Künstler können ihre Werke bis zum 12. September einreichen

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Animationen und Manga, Computerspiele und Roboter, Interactive-Art und Gadgets, Websites und Apps, sie alle formen auf dem 17. Japan Media Arts Festival einen Pfeil Richtung Zukunft. Einer Zukunft, in der Medienkunst nicht als technische Kategorie, sondern als gemeinsame, neue Ausdrucksform der durchtechnisierten Welt wahrgenommen wird.

“Die Entwicklung und das Verständnis von Media-Geijyutsu, der Medienkunst”, sagt deswegen die japanische Kultusbehörde Bunka-chō, “muss gefördert werden!” – und ruft Künstler aus aller Welt dazu auf, beim Japan Media Arts Festival nicht nur um Ruhm und Anerkennung zu kämpfen, sondern am Großprojekt Weltverständnis mitzuarbeiten.

Es winken natürlich Preise: vier Hauptpreise, vier Exzellenz-, drei New-Face- und ein Special-Achievement-Award in jeder der Wettbewerbs-Kategorien: Kunst, Animation, Unterhaltung & Manga (4.600 Euro, 2.300 Euro, 1.500 Euro + eine Urkunde vom Kultusministerium). Die Preisträger werden erst im nationalen Kunstzentrum Tokyos ausgestellt, danach gehen sie auf Weltreise.

Mitmachen können Künstler und Künstlerinnen aus aller Welt, die zwischen dem 21. September 2012 und dem 19. September 2013 ein Werk beendet oder vervollständigt haben. Professionals & Amateure, unabhängige und kommerzielle Arbeiten können am Wettbewerb teilnehmen – und auch sonst gibt es nur äußerst wenige Einschränkungen. Das ist wohl der eine Grund dafür, dass im letzten Jahr über 3.500 Einsendungen aus 72 Ländern bei den Veranstaltern eingingen, der andere ist die niedrigschwellige Teilnahme per Online-Formular.

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