news aus De:Bug 30

Welt am Chip II Computer für Arme Die britische Regierung will in den nächsten drei Jahren den 100.000 ärmsten Haushalten Computer für 5 Pfund [rund 100 ATS] im Monat leasen. Ziel ist es vor allem allen Briten den Zugang zum Netz zu ermöglichen. “Es geht darum eine Gesellschaft zu schaffen, die nicht in Informations-Besitzer und Informationslose geteilt ist”, sagte ein britischer Regierungs-Sprecher. Natürlich geht es aber letztendlich um die Stärkung der eigenen Zukunfts-Industrien. Die Aktion soll aus dem 1,7 Milliarden Pfund-Etat des “National IT Fund” bezahlt werden. Zwar begrüsste auch die konservative Opposition das PC-Programm grundsätzlich, kritisierte es aber gleichzeitig als unausgegoren. Solange die Telefon- oder Kabelkosten für den Online-Zugang nicht drastsich billiger würden, hätten die Mittellosen Familien auch mit einem PC keinen echten Zugang zur Informationsgesellschaft. Apple schneller als Gesetz erlaubt Apple darf den “Power Mac G4” nicht nach China ausliefern. Geltende US-Exportbestimmungen verbieten die Lieferung des Rechners an Abnehmer in China und weitere Staaten. Er ist zu schnell. Er schafft 2770 Millionen theoretische Rechenschritte in der Sekunde [MTOPs]. Von der US-Regierung für den Export zugelassen sind jedoch nur 2000 MTOPs. Washington hat den Export von Hochgeschwindigkeitsrechnern in mehrere Staaten verboten, darunter neben China auch Indien, Pakistan und Russland. Hintergrund sind Befürchtungen, dass importierte Hochgeschwindigkeitsrechner zum Bau oder der Steuerung von Waffen sowie für Verschlüsselungstechnologien eingesetzt werden. In der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong kann der Apple-Computer aber trotz der Zugehörigkeit des Gebiets zu China wegen eines zollrechtlichen Sonderstatus verkauft werden. Microsoft zerschlagen Microsoft ist ein böser Monopolist, soviel steht offiziell fest. Die meisten Analysten erwarten zwar keine Anordung zur Zerschlagung von Microsoft im kommenden Urteil, aber neben dem Gericht dürften vor allem die Börsen eine entscheidende Rolle im weiteren Verlauf des Falles spielen. Diese könnten MS durch einen anhaltenden Kapital-Abfluss zu einer Teilung veranlassen, da zwei Folge-Unternehmen insgesamt sehr viel effizienter arbeiten könnten als der bestehende Konzern, vor allem wenn dieser unter ständig kontrollierten Auflagen seine Geschäfte führen müsste und so in seiner Handlungs- und Innovations-Fähigkeit stark eingeschränkt wäre. Der Kongress-Abgeordnete und Anti-Trust-Spezialist Tom Campbell hat sich schon vor einem Monat für den Fall, dass Microsoft den Prozess verlieren sollte, dafür ausgesprochen, den Konzern zu zerschlagen – freundlicher ausgedrückt in mehrere Unternehmen aufzuteilen. Die Aufteilung des Konzerns in ein Software- und ein Betriebssystem-Unternehmen sei dabei sowohl für den Markt als auch für MS die beste Lösung. Die Alternative – die Beschränkung der Aktivitäten des bestehenden Konzerns – würde sowohl zu einer Kapital-Flucht als auch unbefriedigenden Produkten führen. Ausserdem könnte sich MS durch eine Spaltung einem Teil der auferlegten Wiedergutmachungs-Strafe entziehen. Tom Campbell http://www.house.gov/campbell/ WICHTIG: filesharing: futurezone, immer frische IT-News http://futurezone.orf.at

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Text: firmen/computer aus De:Bug 31

