Alternative für digitale Mixtape-Fans

Die vereinte Web-Community schlägt zurück: Kaum hat die RIAA, der Verband der amerikanischen Musikindustrie, das beliebte Mixtape-Portal Muxtape lahmgelegt, steht schon der inoffizielle Nachfolger in den Startlöchern. Opentape.fm ist eine exakte eins-zu-eins Übersetzung von Muxtape und basiert auf dem Tumblr-Interface. Weiterhin besteht nicht nur die Möglichkeit, eigene Mixtapes zu erstellen und hochzuladen, sondern auch in die Tapes anderer User reinzuhören, um seinen virtuellen musikalischen Zwilling zu finden.

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger schlägt Opentape aber nicht mehr der raue Wind des Lizenzrechts ins Gesicht, der den Muxtape-Dampfer zum Kentern brachte. Die Server des Open-Source-Projekts sind in Ländern platziert, die Copyright-Rechte deutlich laxer als die USA handhaben.
Man darf gespannt sein, wie viele Muxtapes-Clones mit ähnlichem Konzept in der nächsten Zeit folgen werden.

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5 Responses

  1. ruhezustand

    So wie ich es verstehe, ist das die selbstgehostete Variante zu muxtape, sprich: ich installiere die Opentape-Software selbst bei meinem Webhoster und erstelle eigene Mixtapes. Der Effekt: viele Mixtape-Seiten, die schließlich nicht alle kaputtgeklagt werden können. Also vom Prinzip wie identi.ca zu twitter.

  2. Barbnery

    @ laut.de:

    wenn mein Abspielgerät funken kann und wenn ich überall Zugang zum Netz habe, dann ist das Problem sicherlich gelöst.
    aber mir gehts beim Mixtape darum, dass ich das überall hören kann, auch wenn ich
    kein Netz habe. (Flieger, aufm Berg…whatever…)
    Mir fällt als optimale “Mixtape” Lösung leider nach wie vor nur ein Podcast ein, zwar auch nicht ganz legal…aber einigermassen “einfach” zu erstellen.