Die Powerbooks on Stage beim Sonar-Festival für allerbest-elektronische Musik lassen experimentellen Ausfranzungen jeglicher Fasson allen Platz der Entfaltung. Also macht euch wiedermal auf ein massives Rundum-Lausch-und-Genieß mit sommerigen Sprossen gefasst.
Text: sascha kösch | bleed@de-bug.de aus De:Bug 48

Höschen und elektronisches Dazwischen
Sonar Festival, Barcelona, 14.-16.06.01

Ok, ok. Sicher, für kaum jemanden dürfte es etwas anderes sein als ein später Abgesang auf die Gitarre: Sonar macht als absoluten Headliner im Jahr 2001 Sonic Youth. Richtig, die höchst einflussreiche Indietruppe mit angeschlossenem Kunstverein. Aber wer danach die Befürchtung hat oder etwa Angst, das Ganze könnte sich mehr noch als letztes Jahr back to the Artist on Stage entwickeln, der hat sich vermutlich getäuscht. Nicht nur ist das Line Up vielfältiger denn je, sondern besonders die Showcases werden wohl eins dieses Jahr zeigen: Powerbooks.
Wie immer in Barcelona, mit nur dem Rave an einem anderen Platz und einem kleinen Metropolen-Tausch im Randprogramm (letztes mal Berlin, dieses mal London) und dem zweijährlichen Anfall von Raunchyness (letztes mal Zwillinge, dieses mal Höschen), hat sich eigentlich nichts geändert. Es ist und bleibt das beste Festival elektronischer Musik auf der Welt, da kann alles andere sonst einpacken, und es bleibt nach wie vor ein Festival, auf dem sich die experimentellsten Dinge mit den offensichtlichsten vermischen. Von Carl Cox bis Ultra Red lässt sich Sonar weder auf Dancefloor noch auf Akademie festlegen und fühlt sich zurecht in dem Dazwischen wohler.
Es dürften also die verdrehtesten 3 Tage Sommerurlaub werden, während derer man wie immer alle fünf Meter drei Bekannte trifft, Dinge wiederentdeckt, die man fast schon vergessen hatte, und einen Querschnitt über die weltweiten Szenen elektronischer Musik bekommt, der erst mal ein ganzes Jahr vorhalten dürfte.

LIVESETS:
Sonic Youth (USA), Terry Riley (USA), Khan + Julee Cruise (USA), Kevin Drumm (USA), Leila (Xl/UK), Circulation (Circulation/UK), Andrew Weatherall & Radioactive Man (R.G.C. Records/ UK)
Sigur Rós (Fat Cat/ISL), Phuture 303 (Music Man/ USA)
Louie Austen (Cheap/AUS), Felix Kubin (A.Music/ GER)
Isolee (Playhouse/GER), Youngsters (F Communications/F)
Ultra Red (USA), Irmin Schmidt & Kumo (Mute/UK), Kk Null (JAP), Manoukian (Cosmos/E), Nicole Willis (Sähko/USA), Glissando Bros (Stir 15/GER), Chico Chica (E), Monica O’Reilly + Irina Escalante (CUB) Phila (E)

DJs:
Jeff Mills (Axis/USA), celona), Masters At Work (USA)
Laurent Garnier (F Communications/F), Richie Hawtin (M_Nus/CAN), Carl Cox (In Tec/UK), Darren Emerson (UK), Frankie Knuckles (Def Mix/USA), Steve Rachmad (Music Man/BE), Angel Molina (Minifunk/E)
Amon Tobin (Ninja Tune/UK), Jim Masters (UK), Dixon (Recreation-Sonar Kollektiv/GER), Romina Cohn (Frágil/ARG), Umek (SLO), Jori Hulkkonen (F Comm/FI), Sr. Lobo (Madrid), Kosmos (Cosmos/Bar), Bettina Richards plays Thrill Jockey (Dj/USA), Dj Pacou plays Tresor (Dj/GER), Florian Hecker plays Fals.Ch (Dj/GER)/ Mp3 Set, Rune Kristoffersen plays Runegrammofon (Dj/AUT), Mo & “El Puma” play Elektro Department (Dj/GER), Paul Smith plays Blast First (Dj/UK)

Showcases:
WARP: Russell Haswell (Dj/UK), Squarepusher (Live/UK), Aphex Twin (Dj/UK), Plaid (Live/UK)

COLECTIVO NORTEC presents: Fussible (Mex), Panóptica (Mex), Terrestre (Mex), Bostich (Mex) Live + Dj

MILLE PLATEAUX presents: SND (Live/UK), Kid 606 (Live/USA), Vladislav Delay (Live/FI), Curd Duca (Live/A)

NATIVE INSTRUMENTS presents: Mike Dred (Live/UK), Richard Devine (Live/USA), Jake Mandell (USA), –>Visuals by: Fork Unstable Media

