Der frühere Musikredakteur Jonah Weiner stellt erstaunlich einfache Thesen auf.

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Auf Slate ist ein Artikel erschienen, der uns klar machen will, wieso es keine Zukunft für Musikmagazine mehr gibt. Das lässt uns erschaudern. Ist es nun endlich doch so weit mit Print und müssen wir uns alle auf ein ewiges Leben ausschließlich in WordPress einstellen? Wir bleiben naiv, aber die Thesen sind erwähnenswert:

1. There are fewer superstars, and the same musicians show up on every magazine cover.

2. Music mags have less to offer music lovers, and music lovers need them less than ever anyway.

3. Music magazines were an early version of social networking. But now there’s this thing called “social networking” …

Den vollständigen Artikel gibt es hier.

6 Responses

  1. Matthias

    Es hat noch nie so viele neue Labels, Künstler und Musiktitel gegeben wie heutzutage. Das führt meines Erachtens auf der Konsumentenseite zu einem gesteigerten Bedarf nach Information in Form von Musikmagazinen. Die Darreichungsform der Informationen wird sich evtl. ändern nicht aber die Existenzberechtigung. Gruß aus Bremen.

  2. Johan

    Das klingt aber eher nach NME als De:Bug. Bei euch ist doch Musik “nur” ein (wichtiges) Bindeglied im generellen Lebensgefühl, dass ihr in Print vermittelt. Und damit bekommt ihr weder durch 1) noch durch 2) Probleme.

  3. Manuel

    Stimmt, “weniger” richtig große Stars gibt es gefühlt bestimmt. Aber gerade da sollte ein Magazin dann auch den Mut beweisen einfach unbekannte Themen und Gruppen anzuschneiden und gerade dadurch etwas Einzigartiges zu bieten.

    Soetwas würde auch gleich Punkt 2 vollständig entkräften. Denn wer wirklich Musik liebt, freut sich wenn er für seine Musikrichtungen neue Ansätze geliefert bekommt und Dinge erfährt die er selbst nie entdeckt hätte.

    In meinen Augen ist das einzige Problem das 1. Man will sich an den großen Stars festklammern und klagt dann wenn 40 andere Magazine schon vorher über das gleiche Thema geschrieben haben und sich kein Depp mehr dafür interessiert. Anstatt bewusst neue Zielgruppen zu suchen wird lieber versucht auf einem vollkommen übersättigten Mainstreammarkt mitzuschwimmen. Soetwas kann einfach nicht funktionieren. Nicht im Web und noch weniger in Printform wo die Informationen kosten.