Welt am Chip II Fertig-PC nach iMac-Blaupause Dell bietet ab sofort einen Plug-and-Play-Rechner mit fixen Komponenten an, den “WebPC”. Damit verlässt Dell sein bisheriges Erfolgsrezept – die individuelle Zusammenstellung der Komponeneten – und kopiert ein anderes: das des iMacs. Kopiert werden die farbige Gestaltung, das vom Durchschnitt abweichende Design in fünf Farben, den 15-Zoll-Monitor, den “Sleep”-Modus und den Zuschnitt als Netz-Rechner. Der WebPC hat nur noch ein Drittel der Grösse eines Standard-Desktop-Towers, er wiegt etwa 5 Kg, hat einen Celeron 433 MHz-Prozessor von Intel, fünf USB-Ports [Universal Serial Bus] und kostet inklusive Drucker einem Internet-Zugang über das firmeneigene “Dellnet” 1000 Dollar. Er ist auch mit schneller getakteten Prozessoren [466 MHz für 1099 Dollar, 500 Mhz für 1499 Dollar], oder mit einem Flachbildschirm für 850 Dollar Aufpreis erhältlich. Dell bietet zum WebPC fünf im Design abgestimmte Peripherie-Geräte an, darunter Scanner, Joy-Stick und eine Digital-Kamera. http://www.webpc.com Domain-Name für 7,5 Millionen Dollar verkauft Die Firma eCompanies hat den Domain-Namen “business.com” von einen Geschäftsmann, der sich selbst als Risiko-Spekulanten bezeichnet, für den Rekordpreis von 7,5 Millionen Dollar erworben. Bisher höchster Preis für einen Domain-Namern war “AltaVista.com” mit 3,35 Millionen Dollar. Der Preisrekord dürfte nicht lange Bestand haben, da derzeit die gängigen Domain-Namen dramatisch knapp werden und gleichzeitig die Nachfrage ständig steigt. Auf der Domain-Namen-Auktionssite Greatdomains hat sich das Gebot für “america.com” schon auf 10 Millionen Dollar hochgeschraubt. Greatdomains.com/ Bug inside Intel musste gestern eingestehen, dass einige Coppermines entweder beim Booten oder beim Niederfahren des Rechners für Abstürze bzw. Hänger sorgen. Die grossen PC-Hersteller, die die Auslieferung von Rechnern mit Intels “Coppermine” wegen des Produktionsfehlers für einige Tage ausgesetzt hatten, sind aber schnell wieder zum normalen Geschäft zurückgekehrt. Die vom Bug betroffenen Coppermines soll dabei entweder durch Tests aussortiert oder schlichtweg ignoriert werden. Dell gab bekannt, einen Test für die Prozessoren entwickelt zu haben, so dass beispielsweise die Business-Kunden seines Optiplex GX110, die nach einwandfreien Systemen verlangten, auf keinen Fall fehlerhafte Coppermines erhielten. Windows CE scheisst ab Sony und der PalmPilot-Hersteller 3Com sind auf der Comdex eine Kooperation eingegangen, die vor allem als Angriff auf Microsofts Sub-PC-Betriebssystem Windows CE gewertet werden darf. Sony wird in zukünftigen Handhelds 3Coms Palm Betriebssystem verwenden, das damit weiter zum Standard für Geräte im Bereich zwischen PCs und Handys wird. Im Oktober hatte Nokia das OS lizensiert. 3Com wird im Gegenzug Sonys Memory-Sticks in seinen PalmPilots verwenden. Auch hier geht es um die Etablierung eines neuen Standards, Sony hatte sein Flash-Memory-Format zuletzt an sechs japanische Unterhaltungselektronik-Hersteller lizensiert. Die Kaugummi-grossen Memory-Sticks wurden von Sony zuerst in Digital-Kameras eingesetzt. Derzeit fassen die Sticks 2 bis 16MB, bis zum Jahr 2001 sollen es 256MB werden. MS fiel als Gegenmassnahme nichts besseres ein, als CE in “Windows Powered” umzubennen, eine rein kosmetische Massnahme, die eher für Verwirrung sorgen dürfte, da sich am System damit nichts ändert – es bleibt inkompatibel zu Windows 98. http://www.3com.com/palm/index.html WICHTIG: filesharing: futurezone, immer frische IT-News http://futurezone.orf.at

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