Heute abend. Und ihr könnt mitdiskutieren.

Seit den Skandalen um Wikileaks und der ägyptischen “Twitterrevolution” fällt auf den Begriff des “Hackers” ein neues Licht. Die Forderung eines unbegrenzten Zugangs zu Computern und zu dem, was den Bürgern hilft “zu verstehen, wie diese Welt funktioniert”, oder die Forderung des freien und kostenlosen Zugangs zu jeder gesellschaftlich relevanten Information für alle – diese Prinzipien der in den 1980er Jahren entworfenen Hackerethik können heute die Prinzipien eines jeden mündigen Bürgers sein.

Bei der heute Abend in Moskau stattfindenden Diskussion wird es darum gehen, welche Instrumente den Bürgern in der demokratischen Informationsgesellschaft zur Verfügung stehen, um sich aktiv einzubringen und zivile Kontrolle ausüben zu können.

Aber muss man Informatiker sein, damit das demokratische Instrument der zivilen Kontrolle im digitalen Zeitalter funktionieren kann? Gibt es Grenzen für einen transparenten Umgang mit gesellschaftlich relevanten Daten? Und wer trägt die Verantwortung für die Folgen der Veröffentlichung geheimer Informationen?

Die Podiumsdiskussion wird an dieser Stelle am 13. Juli 2011 von 20:00-22:00 Uhr Moskauer Zeit (18:00-20:00 MEZ) mit einem Livestream ins Internet übertragen.
Alle Internet-Nutzer können an der Diskussion über Twitter teilnehmen (twitterwallr.com/dostup, Hashtag #dostup).