Text: Benjamin Weiss aus De:Bug 69

Virtual Guitarist Electric Edition – Instantgitarre zweiter Teil

Nachdem es Virtual Guitarist inzwischen seit einem dreiviertel Jahr gibt, kommt nun eine neue Version, die neben 29 neuen Playern auch eine kleine Sammlung von Bodentretern bietet, sich aber auf die elektrischen Gitarren beschränkt.

Übersicht
Die Oberfläche des Gitarrenteils des PlugIns entspricht voll und ganz der von Virtual Guitarist (vergl. Test in De:Bug 60), mit dem Unterschied, dass es hier nur die E-Gitarre gibt. Neu hinzugekommen ist das Effektboard mit den Bodentretern Wahwah, AutoFilter, Chorus, Flanger, Phaser, Delay und Reverb, die auch als Effektboard für andere Spuren eingesetzt werden können. Sie klingen alle recht gut und kommen mit wenig Parametern aus. Jeder Effekt kann einzeln aktiviert werden und ist zum Tempo synchronisierbar, wobei die Reihenfolge, in der das Signal durch die Effekte läuft, leider nicht veränderbar ist. Die Einstellungen einer Effektkombination können als Preset abgespeichert werden. Das Effektboard an sich ist sicher eine gute Idee, schade nur, dass es gerade mal fünf verschiedene Effekte gibt (noch nicht mal ein Distortion ist mit an Bord) und man die Reihenfolge nicht selbst bestimmen kann. Die neuen Player sind okay, wobei die Wahwah Gitarren schon noch ein wenig unterschiedlicher hätten sein dürfen.

Performance, Bedienung und Sound
Die Performance an sich scheint , trotz zusätzlichem Effektbord, ein klein wenig besser als bei Virtual Guitarist und geht damit voll in Ordnung, was man auch vom Sound sagen kann. Die Bedienung ist übersichtlich und selbsterklärend. Alles in allem fürs Geld mehr als beim Vorgänger, wenn man mal von den fehlenden Akustikklampfen absieht. Lustig allemal.

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Elektronische Lebensaspekte.