Jetzt und später. Mehr Apple.

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Puh so eine Developer-Konferenz am Chatfenster ist echt anstrengend. :) Es gibt endlich auch Desktop-Intel Rechner von Apple, alle mit Quad-Prozessor (zwei Dual-Core Intel Xenon Woodcrest) die in der Grundkonfiguration 2Ghz, 1GB Ram und eine 160GB Festplatte haben (was man aufstocken kann, sofern man viel viel Geld hat bis auf 3Ghz, 16GB RAM und zwei Terabyte Festplatte). Grafikkarten lassen sich diverse einbauen, kurzum, das Ding ist – ziemlich Dell mässig – vollends durchkonfigurierbar. In der billigsten Variante für 2.500 Euro.

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Von Leopard, das es erst, wie Vista, im Frühjahr geben wird, wurden insgesamt 10 Features vorgestellt, von denen einige schon von vielen vorher richtig geraten wurden, wie z.B. Virtuelle Desktops, die unter Leopard Spaces heissen, einige Neuerungen in iChat hatte man sich auch schon gedacht. Screensharing – fein für User im Büro die sich mit nichts zurecht finden – oder Leute die sich nicht einigen können wo welches Bild hinsoll sicher aber via iChat drüber unterhalten können und via Screensharing auch zusammen dran schieben können. Dazu kommen noch Präsentationen (von Keynote) oder Diashows die man senden kann, und Photobooth-Ideotie mit dem eigenen Gesicht und Videobackdrops, multiple Logins, Tabbed Chats, und Video- und Audio-Aufnahme.

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Mail, das etwas Überarbeitung vor allem wegen seiner Geschwindigkeit verdient hätte, wird zu einer Art iWeb für Fans von HTML-Mails werden (igitt) und bekommt ein paar Features (Integration von To-Do auch in iCal) die man zur Zeit noch mit dem MailTags Plugin regelt. Scheinbar werden To-Do Listen aber systemweit für jedes andere Program auch vorhanden sein. (Ich hätte ja lieber einen kollaborativen Mailfilter gehabt, der mich ähnlich wie Askimet von WordPress vor dem ganz alltäglichen Wahnsinn schützt, der von Tag zu Tag idiotischer wird.)

Spotlight für Leopard klingt fast so als würde man es benutzen können. Filetype-Suche, Boolesche Ausdrücke, suche auf Serverrechnern. Aber Spotlight war eh immer eher unterhaltsam und was für Notlagen. Warten wirs ab.

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Über Dashboard ist ja auch schon einiges gemunkelt worden, aber das Preview gab eigentlich nur DashCode (eine Entwicklerprogram auch für Leute die nichts von Programmieren verstehen) und Webclip vorgestellt, mit dem man aus Safari heraus Teile von Webseiten zu Widgets machen kann.

Die interessanteren Parts begannen bei den neuen Acessibility Funktionen, neue, wesentlich “echter” klingende Stimmen, Braille Support, AudioEffekte die einem sagen wo was auf dem Screen passiert und Navigation in Fenstern und Texten über Stimmeingabe. Wer weiss, vielleicht wird man doch noch mal auf die schnellen Finger, zumindest bei einigen Dingen eines Tages verzichten können.

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CoreAnimation (nach CoreAudio, -Video) ist eine Entwickler-Library die die Länge an Code für noch mehr graphischen Schnickschnack extrem reduzieren soll, und u.a. von TimeMachine genutzt wird, einem neuen Backup-Tool mit dem man ältere Zustände von Dokumenten, Ordnern etc. wiederherstellen kann, genutzt wird und ziemlich skurril animiert ist. Ein halbes Jahr warten ist allerdings schon etwas lang.

Ach, und fast hätten wirs vergessen. Bis zum GUI wird alles 64Bit sein können.

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Schreibmaschine. Tippse. Reviewweltmeister und so Dinge.

2 Responses

  1. toul

    so wirklich hat das mich nicht vom hocker gehauen….ich hatte so sehr auf ein stylisches iphone gehofft.