JOCKEY SLUT/XL RECORDINGS presents:
Rob Wood (Dj/UK), Lemon Jelly (Live/UK), Andy Votel (Dj/UK)

MATADOR presents: Lesser (Live/USA), Sad Rockets (Live/GER), Techno Animal (Live/UK), Twitch / Mount Florida (Dj/UK),
S
AMBALOCO/TRAMA presents: XRS Land (Live/BR), O Discurso (BRZ), Patife (BRZ)

UGAR presents: Yonderboi (Live/HUN), Palotai (Dj/HUN)

FORCE INC presents: G Man (Live/UK), Jasper (Dj/USA), Luomo (Live/FI), Twerk (USA), Gez Varley aka G Man (UK)

WARE presents: Mathias Schafhauser (Dj/GER), Decomposed Subsonic (Live/GER)

20/20 VISION presents: Ralph Lawson (Dj/UK), Random Factor (Live/UK), Domenic Capello (Dj/UK)

COMPOST presents: JAZZANOVA (GER), Fauna Flash (GER), RAINER TRÜBY guest: CAMPING GAZ (E)

KITTY-YO presents: Laub (GER), Rechenzentrum (GER)

KANZLERAMT presents: Heiko Laux (GER), Alexander Kowalski (GER)

CONSORMUSIC presents: Marciano (CHL), Fiat 600 (CHL)

ANOTHER LATE NIGHT presents: Fila Brazillia (UK), Craig Richards (UK)

About The Author

Elektronische Lebensaspekte.


