Japanische Initiative will Street View stoppen

streetview_google
(Das Auge des Bösen – erinnert fatal an den Turm von Mordor im Herrn der Ringe)

Wer wollte nicht schon mal einen der penetranten Streetview-Kamera-Dildos von Google von ihren Beetles kippen, wenn sie wider alle Höflichkeitsgebote ungefragt mit lidschlaglosem 360-Grad-Blick die Umgebung bannen?
In Japan hat sich die “Campaign against surveillance society” aus Anwälten und Rechts-Professoren formiert, die Google rechtlich dazu zwingen will, alle Street-View-Aufnahmen zu löschen und den Service einzustellen. Und jeder, der nicht so naiv ist zu glauben, er könne auf das Recht auf Privatheit und informationelle Selbstbestimmung verzichten, weil er “doch nichts gemacht hat”, kann nur rufen: toi, toi, toi.
Der beobachtete Bürger ist ein paranoider Bürger ist ein katzbuckelnder Bürger. Nicht erst die Kontrolle, sondern schon die Vermutung, kontrolliert zu werden, erodiert die Demokratie und födert vorauseilenden Gehorsam. Im Berghain darf man schließlich auch nicht fotografieren.

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2 Responses

  1. meistermochi

    irgendson dorf hier in D wollte die auch stoppen. als ob sich google für die interessiert hätte.