Nie wieder im Supermarkt irren dank Glos und Co.

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Nein, nicht aus der Wolke, die beiden verstehen sich notgedrungen eh gut, sondern von der EU. Die hat doch tatsächlich die letzten zwei Tage eine Extra-Konferenz zu dem Thema hier in Berlin im Maritim Hotel veranstaltet und sogar schon ein Paper veröffentlicht, in dem man mal sehen kann, dass der Michi Glos ein echter Experte in Sachen RFID ist. Damit sollen wir schliesslich Milliarden machen.

Für die Consumer fällt denen allerdings nicht viel mehr ein als besser Einkaufen!

Customers will benefit from a higher level of convenience; for
example, RFID could direct a customer with a mobile personal device by pointing the way along the aisles to selected products. Cases of warranty and returns can be simplified, too, since all required information is stored on the returned goods label.

Hurrah. Wichtig. Im Supermarkt ins Handy eintippen wo man hin will, dann führt es einen dahin. Zugegeben, im Supermarkt Dinge nicht zu finden, gehört auch wirklich zu den großen Mangeln der Menschheit heutzutage. Genau das was ich mir von einem Internet der Dinge immer erhofft hatte. Heise hat auch Herrn Hintze bezüglich der – äh – Datenschutz Implementierungen befragt, und der erweist sich als fähiger Kandidat für einen Verkehrsministerposten:

Spezielle Datenschutzregeln für die Funk-Identifizierungstechnik soll es dagegen vorerst nicht geben. Man müsse mit dem Straßenbau beginnen, erklärte der parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Peter Hintze (CDU), metaphernfreudig: Erst dann sei über den Einbau von Ampeln nachzudenken.
heise online –
EU-Konferenz berät über RFID-Einsatz für das “Internet der Dinge”

Ja kann denn keiner der Verantwortlichen mal wenigstens Sterlings “Shaping Things” gelesen haben?

Das Photo entstammt dem Vogt+Weizenegger Projekt relationchip.

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Schreibmaschine. Tippse. Reviewweltmeister und so Dinge.