Text: riley reinhold aus De:Bug 26

Ich bin in einer dieser 15 DM Pensionen untergebracht wie so viele andere, die das Sonar Festival besuchen. Die chinesische Eigentümerin ist über die Jahre zur Geldeintreiberin geworden, die den Rucksacktouristen nachlaufen muss, und so bezahle ich direkt für alle Tage im Voraus. Die Eingangstür mit der silbrig grau verschmutzten, abgegriffenen Fläche wirkt wie die Vorderseite eines großen Schliessfaches, massiv und trotzdem nicht respekteinflössend. Einmal im Innenraum öffnet sich der Gang in ein Portal, das nach oben frei ist, den Himmel durchlässt. Was für ein befreiendes Gefühl. Nach dem ersten Tag merkt man, dass Barcelona keine Stadt ist, in der man Ruhe finden kann, zumindest, wenn man wie ich in der Nähe der Ramblas wohnt, wo das Licht der Laterne die Strassen austrocknet und mich trotz des Vorhangs, der stilisiert im Passepartou der Wand wie ein abstraktes Gemälde wirkt, wach hält. Der Schatten des Lichtes verzerrt die Geometrie des Raumes, der keine rechten Winkel zu kennen scheint. Möglichst lange wegbleiben, heisst die Devise, und da scheint das Sonar wie auf die Situation massgeschneidert. Das sechste Sonar Festival ist, wie soll es auch anders sein, noch besser besucht als im Jahr zuvor. Dekoration Multimediale Schnittstelle Sonar widmete sich in diesem Jahr verstärkt der Verknüpfung von multimedialen Schnittstellen und “Advanced Music”. Zugegebenermassen nichts Neues, aber immerhin hatte man ein Ziel. Alle drei Tage waren gespickt mit interessanten Live-Auftritten. Alternative Club Musik dagegen wurde stiefmütterlich behandelt. Sonar hatte mehr von einem Megarave, trotz Strand. Web, Net Design und Videos standen allerdings, wie auch die Messestände im letzten Jahr, in keiner Relation zu dem Massenaufwand des dreitägigen Musikbetriebes, hatten eher dekorativen Charakter. Auch der Zuwachs an Austellern blieb aus, wie er bei Musikmessen generell immer mehr abzunehmen scheint, weil die Absprachen untereinander bei den kleineren Firmen auf anderem Wege längst gelaufen sind. Installationen kamen diesmal von Carsten Nikolai (Raster/Noton) und Nubla, wobei ersterer neben seinen Lichtinstallationen seinen MK- Riegel mit vier Laufwerken für die praktische Nutzung freigab. Positiv aufgenommen wurde auch das Sonar Kino, wo unter anderem eine 30-minütige, japanische extended Version von Mr Oizo lief, Videos von Chris Cunningham wie auch ein Film über die japanische Theatergruppe Dumb Type, der auch Ryoji Ikeda angehört. Programm Mehr als 60 DJs und Produzenten kamen diesmal aus der ganzen Welt angereist, um beim angenehmsten Elektronik-Festival der Welt zu spielen und zu “socializen”. Das Programm klotzte mit grossen Namen wie: Tikiman und Chain Reaction, DJ Spooky, Richie Hawtin, Theorem, Super Collider, Baby Ford, Pole, Tarwater, Kreidler, Ryoji Ikeda, Peter Rehberg, Daniel Miller, FX Randomix, Jeff Mills, Marco Carola, Orbital, Roger Sanchez, um nur einige zu nennen. Die im Innenhof und Keller des Museums für Moderne Kunst stattfindenden Auftritte wurden wie im letzten Jahr in offenen Zelten ausgetragen und konnten somit der z.T. anspruchsvollen Akustik der Performances nicht immer Rechnung tragen. Glücklicherweise, und das zeigte sich auch hier wieder, liegen die Stärken des Sonar in der entspannten Atmosphäre und dem interessierten Publikum, so dass diese Mängel kompensiert werden. Der Kanadier Theorem, bekannt durch seine Platten für Richie Hawtins Label Minus, sowie der diesmal dem Cologne/Popkomm-Showcase angehörende FX Randomix aus Köln boten faszinierende Auftritte und erhielten den meisten Applaus. Neben mir bemerkte ein Journalist aus Argentinien treffend, dass Felix Randomix so etwas wie der Sebastian Bach des Techno sei. Sein Labtop stiess in einer atemberaubenden Geschwindigkeit Programmierungen aus, die seinem Set eine Erhabenheit und Monumentalität gaben, die im Verlauf immer hypnotischer wurden und somit in bester Kölner Tradition standen. Auftreten Überhaupt bot Felix Randomix, der an diesem Tag wie eine junge Version David Nivens (“Der Mann mit dem Supergehirn”) aussah, den Prototypen dessen, was sich die Veranstalter des Sonar als moderne Art der Darbietung ausgemalt hatten. Mit übereinandergeschlagenen Beinen sass der Kölner lässig auf dem Tisch, ausschliesslich mit einem Laptop bewaffnet, den er auf dem Schoss hatte. Daniel Miller und Seth Hodder von Mute indes spielten live ausschliesslich mit Dubplates, auf denen sich Endlosrillen befanden, deren Soundquelle zum grössten Teil von Mute Platten selbst kam. So wurden Nick Cave und Depeche Mode aus ihrem Kontext perfekt herausgeschnitten und zu einer Klangcollage umfunktioniert, die oft überraschend melodiös war. Das perfekte Zusammenspiel zwischen den beiden sowie die unfreiwillige Komik bei der Kommunikation des sehr grossen mächtigen Miller und des kleinen schmächtigen Hodder stiess hier auf reges Interesse. Der Kollektivauftritt von Fennesz-O’Rourke-Rehberg im Keller per Labtops vereinte die völlig verschiedenen Sichtweisen der Musiker (electro akustisch, analog, digital etc.) zu einem spannenden Auftritt, der entgegen den Erwartungen weit weniger Noise-fixiert war. Ein weiteres Highlight war am Samstag der erste Auftritt von Super Collider ausserhalb Englands, der zur Überraschung vieler die komplexen Cut Up Momente zu 100% live wiedergab und, dank der Stimme von Jamie Lidell, die aktuelle Platte an Intensität überbot. Ebenfalls im Kellerraum beeindruckte der New Yorker DJ Spooky durch die symphonische Qualität, die er alleine mit zwei Schallplattenspielern, einem DJ Mixer und den für ihn typischen, blitzschnellen Crossfaderbewegungen in Gang setzte. Seine Ankündigung: “Give me two records and I build you an universe” wurde in diesem Fall erfüllt. Surplus Eine interessante Randerscheinung des Sonar war der schon im Vorfeld angekündigte Auftritt der Eletronik-Rock’n’Roller Suicide. Die Meinungen über den Auftritt divergierten sehr stark. Tatsache war, dass sich der Raum zur Hälfte ihres Sets nur deshalb nicht leerte, weil die enttäuschten Fans, die den Raum verliessen, durch andere, die draussen warteten und Zugang erhielten, immer wieder aufgefüllt wurde. Von einigen wurden die neuen digitalen Drum Sounds mokiert, andere, wie z.B. Mika Vainio (Pan Sonic) sahen zumindest einige gute Momente. Das Panell ‘Revolution In Music’ am Samstag fand dann ohne Alec Empire statt, der spontan abgesagt hatte. Aus weiser Voraussicht, wie man im Nachhinein feststellen musste, fand doch die Mehrheit der Diskussionsgruppe um den Chefredakteur von ‘The Wire’, Rob Young, die Präsentationsform und den Punk-Bezug von Atari Teenage Riot recht albern und unangemessen. Nur der Ex-Middle-Class-Punkrocker Jim ‘O Rourke fand einige gute Worte, verlor sich aber schnell in alten Geschichten über die Dead Kennedys wie auch Alan Vegas persönliche Probleme mit der Vermarktung elektronischer Musik. Abseits des Sonar gab es wie im letzten Jahr einen Ladomat- und Neuton-Abend im Apollo Nitza sowie etliche gute Abende im Moog Club (Kompakt, Tresor, Gigolo, Minifunk). Der alljährliche Sähkö Abend am Strand stand ganz im Mittelpunkt des Dub Sets von Mika Vainio, der den Floor rockte.

