Text: jan joswig aus De:Bug 28

Construct Bug statt Delete Bug: das De:Buggy De:Bug ist eine Zeitschrift? Weit gefehlt, De:Bug ist ein Tier. Oder nach Sprachregelung des lebensformenfestlegungsskeptischen Teils der Redaktion: eine undefinierte Entität. Jedenfalls lebt es und sieht auch so aus. Insgeheim habt ihr das doch auch alle längst gewusst, oder wer verabschiedet DE.Bug abends nicht: “Gute Nacht, plattfischiger Raschelquälgeist, und danke für einen weiteren Tag, den du mich mit freudigem Verstehen auf die Aussenwelt schauen liessest.” Also aktiviert euer unterbewusstes Wissen und zeichnet das De:Buggy. Wir haben schon ein Psychologenteam engagiert, das eure De:Buggy-Portraits als Rorschachtest auswertet. Wer ersetzt denn da mit den elektronischen Lebensaspekten seine sozialen Lebensaspekte? Antennen mit kuscheligem Fuchsschwanz an den Buggys sind ganz verdächtig. Und die Kunsthistoriksachverständigen warten ebenfalls. Einfach bei Hieronimus Bosch oder HR Giger abgepaust? Die Auswahl ist genauso bezeichnend wie ein Eigenentwurf. Wenn ihr den Spiess umdrehen wollt, könnt ihr Unter-Buggys zeichnen und ihnen Namen der Redaktionsmitglieder geben. Wir lassen uns dann von ihnen an unsere jeweilige eigene Nase fassen. Die Redaktion hat schon jetzt alle Buggys gleich lieb. Den allergeliebtesten Buggy ernennen wir dann zum De:Bug-Sympathieträger, im Fussball sagt man glaube ich Maskottchen, und lassen ihn als Schlüsselanhänger in Knetgummi produzieren. Das erste Exemplar geht natürlich an den Gewinner. Und unsere kommende Partyreihe heisst dann: Fisch sucht De:Buggy. Aber nicht, dass die Buggys aussehen wie Teletubbies. Eure Zeichnungen könnt ihr unter dem Stichwort “Am Dienstag kommt das De:Buggy” bis zum 31.10 an die Verlagsadresse schicken, siehe unten.

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Elektronische Lebensaspekte.