Mein Film will ins Netz, was nun? aus De:Bug 117

Die Hintergründe zur Plattformwahl gibt´s hier: Es muss nicht immer YouTube sein.

Blip
Blip.tv ist ganz auf Shows ausgelegt und liefert mit den sehr großflächigen Playern obendrein ein eher redaktionelles Umfeld, in dem man sich als Jungfilmer und Showkonzepter durchaus wohl fühlen dürfte, und die brillante Umsetzung der Fullscreen-Funktion macht das Ganze gleich auch noch zu einem relativ selbstständigen Web-TV. Dazu kommen Funktionen wie FTP-Upload, unlimitierte Filegröße, die automatische Einrichtung eines Videoblogs und einiges mehr.
Blip

Dailymotion
Auch bei Dailymotion.com (lange Zeit der Sammelpunkt vieler Technikblogs) ist das Umfeld weit mehr auf Qualität ausgerichtet, und auch hier macht der (zwar einfache) Player mit feiner Fullscreenversion (640×480 statt wie bei YouTube 320×240) Spaß und regt einen dazu an, den Browser zu verlassen. Und die Community-Funktionen stehen denen von YouTube in nichts nach.
Dailymotion

Revver
Revver war einer der ersten Services, die Uploader am Anzeigenvolumen partizipieren lassen, auch wenn damit nach wie vor nicht sonderlich viel Geld zu machen ist, denn die in das Video integrierten Anzeigen müssen erst mal geclickt werden (man munkelt, jemand hätte mit Cola und Mentos 30.000 Dollar verdient). Mittlerweile haben sie sogar ein Affiliate-Programm, so dass auch Leute, die die Videos weiter propagieren, teilhaben können am Geldtröpfeln. Weitere Vorteile: Videocasts sind ebenso integriert wie Creative Commons.
Revver

Metacafe
Metacafe ist einer der Dienstältesten im Business, wirkt aber aufgrund der Videogröße mittlerweile etwas obsolet. Aber auch hier werden (wenige) am Gewinn beteiligt und das System beruht obendrein noch auf gewissen Redaktionsmechanismen, die Qualität sichern sollen. Fullscreen ist trotzdem nirgendwo zu sehen, und die Seite wirkt irgendwie ziemlich veraltet.
Metacafe

Stage6
Stage6 hat als Promotionplattform für den DivX Codec einen großen Nachteil, nämlich nur DivX als Format zuzulassen, aber auch einen großen Vorteil. Nirgendwo ist der Download von Filmen einfacher und kaum jemand hat eine solche Bandbreite zur Verfügung (wie hatten in Tests bis über 1MBit), die es einem jetzt schon ermöglicht, Videos in nahezu HD-Qualität als Fullscreen Stream zu sehen. Dafür nimmt man den Download eines PlugIns schon mal in Kauf. Auf der Seite tummeln sich allerdings, ähnlich wie bei Veoh.com, nicht wenige Piraten, die von der Fernsehserie bis zum Spielfilm alles reinstellen.
Stage6

Veoh
Veoh hat gegenüber den meisten Seiten den großen Vorteil, dass man jegliches Format nicht nur hinschicken, sondern auch runterladen kann. Dafür sind die Flash-Videos allerdings auch (sofern sie über 20 min lang sind) nur Previews und man muss sich für den Download einen eigenen Client installieren. Dazu kommt allerdings RSS sowie die Möglichkeit, Videos auch zu verkaufen.
Veoh

Viddler Viddler ist, was die Funktionalitäten im Flash betrifft, nach wie vor ungeschlagen. Die Videos sind nicht nur inline kommentierbar, die Kommentare tauchen in der Timeline auf und obendrein lassen sich eingebettete Videos noch an spezifizierten Stellen starten. Und dazu kann man bestimmte Stellen auch noch mit Tags versehen, so dass dieser eine Moment einfach perfekt wiederzufinden ist. Mit dem Mac funktioniert leider die Fullscreen-Funktion nicht.
Viddler

Vimeo Vimeo hat das offensichtlichste Web2.0-Design und einen der elegantesten Player (mit Fullscreen) zur Einbettung, erlaubt privates Sharing mit Freunden und ist – anders als viele andere – sehr darauf bedacht, den Inhalt in Hinblick auf das Copyright sauber zu halten, was erstaunlich gut gelingt.
Vimeo

Videojug Wer sich mit einem Sendung-mit-der-Maus-Format (Wie geht das?) beschäftigt, für den könnte Videojug perfekt sein, denn hier drehen sich alle Videos nur darum, den Usern etwas zu erklären. Vom Kochrezept bis hin zu den Planeten.
Videojug

Twango Twango hat seit dem Verkauf an Nokia den großen Vorteil, zu den noch wenigen Video-Sharing-Seiten zu gehören, die auch Handys bedienen, und ist obendrein nicht nur für Video da, sondern lässt einen auch Audio, Bilder und andere Files einbinden, was für Producer diversester Inhalte sicher ein Vorteil ist. Die Video-Einbindung ist aber so schlecht, dass es bestenfalls als Zusatzservice taugt.
Twango

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Elektronische Lebensaspekte.