About The Author

Elektronische Lebensaspekte.


Text: Jose da Costa aus De:Bug 12

SONAR DREI TAGE IM JUNI Jose Da Costa jmcosta@compuserve.com Ach Sonar! Dieses “Festival of Advanced Musics”, jeden Juni in Barcelona, hat sich zu einem regelrechten Mythos entwickelt. Dabei war es vor nur vier Jahren noch eine minoritäre Angelegenheit, die irgendwie versuchte, die gute Botschaft der elektronischen Musik in Spanien zu verbreiten. Daher auch seine einmalige Struktur, in der sich Merzbow und Daft Punk treffen können. Man muß wissen, daß in Spanien und vor allem 1994 jede halbwegs interessante elektronische Musik schon “advanced” war. Es gab eine heimische elektronische Tanzszene, die allerdings nicht auf internationale Kategorien wie House oder Techno festgelegt war, sondern vielmehr auf einen sehr eigentümlichen Stil, den man “bacalao” (Stockfisch) oder “maquina” (Maschine, klar) nannte. Eine Art Mischung zwischen EBM, dumpfem House und blöden Schreien, die sich schon in den achtziger Jahren entwickelt hatten und den kümmerlichen Tonstreifen zum Film der iberischen X-Generation bildete. 94 Weil der Ausgangspunkt so mies war, mußten die drei Gründer von Sonar (Sergio Carballo, Enric les Palau und Ricardo Robles – zwei Künstler und ein Journalist) zu der Schlußfolgerung kommen, daß gerade dieser Stand der Dinge auch eine Möglichkeit bedeutete. Man konnte tagsüber anspruchsvolle und mehr oder weniger experimentelle Musik präsentieren. Abends würde es Partys geben, wo nur erste Sahne auftreten sollte. Eine Art Schnellkurs in Sachen Elektronika. In Barcelona ist es Mitte Juni sehr schön. Und daß es keine elektronische Szene gab, hieß noch lange nicht, daß kein Interesse und Engagement vorhanden wäre. Ganz im Gegenteil, Sonar bildete die erste Gelegenheit für ein Treffen der beachtlichen aber zerstreuten iberischen Techno-Gemeinde. Immerhin 6.000 Seelen nutzten die Chance, so heterogene Sachen wie Autechre, Esplendor Geometrico, Laurent Garnier oder Sven Väth zu hören und sehen. Es war eine gute musikalische Geburt, aber es war auch mehr. Von Anfang an verstand sich Sonar als ein Festival elektronischer Lebensaspekte. Nun, die Formulierung gehört unzweifelhaft zu De:Bug, aber der Geist ist vergleichbar. Es gab eine kleine und offensichtlich alternative Messe, wo die Kunden von mehreren Postverteilern zum ersten Mal das Gesicht ihrer Zulieferer sehen konnten. Dazu kam eine ziemlich geniale Idee: die Bitte an mehrere lokale DJs sehr verschiedener Richtungen, Compilation-CDs zu machen, die dann während Sonar und mit Kopfhörern für Jederfrau/mann zu Verfügung standen. Es gab auch Ansätze von Kunst mit kleinen Video- und Design-Shows, einige Installationen, und man zeigte sogar neue Kunstformen wie VJÔs. Schon 1994 waren dort Peter Rubin und die Berliner Stressjets. Allerdings, das besondere an Sonar war nicht sein ausgewähltes aber noch bescheidenes Programm, sondern die sehr spezielle Atmosphäre, die dort herrschte. Die Konzerte, DJ-Sessions und Begleitprogramme begannen um 11 Uhr in den Räumlichkeiten eines als Kulturzentrum umfunktionierten barocken Hospitals, in dessen Garten auch Sessions veranstaltet wurden. Das ging ohne Unterbrechung bis ungefähr 21 Uhr und Zuschauer wie Künstlern konnten den ganzen Tag herumhängen mit gelegentliche Ausflüge in die nahe “Ramblas” (eine der psychedelischsten Straßen der Welt). Man ging, kaufte eine merkwürdige Platte, man kehrte zurück, hörte Mixmaster Morris, man traf ein paar Bekannte und trank ein Kaffee mit ihnen … Alles sehr entspannt, demokratisch, leicht. 