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Text: Deleted aus De:Bug 77

Debug im Herbst: Wenn wir nicht in der Redaktion sitzen, suchen wir im Wald nach Fuchschwänzen. Vor allem CvD und Freizzeitvegetarier Jan Joswig testet zur Zeit die besten Geländewagen, um dann auf die Pirsch zu heizen. Die elektronischen Lebenaspekte gehören eben missioniert. Sagt auch Mike Banks von UR, der zu “Marke B”, dem Berliner Labelfest, in der Stadt weilte und mit “hochinteressantem Zahnersatz” (Kollege Gutmair) und schicker Skimütze einen seiner berühmten Talks gab. Die beiden Erkenntnisse dieser Tour de Force: Elton John macht Musik fürs Herz (“He is a goooood motherfucker”) und wir Berliner, wir sollten ein bisschen vorsichtig sein und nicht so erfolgreiche Labels an den Start bringen. Denn wenn die Künstler die ganze Woche durch die Welt jetten, verlieren sie den Kontakt zu ihrer Stadt und ihre Musik wird schlecht. Sagt Mike Banks. Er hat es erlebt. Sagt er. Musik aus den Innenstädten für die Innenstädte. Und in Elmshorn? Weiter nach dem Fuchsschwanz suchen.

Toll aber auch: der Debug-Charts-Stream.
Lang mussten wir ihn missen, jetzt ist er wieder da. Auf http://www.dj-sets.com laufen ab sofort im moderaten Mix unsere Lieblingsneuentdeckungen. Wer das genaue Tracklisting erfahren möchte, weil er auf so redundante Informationen wie Künstlernamen und Label steht, obwohl doch nur die Musik zählt, kann es über “musikantenstadl@de-bug.de” anfragen. Denn Debug ist Sound und Service.

Nicht so toll: Delete Bug
Wo lag der Hund begraben in Debug 76? Beim Chicken-Lips-Artikel haben wir uns ordentlich vernesselt. Das geht schon beim Autor los. Der Text war natürlich aus der unverwechselbaren Feder von Kay Meseberg, nicht von Jan Joswig, logisch und ‘tschuldigung. Und die ChickenLips bestehen aus drei gleichberechtigten Partnern, die auch gleichberechtigt die Compilation für !K7 zusammengestellt haben, den ehemaligen Bizarre Inc.s Dean Meredith und Andy Meecham und Steve Kotey. Kotey ist zwar erst seit 2003 dabei, das aber vollwertig. Auch hier ‘tschuldigung.
Der Text zu Sven Väths Ibiza-Residenz endet etwas abrupt … Hier die fehlende Zeile: “… Das ist einfach so eine Stimmung. Ich hab ja auch keinen Druck.”
Nicht nur eine Zeile, sonden gleich der ganze Abschnitt fehlte zu den Drum-and-Bass-Reviews. Wie kam’s? Skandal. Da hat wohl einer im Produktionstohuwabohu Apfel-Q statt Apfel-V gedrückt. Schlimm. Deshalb werden die verschollenen Reviews in dieser Ausgabe postwendend nachgereicht. Wir sind soo klein mit Hut, auch hier ein betretenes ‘tschuldigung an alle Junglists. Wir geloben gute Besserung.

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Elektronische Lebensaspekte.