation, zur Lage der Musik macht?

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