95 Im nächsten Jahr, 1995, war Sonar schon etwas größer geraten. Tagsüber gab es mehr Konzerte und DJ-Sessions und abends konnte man schon ein geräumiges Zelt füllen. Die Namen reichten von Aloof Proof bis zu Orbital oder John Acquaviva, Psychik Warriors ov Gaya, Kenny Larkin, Biosphere, Scorn, Scanner … Wie man liest, nichts wirklich Bahnbrechendes, alles mehr “in” seiner Zeit als “vor” seiner Zeit. Aber das Niveau war unbestritten, es gab überhaupt nichts Vergleichbares (in der Welt) und selbst die ausländischen Besuchern waren in höchstem Maße begeistert. Vor allem Rob Young, der umtriebige “Wire”-Mann, der uneingeschränkt und mit seltsamer Leidenschaft das hohe Lied von Sonar sang. Die spanischen Medien, muß man sagen, zeigten keine besondere Neugier. 96 Allmähliches Wachstum. 97 Die Geschichte wuchs allmählich in das dritten Jahr und explodierte in der vierten Edition, 1997. Die Veranstaltungen überlappten sich und trotz einer schier unglaublichen Pünktlickeit, war Sonar schon ein bißchen zu viel, ein Musik-Overkill, könnte man sagen. Es gab fast immer mindestens zwei gleichzeitige Events, absolut keine Stille, wenig Platz zum Sitzen oder Ausruhen, in der Messe war es zu heiß, die neue Location der Partys war eine Sporthalle, die unbequem, grausam und zudem weit entfernt war. Die drei Tage verliefen trotzdem wie ein Rausch. Die gemütliche Stimmung war dahin, aber es war lustig und bewegt. Die Installationen, CDs “a la carte” und die Videos waren besser, und selbst die Helden der ersten Stunde gaben zu, daß man einen Aufbruch erlebte, und daß durch Sonar die elektronische Musik einer gewissen Qualität in nur vier Jahren einen festen Platz in der spanischen Pop-Welt erreicht hatte. In Barcelona hatte sich eine breite Schicht gebildet, die über Chain Reaction oder sogar Raster-Musik Bescheid wußte. Die Veranstaltungen waren keine Seltenheit mehr und auch in Madrid begannen erste Versuche, selbst zeitgemäße Tracks zu produzieren. Es ging besser, und neue Verteiler und Labels konnten von ihren technoiden Veröffentlichungen einigermaßen gut leben. Die Ausländern waren begeistert. Und nicht wegen zu großer Hofierung oder Pflege, sondern weil das Festival doch speziell blieb. 98 Dieses Jahr (18. -20. Juni) wollte man das Programm ein wenig ändern, aber in Wirklichkeit wurde keine extreme Reform gewagt. Kraftwerk kommt, und Sonar packt sie in eine sehr interessante Situation: inmitten einer der Abendpartys. Da wird man sehen, wie die Düsseldorfer die tanzenden Massen bewegen können. Die Veränderungen reichen vom Einrichten eines “professionellen” Bereiches, der Erweiterung der technologischen Messe und das Ausdehnen der Nacht-Partys, die jetzt über drei Dancefloors verfügen die, hoffentlich, eine bessere Stimmung hervorrufen. Das Programm enthält eine Unmenge deutscher Namen. Einerseits gibt es so etwas wie einen Austausch mit der Pop-Komm, und es erscheinen jede Menge Kölner (Club of Chaos, Anima, Modernist/Dr. Walker, Mathias Schaffhäuser, Michael Mayer oder Mouse on Mars). Aber auch Porter Ricks, DJ Hell, Frank Müller, Whirlpool Productions, die Raster-NoTo Leute und der Projektionist Skudi Optics. Zudem einige Wiener (Farmers Manual, Potuznick, Tina Frank…) und Franzosen (Garnier, Francois Kevorkian, I-Cube, Dave Tarrida, Jack de Marseille…). Es gibt “Showcases” des japanischen Labels Sublime (Wada, Co-Fusion, Yama, Susumo Yokota…) oder des besten spanischen Labels: Minufunk (Teen Marcians, Angel Molina, Coltren, An der DJ…). Und, selbstverständlich, Amerikaner (Jeff Mills, Claude Young…), Briten (Ninja Tune, Surgeon, Mike Harris…). Alles in allem: Sonar 98 sieht solide aus. Die rein experimentelle Seite ist ein wenig unterrepresentiert (Francisco Lopez, Mego, Raster…) und in keiner Weise zusammengefaßt. Aber, um realistisch zu sein, das wird die geschätzten 35.000 Gäste und 1.400 Professionellen wohl wenig beeindrucken. Vermutlich aber haben wir alle Spaß.

