Buchpräsentation im Berliner Arsenal


Bild: Still aus “Hana-Bi” (Takeshi Kitano, 1997)

Das Kino ist eine “privilegierte Form der Interpretation unserer Welt”, schreibt der französische Philosoph Jacques Rancière. Seit Anfang der 90er Jahre befasst sich der Althusser-Schüler insbesondere mit medienästhetischen Fragen wie der nach einer politischen Filmästhetik. Seine seit Ende der 90er für die einflussreichen französischen Filmzeitschriften Cahiers du Cinéma und Trafic entstandenen Aufsätze sind im Herbst im Berliner August Verlag unter dem Titel “Und das Kino geht weiter. Schriften zum Film” erschienen. Darin werden nicht nur Filmklassiker von Charlie Chaplin, John Ford und Robert Bresson, sondern auch die Werke zeitgenössischer Regisseure wie Abbas Kiarostami und Massimo Costa behandelt.

Herausgeber der Aufsatzsammlung sind Julian Radlmaier und unser De:Bug-Chefauskenner in Sachen Film, Sulgi Lie. Gemeinsam mit der Filmwissenschaftlerin Gertrud Koch werden die beiden das Buch am 13. Januar ab 19 Uhr im Berliner Kino Arsenal vorstellen, die Moderation übernimmt die Medienwissenschaftlerin und Programmverantwortliche des August-Verlags, Maria Muhle.
Im Anschluss an das Gespräch wird der Film “Hana-Bi” (Japan, 1997) von Takeshi Kitano gezeigt, über den Rancière schreibt: “Es ist eine Utopie der wiedergefundenen Kindheit einer Kunst, die sich im Kino Kitanos manifestiert.”

Zum dazugehörigen Facebook-Event geht es übrigens hier entlang.