Notion Ink Adam, MSI Dualscreen E-Reader, HP Slate, Txtr

Notion Ink Adam: Der Batteriefreundliche
Eine der herausragenden Eigenschaften des Notion Ink Adam ist sein Display. Das Tablet wird voraussichtlich im Juni diesen Jahres das erste sein, das mit einem Pixel-Qi-Bildschirm ausgestattet ist. Der erlaubt einen gemischten Modus zwischen rückbeleuchtetem LCD-Bildschirm und E-Paper-Modus, und ist somit in allen Lebenslagen lesbar und obendrein auch noch extrem batteriefreundlich (man munkelt etwas von über 40 Stunden im E-Paper Modus). Zusätzlich kann Pixel Qi selbst im E-Paper Modus noch Videos abspielen. Ausgestattet mit NVIDIAS Tegra Chip hat er obendrein einiges mehr an Prozessorenergie als zur Zeit handelsübliche Netbooks.
Notionink

HP Slate: Der Überflieger
HP ist einer der größten Computerhersteller und ihrem Slate gebührte deshalb auf der CES auch die Ehrung einer Privataudienz von Microsoft-Chef Ballmer. Das Windows7-Tablet – über das bislang noch nicht allzuviel an Spezifikationen bekannt ist – basiert auf Multitouch und dürfte wohl die direkteste Konkurrenz zum iPad sein, dessen Strategie mit Sicherheit einen ähnlichen Weg nimmt, wie Motorolas Milestone/Droid gegenüber dem iPhone. Ein echter Computer statt geschlossenes System ohne Multitasking. Und die Macht mit den Verlagen eng zusammenzuarbeiten, um auch den passenden Inhalt dafür anzubieten hat HP allemal. Alles wird sich hier vermutlich über den Preis entscheiden, zu dem HP das Slate (der vorläufige Endpunkt einer 5 Jahre langen Entwicklung in diesem Bereich) zu einem bislang noch ungewissen Zeitpunkt auf den Markt bringen kann.
hp

MSI Dualscreen E-Reader: Der Zweiseitige
Ein Buch hat zwei Seiten. E-Reader eigentlich nie. Die einzige Ausnahme bislang ist MSIs noch namenloser “Dualscreen E-Reader”. Eigentlich ein Netbook mit zwei Bildschirmen und Atom Z Prozessor mit Windows7. Der Touchscreen hat ein haptisches Feedback, so dass man einen Teil des “Buches” auch gut als Tastatur benutzen kann, wenn man es nicht wie ein Buch nutzt, sondern eher als Laptop. Wirklich interessant sind aber vor allem die Möglichkeiten für Programme zwischen den Bildschirmen zu kommunizieren. Beispielsweise ein Zusatzvideo auf dem einen, den Text dazu auf dem anderen Bildschirm darzustellen. Oder eben einfach die gute alte Versicherung einer aufgeschlagenen Doppelseite zu haben. Mehr Screen ist immer gut. Voraussichtlich dieses Jahr noch soll der Reader bzw. das experimentelle Netbook auf den Markt kommen.
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Txtr: Der Offene
Txtr, ein E-Book Reader aus Berlin, ist von seiner Hardware her ein typischer E-Ink-Reader im Format dem Sony Reader nicht unähnlich, das Hauptaugenmerk hier liegt aber auf der Offenheit der Formate und der Vernetzung mit Services. Ein Web-2.0-Reader quasi. Clippings aus dem Netz, an die Mailbox, über den Desktop Client, RSS Reader oder das iPhone App funktionieren hier genau so wie die Community, auf der man Freunde sammelt, Leseerfahrungen austauschen kann, ja sogar selber Texte veröffentlichen geht. Es gilt das Prinzip Offenheit mit eigener Entwicklerseite, offener API und sogar der Möglichkeit ein eigenes Linux (der Reader läuft auch auf Linux) von der MicroSD Karte zu booten. Netzverbindung über GPRS (für 11,99 Euro). Prototypen hatten wir schon in der Hand und ab Sommer soll der Reader für 299 Euro zu haben sein.
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Aus dem Special in De:Bug 140: PRINT: UNTER DRUCK

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One Response

  1. Rock'n'Roll, Baby!

    @debug_magazine Tablets & Reader: In der Pipeline:
    Notion Ink Adam: Der Batteriefreundliche
    Eine der herausragend… http://bit.ly/dfi9ds