About The Author

Elektronische Lebensaspekte.

festival spanien
Text: paul paulun aus De:Bug 02

SONAR 97

von Paul Paulun (traveler@buzz.de)

Die Statistik besagt, daß innerhalb von drei Tagen 54 DJ- und 31 Live-Performances stattgefunden haben. Dem ist schwer zu widersprechen, es wird schon stimmen. So genau kann das bestimmt keiner mehr sagen, der sich hier umgetan hat, dafür war es einfach zu viel.

SONAR, das ‘International Festival of Advanced Music & Multimedia Art’, geht ins vierte Jahr und wird dabei von einem Medienecho begleitet, wie es das seit Jahren verdient hätte. Aber das ist typisch so für Spanien. Erst wird eine Sache verschlafen und dann sind plötzlich auch alle da. Diverse Radiostationen bauen an täglich neuen Standplätzen ihr kleines Studio auf, um von dort Interviews und Musikmitschnitte zu senden und unzählige Kameramänner schwirren überall umher. Ab und an wird ein Sofa in einen Hof geschleppt, auf dem dann Dreiergruppen vor der Kamera parlieren.
Und auf einmal merken alle, daß hier in Barcelona jedes Jahr in superrelaxter Atmosphäre eine Menge wichtiger Personen aus allen Bereichen der Technowelt zusammenkommen, um sich anläßlich dieser Messe zu präsentieren. Jeff Mills chillt dort, den ihm eigenen Charme ausstrahlend, vom ersten Tag an, obwohl sein Set erst in den letzten Stunden von SONAR ist. Und da drängt sich schon die Frage auf, was dieses Festival so sympathisch macht.
Es kommen sicherlich mehrere Faktoren zusammen. Zum einen ist es erfreulich heiß, sodass man eigentlich nicht um dreimaliges Duschen am Tag herumkommt. Die damit verbundenen Wege sind auch nicht weiter tragisch, schließlich ist das Festivalgelände inmitten der Ramblas gelegen. Deren enge Gassen sind, zumindest tagsüber, ein ziemlich angenehmes Pflaster voller Plattenläden und Tapa-Bars, auf dem sich auffallend nette und schöne Menschen bewegen. Darüber hinaus herrscht, trotz eines überdimensionierten Programms, keine Hektik. Es gibt anständigen Milchkaffee und ein leckeres Mittagsbuffet. Alles ganz dem Spirit entsprechend, der die drei Veranstalter wohl auch dazu bewogen haben mag, ihre Eltern als Leitmotiv für die verschiedenen Themen in Katalog, Programmheft und Banner zu wählen. Und natürlich ist da der hohe Qualitätsstandard, der einen drei Tage, von mittags bis morgens, interessante Musik (leider wenig Drum’n’Bass) und das dazugehörige Umfeld goutieren läßt. Dabei läuft alles simultan, was in der Form allerdings ein kleiner Schwachpunkt ist, ließen sich doch einige Teile des Bereiches ‘Techno-Art’ gut in andere Veranstaltungen integrieren. So behält SONAR mehr einen Messecharakter, was aber auch irgendwo wieder OK ist, wirkt doch ein brachialer Live-Act wie Fennesz umso nachdrücklicher, wenn plötzlich Schluß ist.
Aber der Reihe nach. Halt… Welche Reihe überhaupt? Um einen Eindruck davon zu vermitteln, was man so alles an Input bekommen kann, schildere ich vielleicht einfach mal, wie sich ein Tag dort bei mir gestaltete.
Zunächst einmal zeitiges Aufstehen, schließlich steht ab 12.30 Uhr ein Roundtablegespräch auf dem Programm, in dessen Verlauf der Frage nachgegangen wird, ob neue Musik heute nur noch aus Fortschritten in der Technologie resultieren kann. Leider wird ausschließlich in Spanisch debattiert und es sind keine Simultandolmetscher da, wie das am Vortag noch der Fall war, als unter der Leitung des WIRE-Redakteurs Rob Young die Musiker Cristian Vogel, Si Begg und Carl Stone mit der spanischen Musikjournalistin Anna Ramos über Grenzen der Musik diskutierten. Schade, macht aber nichts. So bleibt Zeit, sich in einer der üppig bestückten Markthallen mit einem Frühstück auszustatten und es im Hof der nahegelegenen Bibliothek zu verzehren.
Wieder zurück im Zentrum für zeitgenössische Kultur, in dessen Gebäuden und Freiflächen das Festival stattfindet, heißt es dann erst einmal, an einem der zwanzig Internet-Terminals, E-Mail checken und weiter in Richtung der Installation ‘Las 4 Estaciones’ von Victor Nubla, die um diese Zeit für gewöhnlich noch nicht so umlagert ist. Der Weg dorthin führt vorbei an diversem, interaktiven Spielzeug, wie der mausgesteuerten Slotmachine, deren Bildreihen auf eine Wand projiziert sind und der sensibilisierten Oberfläche ‘Beyond Pages’ des Japaners Masaki Fujihata, bei der man sich durch die Seiten eines Buches klickt und mit einigen Überraschungen der auf den Seiten dargestellten Objekte klarkommen