Zumindest nicht in US-amerikanischen Gefängnissen.

Gut, wir kennen uns nicht mit den speziellen Sicherheitsbestimmungen in US-amerikanischen Gefängnissen aus. Vielleicht sind CD-Player dort verboten (offenbar ist das von Staat zu Staat unterschiedlich). Wir könnten nicht mal sagen, wie die rechtlichen Regelungen vor unserer Haustür aussehen. Die Firma Pack Central in L.A. macht mit den guten alten Tapes jedenfalls ordentlich Umsatz. Wir reden hier nicht von Leerkassetten, wir reden von Tapes, wo die Musik schon drauf ist, im guten alten Stil der 90er: “Jetzt auf LP/CD/MC”. Die Mailorder-Firma hat rund 10.000 CD-Titel und 5.000 Tapes im Angebot – die Kassetten machen jedoch 60% des Umsatzes aus. Und werden fast ausschließlich an Gefängnisinsassen verkauft.
Bevor Bob Paris, der Chef von Pack Central, die jedoch verschicken kann, müssen seine Mitarbeiter die Schrauben, die das Gehäuse zusammenhalten, entfernen; ein klares Sicherheitsrisiko hinter amerikanischen Gefängnismauern.
Paris gibt sich zufrieden mit dem Umsatz und weiß außerdem zu berichten, dass Downloads, legal oder illegal, für ihn kein Problem darstellen: Die Gefangenen haben schlicht keinen Zugriff auf das Netz im Gefängnis, geschweige denn eigene Rechner.

Ein Feature über Bob Paris kann man in der New York Times nachlesen (u.u. nur mit LogIn)

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