muß. Was für ein langer Weg das doch jedes Mal ist… So gibt es dort auch noch einen Raum voller Apple-Computer, an denen CD-ROMs aus einem Pool von 15 Stück (Mego, Monty Python, Audiorom, …) getestet werden können und den Bereich ‘Musik ˆ la Carte’ mit ausleihbaren, einstündigen CDs, die sechs verschiedene Schwerpunkte abhandeln und an etlichen CD-Playern (Pioneer trat als Sponsor auf und ließ keine Möglichkeit aus, das neue Modell CDJ 500 II zu plazieren. Die Resonanzen bezüglich der Handhabung waren allerdings gemischt, besteht da doch einiger Gewöhnungsbedarf.) zu hören sind. Thematisch beinhalten sie unter anderem Musik aus Berlin, Wien, NYC und dem katalanischen Raum.
Auf dem 30 qm großen, in schummriges blaues Restlicht getauchten Podest, das den Rahmen für Nublas Installation bildet, angekommen, lohnt sich das Verweilen. Hier generieren sich aus 470 Samples immer wieder neue Tonfolgen, die überwiegend environmental und bisweilen von einer tiefen Bassline unterlegt sind und angebrachterweise auf diverse Lautsprecher verteilt werden. Ab dem späten Nachmittag quillt dieser Ort dann über vor Leuten, die dort bitteren Rauch tief inhalieren.
Mittlerweile geht es aber auf 15.00 Uhr zu und in 20 Minuten fängt Rob Youngs DJ-Set auf dem im Freien angelegten Chill-Out Areal an. Unterwegs bietet sich da noch ein kurzer Schlenker zu den Messeständen der zahlreichen Plattenlabel und -läden an, um sich vielleicht noch mit Diesem oder Jenem über die Musik der letzten Nacht auszutauschen. Und da wird richtig geschwitzt. Kaum ein Luftzug weht durch das nach allen Seiten offene Zelt und nahezu alle nuckeln permanent an ihren Wasserflaschen. Auffällig ist das qualitativ gute und weitgefächerte Sortiment der vielen Plattenkisten und CD-Stapel, das von Alvin Lucier bis TOKTOK reicht.
Ein nicht ganz so weites Spektrum deckt Rob Young in seinem Set ab, das aber dennoch von einer Eklektik geprägt ist, wie sie auch sein Magazin THE WIRE vertritt. Also eher einmal Musik für Wohnzimmer und einem solchem ist auch die Einrichtung der Chill-Out Umgebung nachempfunden. Lustiger Weise ist Young nur äußerst widerwillig bereit, sein Set über die vorgesehene Zeit auszudehnen, als Disjecta nicht rechtzeitig um 17.00 Uhr neben ihm erscheint. Aber das kann, angesichts einer für spanische Verhältnisse erstaunlichen Hyperpünktlichkeit der Veranstaltungsbeginne, eben gleich das Verpassen eines Gigs bedeuten, den man gerne sehen möchte. Young scheint zu ahnen, daß Bruce Gilberts Live-Performance, die im Untergeschoss zur gleichen Zeit beginnt, nicht von allzu langer Dauer sein wird. Gilbert hat sein Equipment neben der Bühne aufgebaut und produziert einen Höllenkrach, der mit gemeiner Lautstärke auf das Publikum einknüppelt. Dabei gestaltet es sich recht spannend, einzelnen Elementen zuzuhören, wie sie Strukturen innerhalb des Klangbildes entwickeln. Nach 10 Minuten ist dann auch schon Schluß und alle fragen sich, ob das wohl mit der Wunde an Gilberts Kopf zusammenhängt, die ihm im Verlauf der letzten Nacht in einer der dunkleren Ecken der Ramblas verpasst wurde. Egal, es gibt Konzerte, die einfach nicht länger zu sein brauchen und dieses gehört dazu.
Disjecta ist mittlerweile auf seinem Posten und dicht umlagert von einer Meute Zuschauer, für die es nichts Aufregenderes zu geben scheint, als Musikern beim Knöpfchendrehen zuzusehen. Viel passiert dabei ja nicht und so fragt man sich schon, was den Reiz dabei ausmacht. Obgleich sich darüber hinwegsehen läßt, da die Leute in erster Linie ein aufmerksames Publikum sind, bleibt die Angst, daß ein längst totgeglaubtes Element wieder aufzuerstehen droht. Dachte man doch seit Anfang der 90er, daß die Zeiten der großen Spektakel mit ihrer Kluft zwischen Musikern und Publikum passé seien; zumindest im Lager der fortschrittlichen elektronischen Musik.
Gedanken, die sich beim Auftritt von Buckfunk 3000 noch verdichten, wird doch dort ein weiterer Schwachpunkt bestimmter Live-Performances deutlich, nämlich daß sie häufig einfach nicht so gut klingen wie Tonträger und so ist die erste Platte in Patrick Pulsingers solidem DJ-Set vergleichsweise befreiend.
Bei Merzbows brachialer Art rhythmische Noiseskulpturen zu errichten, die einen, hätte man die richtige Haarlänge, fast schon zum Headbangen veranlassen können, wird dann klar, daß diese Musik eine der wenigen ist, bei der das Konzept ‘live’ noch Sinn macht. Umso mehr vor dem Hintergrund des DJ-Sets von Russell Haswell, dessen Versuche Krach mit Hilfe der Medien CD und Vinyl zu erzeugen, nicht unbedingt von Erfolg gekrönt waren. Zudem muß ich sagen, daß ich angesichts seines rigiden Umgangs mit den Nadeln der Plattenspieler froh war, mein Set vor ihm absolviert zu haben.
In den Ohren klingelt es noch nach und einige Nerven müssen sich dort nach Merzbow erst wieder neu positionieren, als Private Lightning Six sich draußen auf der großen Bühne im Hof sammeln und schon zu ahnen scheinen, was für eine desolate Vorstellung sie da gleich liefern werden. Drittklassig und absolut unverständlich, wie sie sich auf einen solchen Gig einlassen können, wo sie das Genre offensichtlich nicht mal ansatzweise zu beherrschen scheinen. Da werden Mythen eigenhändig demontiert. Hundert Meter weiter ist mittlerweile Cristian Vogel an den Decks zugange und rockt das Chill-Out Haus. Der Mann weiß, was er tut und keiner kommt umhin, sich zur geraden Bassdrum zu bewegen. Cool Shit, wie New Yorker sagen würden und so gut wie Techno heute noch sein kann. Sowieso schön, daß der Begriff ‘Chill-Out’ hier nicht mit esoterischem Flächengewimmer gleichgesetzt wird, sondern von abstrakter Elektronik und Industrial über Freestyle und House bis hin zu Noise und Techno belegt ist.
Aber wie das nun mal ist, nichts ist so konstant wie die Veränderung und demzufolge sinkt die Laune dann auch bei der anschließenden Performance ‘Synopticon’ von Hex und Coldcut, bei der diese sich an der Synthese von Video- und Musiksamples versuchen. Das Ganze ist einfach zu überladen mit Gimmicks, so dass sich Assoziationen zu Rockopern regen und das ist kein gutes Zeichen. Überhaupt gab es überraschend viele Konzerte mit Showelementen, wie sie in den letzten Jahren niemand vermißt hat. Muß Dr. Rockit, der im übrigen mit seinem weißen Kittel auch äußerlich stark an Hubert Kah erinnert, denn wirklich so wild rumhopsen, daß es ihm dauernd die Kabel aus dem umgehängten Keyboard reißt? Oder ist es wirklich lustig, während eines Tracks eine Tüte Chips zu verspeisen? Squarepusher ist ja auch ein Entertainer, nur daß das bei ihm doch alles etwas rougher kommt, so wie diese kranken, mit einer gesunden Portion Wahnsinn versehenen Schreie, angesichts derer Manche doch lieber etwas mehr auf Distanz gingen. Dabei ist er auch musikalisch so unberechenbar, wie man sich das auf seiner letzten Platte öfters gewünscht hätte.
Man sieht, daß da tagsüber um Messe und Panels herum musikalisch schon ganz schön was los ist. Ab 23.00 Uhr geht es weiter in einer vom Stadtzentrum etwas abseits gelegenen Sporthalle und angeschlossener Terrasse mit Meerblick. Die Halle verkörpert, in ihrer durch zwei Laser und Discolichtanlage geprägten Kargheit, ungewollt fast schon wieder so etwas wie Underground, zumindest in einer Stadt wie Barcelona, die mit Design bis in den letzten Winkel zugeschissen ist. Klangvolle Namen wie Carl Craig, Jeff Mills, John Acquaviva, Richie Hawtin, Dave Clarke, Daft Punk, Motorbass oder Alter Ego stehen hier an drei Tagen auf dem Programm. Und das ist dann so, wie das ist mit den großen Hallen: entweder man steht drauf oder nicht. Solange es voll ist, kann es gut sein und eine halb volle Halle ist gleich halb leer. Angenehmer ist da die Terrasse, die allerdings um einiges zu klein ausgefallen ist und deren Tanzfläche ständigem Durchgangsverkehr unterworfen ist. DJs wie Herbert, Morpheus, Kruder und Dorfmeister oder Tony Thorpe sorgen für eine den mediterranen Nächten angemessene Stimmung, bei der es sich alle so gut gehen lassen, wie es eben möglich ist und das Einzige, woran es zu mangeln scheint, sind Blättchen.
Vermutlich wird nächstes Jahr alles noch ein wenig größer, wie das bis jetzt immer so war, hoffentlich aber auch, zumindest was die Nächte betrifft, auch dezentraler geplant. Aber eigentlich kann man da guten Mutes sein, arbeiten die Veranstalter doch nicht nur äußerst konzentriert und professionell, sondern sind darüber hinaus lernfähig und hören auf Ratschläge von außen. SONAR war bis jetzt jedes Jahr anders und scheint somit einer Art wachsendem Prozess unterworfen, der nicht zu Lasten der Qualität geht. Komisch bleibt einzig, daß solch ein Festival in einer Stadt funktioniert, in der die dargebotene Musik sonst eher selten in den Clubs läuft.

www
mehr Infos und realaudio-links: http://www.sonar.es

About The Author

Elektronische Lebensaspekte.